Besondere Stories

Besondere Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier.


Ziel: Digitale Gesundheitsförderung

Alexandra Weghofer studiert berufsbegleitend im Opens external link in new windowMasterstudiengang Gesundheitsförderung und Gesundheitsforschung. Vor der FH war sie mehrere Jahre als Buchhalterin tätig und hat eine Familie gegründet. Während der Karenzzeit absolvierte sie erfolgreich den Opens external link in new windowVorbereitungslehrgang der FH Burgenland und anschließend das Opens external link in new windowBachelorstudium Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung. „Das berufsbegleitende Masterstudium ermöglicht es mir nun, neben Familie und Beruf zu studieren und mich fachlich sowie persönlich weiterzuentwickeln.“

„Der Masterstudiengang ist einzigartig in Österreich. Die besondere Kombination zwischen Gesundheitsforschung und Elementen der Gesundheitsförderung gibt es nur an der FH Burgenland. Das Studium hat eine theoriegeleitete und wissenschaftliche Ausrichtung, aber trotzdem einen starken Bezug zur Praxis der Gesundheitsförderung und Gesundheitsforschung.“ Sie interessiert sich bereits seit vielen Jahren für das Thema Gesundheit und möchte mithilfe des Masterstudiums ihr Wissen erweitern und vertiefen.

Ihr persönliches Highlight: „Bereits ab dem 1. Semester erarbeiten Studierende eine konkrete Projektidee. Das heißt neu generiertes Wissen und Erkenntnisse aus den Lehrveranstaltungen fließen unmittelbar in die Projektarbeit ein. Ein Wissenstransfer zwischen Studium und Praxis der Gesundheitsförderung bzw. Gesundheitsforschung findet kontinuierlich statt. Während des Studiums habe ich bereits tolle Menschen kennengelernt und die Möglichkeit erhalten gute Netzwerk aufzubauen. Neben der fachlichen Expertise erhält man spannende Einblicke in die Praxis der Gesundheitsförderung und Gesundheitsforschung“.

Neben dem Studium arbeitet sie als wissenschaftliche Projektmitarbeiterin in einem internationalen Forschungsprojekt. Das Projekt verfolgt das Ziel die Digitalisierung in der integrierten Gesundheitsversorgung zu forcieren und nachhaltige Kooperationen in Zentraleuropa aufzubauen. Die Erfahrungen aus ihrer beruflichen Tätigkeit sind im Studium sehr hilfreich. Die Lehrinhalte des Studiums wiederum können unmittelbar in ihre berufliche Tätigkeit als Projektmitarbeiterin einfließen. Sozusagen eine Win-Win Situation für das Studium und ihre Berufskarriere. In Zukunft möchte sie im Bereich der digitalen Gesundheitsförderung tätig sein.

(Erstveröffentlichung Juni 2018)


 

 

Vielseitiger Job im Gesundheitssektor

Nach ihrer Matura wollte sich FH Burgenland Absolventin Julia Sattler im Gesundheitswesen weiterentwickeln. Nach Abschluss eines Ergotherapiestudiums konnte sie in diversen Institutionen und Fachbereichen ihre ergotherapeutischen Kenntnisse anwenden und weiterentwickeln. „Während meiner Aufgabe als Leitung der Ergotherapie und der daraus resultierenden Schnittstellenfunktion zwischen PatientInnenbedürfnissen und MitarbeiterInnenvertretung bis zu diversen Führungsebenen wuchs mein Interesse und meine Neugierde mich intensiv mit dem Bereich Management im Gesundheitswesen auseinanderzusetzen.“ Im Masterstudiengang Management im Gesundheitswesen der FH Burgenland fand sie, was sie suchte.

Aktuell arbeitet sie als Teamleiterin für den Bereich Therapie  auf der Remobilisationsstation in einem Pensionistenwohnhaus des Kuratoriums Wiener Pensionistenhäuser. „Mein Job ist vielschichtig und enthält neben dem Führen der TherapeutInnen auch verschiedenste Managementaufgaben von Strategisches & Change Management über Konfliktmanagement bis hin zu Personalentwicklung.“

Ihre Masterarbeit schrieb sie zum Thema: „Gesundes Führen – Möglichkeiten und Grenzen in der Integration in Personal- und Organisationsentwicklungskonzepte.“ „Meine Ergebnisse zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Führungsverhalten und der Gesundheit von Mitarbeitenden besteht. Die beruflichen Belastungen von Mitarbeitenden können durch das Führungsverhalten sowohl positiv als negativ beeinflusst werden.“


Ein Blick über den Tellerrand

Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden – im Gesundheitswesen kann Österreich von den skandinavischen Ländern lernen!

Marlies Strempfl, Absolventin des Masterstudiengangs Management im Gesundheitswesen der FH Burgenland, und Andrea Sallegger nahmen am Opens external link in new windowHOPE-Austauschprogramm 2017 teil. Die beiden Mitarbeiterinnen der Opens external link in new windowGeriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ) lernten dabei die innovativen Gesundheitssysteme in Dänemark und Finnland kennen und wissen nun, wo die Hebel angesetzt werden sollten, um das österreichische Gesundheitssystem für die PatientInnen effizienter und effektiver zu gestalten.

Über das HOPE-Austauschprogramm:
Das Austauschprogramm richtet sich an Führungskräfte im Gesundheitswesen und ermöglicht eine vierwöchige Trainingsperiode in verschiedenen Gastkrankenhäusern. Heuer nahmen 120 Personen aus 17 europäischen Ländern teil. Das Schwerpunktthema des Austauschprogramms lautete "Innovationen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen Europas". Auf der Abschlusskonferenz HOPE AGORA 2017 in Dublin wurden die Erkenntnisse diskutiert und verglichen. Die Konferenz diente darüber hinaus der internationalen Vernetzung mit anderen Krankenhausmanagern.

Zukünftig wird es wichtig sein, die mobilen Gesundheitsdienstleistungen weiter auszubauen und Spezialzentren zu etablieren. Nur so kann Qualität in der Behandlung und Betreuung sichergestellt werden. Technische Unterstützungen bei der Telemedizin sind ebenso selbstverständlich wie Trainingsapps und eRezepte. Alle Innovationen stehen jedoch unter der Prämisse der Einbindung der PatientInnen in alle Veränderungsmaßnahmen – „Patient empowerment through involvement“. (Pressemeldung GGZ, August 2017)