Besondere Stories

Besondere Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier und auf unserem Opens external link in new windowBlog.


Landeshauptmann Hans Niessl gratulierte Manuela Brandstetter zur Habilitation. Am Bild mit Kollegin Sabrina Luimpöck (rechts) aus dem Department Soziales der FH Burgenland.

Habilitierte Professorin am Department Soziales

Der Drang Neues zu machen und für eine gute Sache zu arbeiten brachte Manuela Brandstetter zur Sozialen Arbeit. Mitverantwortlich für zahlreiche Publikationen und Projekte, lehrt und forscht die Sozialarbeiterin und Soziologin mittlerweile an zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen. An die FH Burgenland verschlug es die ambitionierte Forscherin vor gut einem Jahr.

Im September 2015 hielt ich meine allererste Vorlesung“, erinnert sich Brandstetter. Verbindungslinien gab es allerdings schon zuvor. Mit Roland Fürst, dem Leiter des Department Soziales an der FH Burgenland, verbindet sie nicht nur das gemeinsame Anliegen die Soziale Arbeit im Bereich Forschung und Lehre voranzutreiben und ein profundes Selbstverständnis für diesen Arbeitsbereich aufzubauen: „Das Netzwerk der Sozialen Arbeit in Österreich ist ein kleines, aber feines und sehr überschaubar. So haben sich unsere Wege bereits im Studium und später auch im Berufsleben gekreuzt.

An der FH Burgenland schätzt Manuela Brandstetter besonders die Nähe zu den Studierenden und auch die Forschungsaffinität: „Es ist für FHs nicht selbstverständlich, so eng mit der Forschung verbunden zu sein und auch die nötige Unterstützung für die Umsetzung von Projekten zu erhalten. Das öffnet uns Forschern und Forscherinnen großartige und neue Möglichkeiten und bedeutet für unsere Studierenden einen sehr hohen Praxisbezug.

2011 begann Manuela Brandstetter ihre „Habilitationsprojekt“, wie sie es damals in ihrem Lebenslauf nannte an der Universität Hildesheim, welches sie nunmehr erfolgreich abschloss. Ihre Habilitationsschrift beschäftigt sich mit einem gerade auch für das Burgenland höchst spannenden Thema: „Das Reden über Hilfe – zum organisationspädagogischen Gestalten lokaler Jugendarbeit in Gemeinden“

"Mit der Habilitation erhält Manuela Brandstetter die höchstrangige Hochschulprüfung in Deutschland und Österreich und bereichert dadurch auch unsere Hochschule enorm", ist Departmentleiter Fürst überzeugt.


Studium mit viel Praxis

Martin Rottenfusser studiert an der FH Burgenland Soziale Arbeit im ersten Semester.  

"Ich studiere hier, weil in diesem Studiengang Sozialarbeit und Sozialpädagogik zusammengeführt werden und durch die drei Praktika im In- und Ausland ein hoher Praxisbezug gegeben ist.

Ich habe gerade mein erstes Praktikum absolviert, zwei Wochen bei einer privaten Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung namens Mopäd (mobile Pädagogik) GmbH.

Dort habe ich meinen zuständigen Sozialarbeiter zu den einzelnen Familien und Terminen begleitet. Über die einzelnen Fälle und Klienten wurde ich vorab informiert und auch aktiv in den Arbeitsalltag des Sozialarbeiters mit einbezogen. Soweit es möglich war, durfte ich auch mit den Klienten arbeiten. Dabei konnte ich tiefe Einblicke in das „System Familie“ gewinnen. Ob ich in diesem Bereich später auch arbeiten möchte, ist momentan noch schwer zu sagen. Erst einmal möchte ich nach meinem Abschluss im Berufsleben Fuß fassen, in welchem Bereich der Sozialen Arbeit das genau sein wird, bleibt abzuwarten. Die Praktika, die noch vor mir liegen, werden sicher helfen mehr Klarheit darüber zu bekommen." Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.


Dissertationspreis für Migrationsforschung 2015

Sabrina Luimpöck lehrt und forscht im Department Soziales der FH Burgenland.  Für ihr Dissertationsprojekt „Erwerbsbiografien tschetschenischer Flüchtlinge. Flucht und Asylverfahren als biografische Doppelzäsur“ wurde sie mit dem Dissertationspreis für Migrationsforschung 2015 ausgezeichnet.

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