Besondere Stories

Besondere Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier.


„Das Fachgebiet "IT" habe ich eindeutig für mich entdeckt"

Claudia Schmalhofer studiert berufsbegleitend im Opens external link in new windowMasterstudiengang Business Process Engineering & Management. Zuvor hat sie den Bachelorstudiengang Opens external link in new windowInformation, Medien & Kommunikation an der FH Burgenland absolviert. Bevor sie zu studieren begann, besuchte sie eine Handelsakademie in Wien mit Schwerpunkt "Informationsmanagement & Informationstechnologie".

Die Gründe für die Wahl ihres Studiums: „Ein riesiger Vorteil der FH Burgenland ist die Flexibilität, die in berufsbegleitenden Studiengängen geboten wird. Das bietet die Möglichkeit, sowohl im Beruf voranzukommen, als auch im Studium durchzustarten. Ein solcher Studiengang ist deshalb auch wirklich "berufsbegleitend" und nicht "berufserschwerend". Außerdem haben mich die Studieninhalte, die Atmosphäre und meine guten Erfahrungen mit der FH Burgenland dazu bewegt, mich für ein weiteres Studium an dieser FH zu entscheiden“, schwärmt sie. Durch einen starken Praxisbezug im Studium erwartet einen statt reiner „Theorie-Berieselung“ produktiver Erfahrungsaustausch. 

„Für mich ist der zwischenmenschliche Aspekt beim Studieren sehr wichtig. - Das Zusammenfinden von Gruppen und das Bilden von Freundschaften unterstützt im Studienalltag immens. Immerhin sitzt man im selben Boot“, so Schmalhofer.

Ihr Interesse für Process Engineering entstand bereits im Bachelorstudium. Insbesondere diese Einblicke in Prozess- und Projektmanagement prägten ihre Zukunftspläne stark. Unterstützt wurde das Interesse von ihrer aktuellen Arbeitssituation. „Zurzeit bin ich Teamleiterin im IT-Applikationsmanagement mit Fokus auf Service Center Agenden & Customer Management. Das Fachgebiet "IT" habe ich eindeutig für mich entdeckt. Die abwechslungsreichen Tätigkeiten und die starke Orientierung an Innovation begeistern mich immer wieder aufs Neue.

Vielleicht bin ich auch gerade deshalb der Meinung, dass ein berufsbegleitendes Studium sehr hilfreich sein kann. Zum einen fließen berufliche Erfahrungen ins Studium ein und ermöglichen eine produktive Diskussion. Zum anderen werden im Studium Best Practice Ansätze und eine Reihe an Soft Skills vermittelt, die einem bei der Persönlichkeitsentwicklung - und dann wiederum auch im Job - sehr helfen.“

Was ihre Zukunftspläne sind? Eine Änderung ihres Berufsfeldes strebt sie zurzeit nicht an. „Ich habe mich nicht zu einem Studium entschieden, um mich beruflich zu verändern, sondern um mich persönlich weiterzuentwickeln. Neue Chance, andere Blickwinkel und ein tieferes Verständnis stehen für mich im Mittelpunkt. Stetiger Fortschritt ist ein Anspruch an mich selbst“, erklärt die ehrgeizige Studentin.

Ihr Tipp für alle Interessenten: Wenn man Interesse, Motivation und Lernbereitschaft zeigt, kann man in diesem Studium ganz neue Sichtweisen erlangen. Es ist nicht notwendig bereits von Anfang an ein Prozessexperte zu sein. Denn es wird vermittelt, wie man alle Fähigkeiten bestmöglich unter einen Hut bekommt, einen Schritt zurückgeht und das "Große Ganze" erkennt.

(Erstveröffentlichung Mai 2018)


 

Als Expat in Norwegen

Viktoria Jantschnig schrieb ihre Abschlussarbeit im Opens external link in new windowMasterstudiengang Business Process Engineering and Management an der FH Burgenland über Entsendungsprozesse von Unternehmen. Eine Entsendung liegt dann vor, wenn Mitarbeiter für kurz- oder mittelfristige Aufenthalte ins Ausland entsandt werden. Nach ihrer wissenschaftlichen Bearbeitung des Themas erlebt die junge HR-Expertin die Herausforderungen einer Entsendung aktuell selbst. Seit September arbeitet sie in der HR Abteilung der norwegischen Niederlassung der Opens external link in new windowOMV und verlegte dazu ihren Lebensmittelpunkt nach Stavanger, Norwegen. „Ich habe zwei Wochen nach Studienabschluss hier zu arbeiten begonnen, was eine wirklich spannende Herausforderung ist“, sagt sie.

Herausfordernd war für die Quereinsteigerin auch der berufsbegleitende Masterstudiengang an der FH Burgenland. „Ich wollte eigentlich den Opens external link in new windowHR Masterstudiengang belegen, bin dann aber umgeschwenkt. Der Bereich Prozessmanagement gewinnt in Unternehmen zunehmend an Bedeutung und ich wollte mich mit diesem Studium auch bewusst differenzieren.“ Eines der Highlights war für sie die spannende Durchmischung innerhalb ihres Jahrgangs. „Vor allem vom Austausch mit den vielen IT-lern konnte ich sehr profitieren“, betont Viktoria Jantschnig.

Da sie an ihrer Sponsion nicht teilnehmen konnte, brachten ihr ehemalige Studienkollegen und –kolleginnen ihr Abschlussdiplom einfach nach Norwegen. „Wir waren wirklich eine tolle Gruppe“, schwärmt die Absolventin. „Wir werden bestimmt weiter in Kontakt bleiben.“


 

 

Aller guten Dinge sind drei!

Elisabeth Bauer wählte schon als Schülerin an einer HLW (Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe) den Schwerpunkt Medieninformatik. Den Grundstein für ihre spätere Studienwahl legte sie also schon in der Schule, denn „Kochen hat viel mit Organisation zu tun, im Grunde mit Projektmanagement und das Interesse am Computer war auch schon da." Eine Infomesse weckte ihr Interesse am damaligen Diplomstudiengang Informationsberufe in Eisenstadt – im Endeffekt wurden daraus drei Studien, die Elisabeth an der Opens internal link in current windowFH Burgenland abschloss.

Während des ersten Studiums verbrachte ich ein Jahr über Erasmus in Irland. Dort hatte ich ein Unterrichtsfach zum europäischen Recht" – der Ausgangspunkt für das zweite Studium: Opens internal link in current windowEuropäische Studien – Management von EU Projekten in englischer Sprache. Das dritte Studium Opens internal link in current windowBusiness Process Engineering & Management schloss sie 2012 ab. Der Studienabschluss bescherte ihr auch berufliche Veränderungen. Nach einigen Jahren im Bereich der IT der Opens external link in new windowGenerali Versicherung AG, wechselte sie in den Vertrieb. Dort ist sie für den Bereich Anforderungsmanagement und Prozessanalyse im Bezug auf die Verkaufssoftware sowie für die Betreuung der dazugehörigen Benutzer zuständig.

„Rückblickend haben mir oft die Inhalte, von denen ich dachte, dass ich sie nie brauchen werde, am meisten gebracht", sagt sie. „Die Prozessorientierung meiner Ausbildung kam mir beim Jobwechsel sehr zu Gute und das Englisch brauche ich auch zunehmend."

Mittlerweile betreut die wissbegierige 29-Jährige selbst Masterarbeiten im Studiengang BPM.

Highlight der Studienzeit? „Das berufsbegleitende Studieren war einfach toll. Man hat in seiner Gruppe KollegInnen jeden Alters mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Das ist einfach unersetzbar."​


Christina Neubauer studierte Information, Medien & Kommunikation und Business Process Engineering and Management an der FH Burgenland.

Beruflich und privat immer geradeaus

Nach der Matura wollte Christina Neubauer unbedingt „etwas mit Medien“ studieren und entschied sich für den Bachelorstudiengang Opens internal link in current windowInformation, Medien & Kommunikation der FH Burgenland. Unter Opens external link in new windowwww.geradeaus.at bloggt sie seitdem über ihre Leidenschaft, das Rennradfahren. „Im Studium haben wir uns viel mit Themen wie Social Media & Kommunikation beschäftigt, im Masterstudium wollte ich mich dann aber in Richtung Projekt/Prozessmanagement vertiefen, denn auch Social Media Prozesse sollen ja gut geplant sein.“ Sie inskribierte im berufsbegleitenden Masterstudiengang Opens internal link in current windowBusiness Process Engineering and Management.

Vor allem anfangs stellte das Studium für mich eine große Herausforderung dar“, erzählt sie. „Ich war die jüngste Studentin meines Jahrgangs und quasi ohne Berufserfahrung. Das war nicht einfach – erst jetzt im Job habe ich viele Aha-Erlebnisse. Das Studium war da wirklich eine tolle Vorbereitung.“ Bei  der Opens external link in new windowec4u, einem deutschen Consulting Unternehmen, arbeitet sie im Bereich Marketing Automation als Consultant. „Momentan ist mein Arbeitsalltag sehr techniklastig. Ich arbeite mit unterschiedlichen Automation-Tools, mit denen wir Marketingkampagnen für unsere Kunden umsetzen, betreuen und reporten.

Beruflich möchte sie sich im Bereich Data & Personalization spezialisieren - eine Sparte, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. „Das Studium an der FH Burgenland war wirklich sehr bereichernd. Wir haben zum Beispiel auch die Gelegenheit erhalten, Zertifizierungen wie ITIL oder Anforderungsmanagement abzulegen. Auch durch meine beruflich erfahrenen Studienkollegen habe ich sehr viel dazugelernt. Ich möchte die Zeit nicht missen.

(Erstveröffentlichung April 2017)


Karl-Dieter Brückner ist Landesrettungskommandant des Roten Kreuz Wien. Foto (c) WRK/M.Hechenberger

Kraft schöpfen aus der Zeit an der FH

Als die Flüchtlingswelle am 4. September 2015 über Österreich hereinbrach, machte sich der Student Karl-Dieter Brückner gerade bereit für die ersten Lehrveranstaltungen nach der Sommerpause im berufsbegleitenden Masterstudiengang Opens internal link in current windowBusiness Process Engineering and Management. Während viele von uns überlegten und begannen, zu helfen und zu spenden, nahm die Situation für Herrn Brückner ganz andere Maßstäbe an.

Als Landesrettungskommandant Wien erlebte er in den folgenden Tagen und Wochen als Einsatzleiter des Opens external link in new windowRoten Kreuzes in Wien eine sehr intensive Phase. „Am wichtigsten war in der ersten Zeit die Unterbringung von so vielen Menschen“, erzählt er. „Aber auch die finanzielle Verantwortung und die Nachbereitung waren herausfordernd.“

Nach einigen Jahren im IT Bereich wechselte Brückner 2006 nach langer Zeit im Freiwilligendienst auch hauptberuflich zum Roten Kreuz. Er leitete den Bereich Katastrophenhilfsdienst und wurde im Juli 2015 zum Landesrettungskommandanten Wien. Akademisch bildete er sich in dieser Zeit in zwei Studiengängen der FH Burgenland weiter. „Ich studierte den Bachelorstudiengang Opens internal link in current windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen. Der Abschluss stellte einen wesentlichen Pluspunkt für meine berufliche Karriere dar.“ Das im Studium erworbene wirtschaftliche Know-how war ausschlaggebend für seine Bestellung zum Gesamtprokuristen des Roten Kreuzes im Jahr 2012. „Prozessmanagement war für mich der logische nächste Schritt“, begründet er die Entscheidung für das Masterstudium Business Process Engineering and Management. „Der Studiengang ist einzigartig. Das Gelernte fließt sehr in meine Arbeit ein.

Und wie schafft man in Zeiten derartiger Beanspruchung den Spagat zwischen Beruf und Studium? „Hilfreich dabei, den Herbst 2015 zu bewältigen und auch mental zu verarbeiten, war sicher meine jahrelange Erfahrung in der Katastrophenhilfe im In- und Ausland. Aber auch die Präsenzzeiten am Studienzentrum in Eisenstadt halfen mir sehr beim Auftanken. Man taucht ein in eine andere Welt, das Lernklima ist großartig – ich bin immer sehr gerne hergekommen.


Vielfalt durch Kolleginnen aus unterschiedlichen Backgrounds

Alexandra Arbter arbeitet im Bereich Prozess- und Projektmanagement bei Microsoft. „Ich arbeite aus Österreich, normalerweise von zu Hause, bin aber online in einem sehr internationalen Team vernetzt“, erzählt sie. Sie betreut vorrangig globale Großkunden und unterstützt Teams vor Ort dabei, Daten, Informationen und Programme in die Cloud zu verlagern.

Die Wissensmanagerin erkannte nach ihrem Studium an der FH Wien den engen Zusammenhang von Wissens- und Prozessmanagement und entschied sich deshalb für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Business Process Enginering and Management der FH Burgenland in Eisenstadt. „Ich wollte mich persönlich weiterentwickeln und meine Fähigkeiten ausbauen; die Inhalte des Studiums schienen mir nicht zu stark IT-lastig und genau das war für mich ausschlaggebend.

Spannend am Studium war vor allem das umfassende Spektrum an Wissen, welches durch die LektorInnen abgedeckt wurde, von denen einige sehr ambitioniert waren. Die einzelnen Themengebiete waren interessant strukturiert und ich habe viele KollegInnen mit unterschiedlichen Backgrounds kennengelernt, welche ebenfalls zur Vielfalt des Studiums beigetragen haben.

Aktuell lehrt Alexandra Arbter in ihrem ehemaligen Studiengang – Advanced Business Process Management und demnächst strategisches Prozessmanagement – wohlgemerkt auf Englisch. Englisch ist auch die Unterrichtssprache im PhD Programm, das sie seit Herbst an der FH Burgenland belegt. In ihrer Dissertation im Rahmen des International Joint Cross Border PhD Programme in International Economic Relations and Management der FH Burgenland mit mehreren internationalen HochschulpartnerInnen beschäftigt sie sich mit dem spannenden Phänomen wirtschaftlicher Cluster und Open Innovation. „Wie funktionieren diese Ecosysteme, was sind ihre Attribute und Ausprägungen, wie entstehen sie und warum verschwinden sie wieder bzw. was haben sie für einen Einfluss auf multinationale Corporations?“ Man darf auf die Ergebnisse und Schlussfolgerungen gespannt sein.


Ein Studium für neue Blickwinkel

Michal Lagan studierte Business Process Engineering and Management an der FH Burgenland

Michal Lagan arbeitet als Head of Marketing & Online Sales bei der Firma Opens external link in new windowMAVOCO. „Data is the new oil. MAVOCO is the new pipeline. We connect everyTHING“, steht auf ihrer Homepage zu lesen. “Konkret machen wir Internet of Things und Machine to Machine Lösungen, zum Beispiel für Smart Metrics, Wearables, Wasserwerke, Industrieanlagen, Telematik aber auch Corporate Communication Solutions, das heißt wir verbinden zB. Geräte, Maschinen, Fahrzeuge oder auch die Außendienstmitarbeiter“, erklärt er.

Der begeisterte Opens external link in new windowPannonia Eagles Spieler (Running Back) hat an der FH Burgenland den damaligen Studiengang Informationsberufe studiert. „Ich war schon als Kind viel online, hab schon mit zwölf oder dreizehn mit HTML gearbeitet.“ Es zog ihn dann aber doch nicht in Richtung Entwicklung, sondern ins Product Management. Auf eine Anstellung bei Opens external link in new windowHerold Business Data im Online Product Management folgten einige Jahre bei Opens external link in new windowE2 Communications mit Fokus auf Mobile & Online Product Management in der Sport & Glücksspielbranche.

Michal entschied sich 2010 für das damals brandneue berufsbegleitende Masterstudium Opens internal link in current windowBusiness Process Engineering and Management. „Es bot mir einen neuen Blickwinkel auf die Dinge und einen sehr guten und brauchbaren Mix an Inhalten.“ Seit Mai verstärkt Michal das Team von MAVOCO im Bereich Marketing und Online Sales, aber auch technisch und operativ.

Im Bereich KMU wurde das Unternehmen mit dem Burgenländischen Innovationspreis 2015 ausgezeichnet, ist für den österreichischen Staatspreis Innovation nominiert und wurde kürzlich von einem amerikanischen Fachmagazin unter die Top 20 most promising M2M Companies gereiht.


Ausgezeichnete Arbeit zum Ökosozialen Prozessmanagement

Für Informatik interessiert sich Gerald Seidler seit seinem 14. Lebensjahr. Nach der HAK studierte er Informatik an der TU Wien und kam dann nach einigen Jahren in der Berufswelt für das Masterstudium Opens internal link in current windowBusiness Process Engineering & Management als berufsbegleitender Student an die FH Burgenland. „Thematisch passte das Masterstudium exakt zu meinen Interessen und Aufgaben als ERP Spezialist.

Gerald Seidler ist ERP-Prozess- und Applikationsexperte beim österreichischen Unternehmen Opens external link in new windowNovomatic in Gumpoldskirchen. „Das Beste an meinem Job ist die Abwechslung und vor immer neuen Herausforderungen zu stehen“, meint er. Am Studium lag ihm der direkte Austausch mit Lektoren aus Forschung und Wirtschaft am meisten und auch das Branchenprojekt, das die Studierenden vor einer Fachjury präsentierten, war eine einzigartige Erfahrung.

Seine Masterarbeit zum Thema „Ökosoziales Prozessmanagement“ reichte er bei der Initiative des Opens external link in new windowÖkosozialen Studierendenforums „Master mit Ministerium“ in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) ein und schaffte es unter die ersten 10 Arbeiten.

Was ihm an der FH Burgenland besonders gefallen hat? „Das Persönliche – vom Betreuungsverhältnis im Unterricht bis zum Zusammenhalt unter den Studierenden.“