Das Studium hat mir viele Türen geöffnet

Kathrin Eibl absolvierte das Opens internal link in current windowBachelorstudium Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung der FH Burgenland und entschied sich danach für den Masterstudiengang Integriertes Versorgungsmanagement. „Diese Studiengänge sind in Österreich einzigartig und betreffen einen Bereich, der für uns alle sehr elementar und wichtig ist. Durch mein Fachwissen möchte ich nun dazu beitragen, diese Bereiche mitzugestalten, zu verändern und verbessern.

Als Highlight ihres Studiums empfand sie “neben einer praxisorientierten Ausbildung in Pinkafeld auch die Möglichkeit zu nutzen, Auslandserfahrungen im Rahmen eines Erasmussemesters in Fulda sowie auch eines Berufspraktikums in Neuseeland zu sammeln.

Durch die praxisnahe Ausbildung und das erlernte Wissen öffneten sich beruflich viele Türen für die engagierte Absolventin. „Aufgrund eines direkten Jobangebotes der Simon Fraser University in Vancouver (Kanada), wo ich als Researcher tätig war, sind mein Partner und ich bereits am Tag nach meiner Sponsion im Flugzeug nach Kanada gesessen“, erzählt sie.

Fast sieben Monate lang arbeitet sie im Gerontology Research Center an der Simon Fraser University, dem STAR Institute (Science and Technology for Aging Research Institute) und dem Digital Health Hub als Research Assistant und beschäftigte sich hier mit hochaktuellen Themen.

Danach suchte sie nach der nächsten Herausforderung. „Ich bin sehr froh, das Erlernte nun auch in meinem derzeitigen Job als Qualitätsmanager bei einer der größten Gesundheitsorganisationen in Kanada, der Fraser Health Authority, nützen zu können. Meine Hauptaufgabe hier ist das Qualitätsmanagement auf allen Palliativstationen zu leiten.


Management im Gesundheitswesen

Gregor Gambutz (†)* arbeitete einige Jahre als Diplomkrankenpfleger in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Dann kam der Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Er absolvierte den einjährigen Opens internal link in current windowkostenlosen Vorbereitungslehrgang am Campus Pinkafeld der FH Burgenland und erlangte so die Studienberechtigung für den Bachelorstudiengang Opens internal link in current windowGesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung.

2008 ging er noch einen Schritt weiter und startete mit dem Masterstudiengang Management im Gesundheitswesen. Beruflich war er zu dieser Zeit schon an den Opens external link in new windowGeriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz tätig.

Zu Opens external link in new windowSenecura, die zehn Heime und eine Einrichtung für betreutes Wohnen in der Steiermark betreibt, kam er im Jahr 2014. „Als regionaler Direktor fällt das operative Management der 11 Standorte in der Steiermark in meinen Aufgabenbereich“, erklärt er.

„An meiner Ausbildung an der FH Burgenland hat mir die breite Basisausbildung einen sehr großen Vorteil für meine jetzigen beruflichen Herausforderungen beschert“, meint er. Von Projektmanagement über Controlling kann er alles brauchen.

*Mit großer Fassungslosigkeit müssen wir leider mitteilen, dass unser Absolvent Gregor Gambutz am 11. November 2016 aufgrund einer plötzlichen Erkrankung völlig unerwartet aus dem Leben geschieden ist. Er bleibt uns in ewiger Erinnerung.


Absolventinnen mit Health Research Award ausgezeichnet

Jedes Jahr werden herausragende Arbeiten von Diplomandinnen und Diplomanden mit dem „HEALTH Research Award“ prämiert. Absolventinnen der FH Burgenland erlangten in diesem Jahr in der Kategorie Gesundheitsförderung den ersten und dritten Platz.

Johanna Strempfl, MA
Nach der Matura entschied sich die Steirerin Johanna Strempfl für die Akademie für den physiotherapeutischen Dienst am AKH Wien. Nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeitete sie als angestellte Physiotherapeutin am Krankenhaus Göttlicher Heiland Wien sowie als freiberufliche Physiotherapeutin. Berufsbegleitend absolvierte sie das Masterstudium Management im Gesundheitswesen an der Fachhochschule Burgenland. Für ihre Masterthesis mit dem Titel "Prävention und Gesundheitsförderung als Themen in der Forschungsstrategie von ausgewählten nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen am Beispiel der Physiotherapieforschung" wurde sie nun mit dem Initiates file downloadHealth Research Award prämiert.

Antonia Zengerer
Antonia Zengerer studierte nach einem Bachelor in Gesundheitsmanagement an der FH Joanneum den Masterstudiengang Management im Gesundheitswesen an der FH Burgenland in Pinakfeld. Mit ihrer Arbeit „Nachhaltigkeit in der gemeindebezogenen Gesundheitsförderung: Faktoren für nachhaltige gesundheitsförderliche Strukturen aus Theorie und Empirie“ konnte sie überzeugen und wurde beim Initiates file downloadHealth Research Award mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die nächsten sechs Monate wird sie an der University of Chester (Großbritannien) verbringen und dort in Form eines Praktikums an einem Forschungsprojekt zum Thema „food bank“ mitarbeiten.


Höherqualifikation für Health Professionals

Prof. Dr. Georg Stummvoll ist Facharzt für Innere Medizin und Zusatzfacharzt für Rheumatologie an der Universitätsklinik Wien. Außerdem ist er einer der ersten Absolventen des Masterstudiengangs Integriertes Versorgungsmanagement * der FH Burgenland. Schon in der Konzeptionsphase weckte dieser Studiengang Dr. Stummvolls Interesse. Im Wintersemester 2014/15 hieß es für ihn dann „Jetzt oder Nie.“ Eine sehr intensive Zeit begann.

Neben einem 50 Stunden und mehr Job und Familie war das berufsbegleitende Studium natürlich eine sehr große Herausforderung“, betont er; denn es seien ja nicht die Anwesenheitszeiten am Campus allein, in denen die Studierenden gefordert sind. Auch Projektarbeiten  und das Lernen für Prüfungen fordern ihren zeitlichen Tribut.

Dennoch resümiert Stummvoll positiv: „Unser Jahrgang war sehr durchmischt – einerseits, was das Alter betrifft, andererseits den beruflichen Background betreffend. Ich war der einzige Mediziner, unter meinen Studienkolleginnen und –kollegen fanden sich aber viele Health Professionals, ein Controller, Personen, die im Sozialbereich tätig sind aber auch diejenigen, die noch nie im Gesundheitsbereich gearbeitet haben. Das Miteinander war sehr kollegial. Der Einblick in die Lebenswelten meiner Kollegen hat meinen Blick in jedem Fall stark erweitert.

Inhaltlich waren für den Mediziner vor allem die Bereiche Prozess-, Qualitäts- und Risikomanagement aber auch Führungsthemen neu und wertvoll. „Die im Studium erworbenen Kenntnisse erleichtern mir meinen Arbeitsalltag definitiv – zum Beispiel fällt es mir jetzt wesentlich leichter, mit dem LKF-System, der leistungsorientierten Krankenanstaltenfinanzierung, zu arbeiten.  Ebenso beschäftigen mich die Themen Gesundheitsökonomie und die rechtlichen Grundlagen meines Handelns als Arzt jeden Tag. Auch hierzu habe ich im Studium wichtiges Wissen erworben.“

Was er in der intensiven Zeit an der FH Burgenland auch erworben hat, ist Hochachtung gegenüber berufsbegleitend Studierenden. „Sollte ich Personalentscheidungen treffen können, würde ich einen Bewerber mit einer derartigen Qualifikation sofort in die engere Wahl  ziehen. Denn für ein Studium neben dem Beruf braucht es eine gehörige Portion Disziplin und Durchhaltevermögen.

*) dieser Studiengang wurde 2016/2017 in den Studiengang Gesundheitsmanagement & Integrierte Versorgung übergeführt


Nutrition Day - Absolventin leitet internationales Projekt

Nutrition Day - Absolventin leitet internationales Projekt

Für Gesundheitsförderung interessiert sich Sigrid Kosak schon lange. „Ich wollte ansetzen, bevor die Menschen krank werden und habe mich deshalb ursprünglich gegen den Krankenhausbereich entschieden.“ Irgendwie ist es nun aber doch das Krankenhaus geworden. Sie leitet ein internationales Projekt der Opens external link in new windowMedizinischen Universität Wien mit dem Namen Opens external link in new windownutritionDay. Weltweit wird an einem bestimmten Tag, dem nutritionDay, eine Fragebogenerhebung in Krankenhäusern und Pflegeheimen durchgeführt. Thematisch geht es dabei um Mangelernährung. Die Krankenhäuser erhalten die Auswertung in Form eines Benchmarking Reports und können sich damit national und international vergleichen. „Besonders gefällt mir, dass es ein spannendes, internationales Projekt ist, bei dem es einerseits um die Wissenschaft geht, aber auch die Patienten gehört werden und somit die Thematik sowohl  top down als auch bottom up behandelt wird. Krankenhäusern wir damit die Rutsche für Verbesserungen gelegt“, sagt sie.

An der FH Burgenland studierte die den Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung, danach berufsbegleitend den Master Management im Gesundheitswesen. „Meine Highlights: das persönliche Klima an der FH und die Möglichkeit, Praktika zu machen.“ Ihre Praktika machte Sigrid bei Opens external link in new windowIBG (Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement) und der Opens external link in new windowWHO in Dänemark – Arbeitserfahrungen, die die Weichen für die jetzige Herausforderung stellten. „Mir war es immer wichtig, international Fuß fassen zu können“, sagt sie – das ist ihr gelungen!