Besondere Stories

Besondere Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier.


Neue Studiengangsleiterin für den Master Angewandtes Wissensmanagement

Der Masterstudiengang Opens internal link in current windowAngewandtes Wissensmanagement im Department Informationstechnologie und Informationsmanagement, Campus Eisenstadt, hat eine neue Studiengangsleiterin. Die dynamische Wissensmanagement-Expertin Opens external link in new windowBarbara Geyer-Hayden aus Mattersburg ist an der FH Burgenland keine Unbekannte. Sie begleitet die Hochschule seit vielen Jahren.

Am 1.10.1997 starteten die ersten 40 Studierenden im damaligen Diplomstudiengang Informationsberufe, ich war eine von ihnen“, sagt Geyer-Hayden. Jahre später kehrt sie nun als Studiengangsleiterin an ihre Hochschule zurück. „Ich schätze es, mit ExpertInnen in einem inspirierenden, innovativen und kollegialen Miteinander zusammenzuarbeiten. Und ich schätze vor allem, dass wir  an der FH Burgenland die Studierenden persönlich und individuell betreuen können.“

Beruflich sammelte Geyer-Hayden in den letzten Jahren vor allem als Projektmanagerin für IT Wissensmanagement-Projekte und selbstständige Beraterin und Trainerin Erfahrungen. Die Liste ihrer Publikationen in Fachzeitschriften, internationalen Journals und Fachbüchern ist lang, ihr reales und web-basiertes soziales Netzwerk im Fachgebiet Wissensmanagement dicht – auf Twitter interagiert sie mit knapp 1.700 Followern.

Im Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement sind Personen richtig, die sich für die Themen Wissen und Management interessieren und ihre Kompetenzen um neue Themen erweitern wollen. Der Studiengang ist einzigartig in Österreich und überzeugt neben der hohen praktischen Anwendbarkeit auch durch sein innovatives elearning Konzept.


Im und am System weiterarbeiten

Johanna Schwarz leitet seit 16 Jahren eine der größten Pflichtschulen des Burgenlandes – die Neue Mittelschule Mattersburg mit rund 450 Schülern und Schülerinnen und 65 Lehrpersonen. An der FH Burgenland war sie eine der ersten Absolventinnen des Masterstudiengangs Angewandtes Wissensmanagement. „Das Studium habe ich als einzigartig und toll in Erinnerung. Ein Transfer in meine berufliche Praxis war laufend möglich. Nicht nur die Tools, die wir kennenlernten, sondern auch die Themen wie e-Learning, Digitalisierung und Management kamen mir sehr zu Gute – einfach eine wunderbare Kombination.“

Nach ihrem Abschluss im Jahr 2007 ging es auch beruflich spannend für die engagierte Schulleiterin weiter. Über den Opens external link in new windowLandesschulrat für Burgenland und das Opens external link in new windowBundesministerium wurde sie immer wieder in österreichweite Change-Management Projekte eingebunden. Sie nützte dann die Möglichkeit, an der Opens external link in new windowUniversität Innsbruck im Rahmen des Forschungsprojektes „Personale Bildungsprozesse“ ein berufsbegleitendes Doktoratsstudium zu beginnen.

Schwarz promovierte 2016. „Die Mehrfachbelastung während der Studienzeit war natürlich eine große Herausforderung, aber Herausforderungen gibt es auch im Bildungsbereich viele. Das Doktorat war eine tolle Chance für meine berufliche Profilierung. Es haben sich viele Vernetzungen ergeben und ich freue mich darauf, weiterhin mit viel Engagement sowohl im als auch am System weiterzuarbeiten.“


Absolvent Julian Fischer managt Innovationen

Julian Fischer kam nach dem Studium der Informationsberufe an der FH Burgenland und dem Doktorat der Soziologie an der Opens external link in new windowUni Wien, für das Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement zurück nach Eisenstadt.

„Das Studium Angewandtes Wissensmanagement hat mein Profil sehr gut abgerundet – ich konnte Themen behandeln, die bei der Dissertation offen geblieben sind und zudem meine Kenntnisse aus dem Diplomstudium auffrischen.“

Seine Masterarbeit schrieb er über das Thema „Durch Wissensmanagement unterstütztes Human Resource Management“ und beschäftigte sich mit der wichtigen Frage, wie Konzerne die richtigen Mitarbeiter für ihre intern ausgeschriebenen Stellen finden können.

Beruflich machte Julian Fischer Station als Product & Project Manager bei Opens external link in new windowDimoco, danach einige Jahre bei Opens external link in new windowA1 – von der Projektleitung IT bis zum Projektmanager Digital Projects & Technology. Seit Sommer 2015 ist er als Manager New Products & Innovation bei der Opens external link in new windowAustrian Airlines AG beschäftigt. Was man da so macht? „Ich bin für neue Produkte und Innovationen zuständig. In meinem Arbeitsalltag stellen mir Firmen oder Startups ihre Ideen vor- natürlich kann ich jetzt nicht alle Details verraten, jedoch ist es ein sehr spannendes Themenfeld.  Als Beispiel kann ich das FlyMeTo Projekt (Gruppengutscheine) nennen, dass medial in letzter Zeit sehr stark in Österreich vertreten war.“

Nebenberuflich unterrichtet Julian Fischer in mehreren Studiengängen. Er betreut Praxisprojekte, Branchenprojekte, Masterarbeiten und unterrichtet Forschungs-& Entwicklungsmethoden.

Highlights aus seiner eigenen Zeit als Student an der FH? „Die Gruppenarbeiten und die Option der Fernlehre waren für mich herausragend –zudem sind die an der FH angewandten Tools sehr gut im Arbeitsalltag einsetzbar.“


"Das war der Hammer" - Regionaltreffen der GfWM in Eisenstadt - ein Rückblick

Das Regionaltreffen der Opens external link in new windowGfWM (Gesellschaft für Wissensmanagement) an der FH Burgenland am 1.April 2016 war kein Aprilscherz, sondern ein voller Erfolg! Rund 75 TeilnehmerInnen machten die Veranstaltung zur der bestbesuchten in der Geschichte der österreichischen GfWM-Regionaltreffen. Unter dem Thema „Wissenserhaltung in der mobilen, digitalen Arbeitswelt“, organisierten die Studierenden des Master-Studiengangs „Angewandtes Wissensmanagement“ das gesamte Treffen.

Unter Moderation von Franziska Raabe und Christian Putzenlechner begrüßte die Studiengangsleiterin Barbara Geyer Hayden die Besucher und stellte die Studierenden vor. Anschließend durften sich die Vortragenden einer besonderen Herausforderung stellen. Die Inhalte wurden im Pecha Kucha Format präsentiert. 20 Folien, die jeweils nur 20 Sekunden gezeigt wurden, machten manche Inputs zu einem wahren Speed Race.

Die folgenden Vortragenden haben ihr Glück mit Pecha Kucha versucht:

·         Haider Shnawa (ShareVision) sprach zum Thema Microsoft Technologien in der mobilen Arbeitswelt.

·         Peter Fasol (log4biz) stellte sehr interessante Zusammenhänge zwischen Wissensmanagement und Qualitätsmanagement her.

·         Marcus Wieschoff (FH Burgenland) befreite den Geist aus der Weinflasche und erzählte äußerst kurzweilig über Wissenstransfer in Weinbaubetrieben.

·         Andreas Schachermeier (ConSense GmbH) beendete die Reihe der Gastvortragenden mit einem Überblick über aktuelle Trends, wie z.B. Gamification im E-Learning Bereich.

Den Abschluss über dem Vortragsblock bildete die Gastgeberin Barbara Geyer-Hayden mit einem Input über aktuelle Entwicklungen in der Vernetzung von Social Media Tools.

Nach einer kurzen Stärkung - Vielen Dank an die Firma Linauer Wagner - ging es an die Erprobung von Gamestorming. Auf spielerische Weise, hatten die TeilnehmerInnen Gelegenheit ihr Wissen zu erweitern und dabei Spaß zu haben. Auf sieben Tischen wurden unter der Leitung von jeweils 2 Studierenden unterschiedliche Spiele live ausprobiert. Die Stimmung war ausgezeichnet, vor allem dank der eifrigen MitspielerInnen.

"Ich bin erstaunt, wie viel Spaß es machen kann, auf spielerische Weise zusammenzuarbeiten und gute Resultate dabei zu erzielen. Ich werde dieses Konzept auf jeden Fall auch in meinem Unternehmen einsetzen", meinte einer der Spieler.

Nach einer gemeinsamen  Zusammenfassung der erzielten Ergebnisse, bildete der Abschluss im  Haydnbräu den würdigen Ausklang eines spannenden Abends.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Vortragenden und Sponsoren bedanken. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste GfWM-Regionaltreffen! Hier gehts zum Opens external link in new windowVideo-Rückblick.


Durch das Studium ready for take off

Beruflich entschied sich Ingrid Kernstock für den Öffentlichen Dienst – arbeitete erst bei einer Agentur des Opens external link in new windowBundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie und wirkte in EU Projekten mit. Nach zwei Jahren wechselte sie ins Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und war am Aufbau europäischer Forschungskooperationen zu Mobilität beteiligt.

Im Laufe der Jahre wuchs ihr Wunsch, sich noch weiter zu qualifizieren. „Ich hatte beruflich mit so viel Wissen aus unterschiedlichen Quellen zu tun – ich wollte mich einfach persönlich weiterentwickeln, besser in meinem Job werden und Tools für mich entdecken.

Sie stieß auf den berufsbegleitenden Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement der FH Burgenland in Eisenstadt. Zeitgleich mit dem Studienbeginn erhielt Ingrid Kernstock die Chance, sich auch beruflich zu verändern – ihr wurde der Themenbereich Luftfahrt in Forschung und Innovation zugeteilt.

Der Zeitpunkt war einfach genial. Ich konnte meinen Arbeitsbereich sehr frei und eigenständig gestalten – dementsprechend alles im Studium Erlernte direkt anwenden. Das Forschungsförderungsprogramm „Take Off 2015 – 2020“, das ich entwickelt habe, war Thema meiner Masterarbeit. Es handelt sich somit um das erste FTI-Programm, das auf einer wissenschaftlichen Basis beruht.

Im Herbst startete die erste Ausschreibung über die Opens external link in new windowFFG – Österreichische Forschungs- Förderungsgesellschaft – „ein Programm, das quasi an der FH entstanden ist.