Besondere Stories

Besondere AbsolventInnen, Studierende, Lehrende und MitarbeiterInnen dieses Studiengangs und ihre Geschichten finden Sie hier und auf unserem Opens external link in new windowBlog.


Einzigartiger Schwerpunkt - einzigartige Karriere

Eigentlich hatte Alexander Pimperl vor, den Offiziersweg einzuschlagen. Einer der Gründe dafür war seine Begeisterung für Sport. Der Sport als Gesundheitsförderungsmaßnahme war es auch, der ihn dann an die FH Burgenland führte, denn der Schwerpunkt „Gesundheitsförderung“ macht das Studium Opens internal link in current windowGesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung in Pinkafeld einzigartig in Österreich. „Während des Studiums habe ich dann bemerkt, dass mich die Themen BWL, Gesundheitsökonomie und Controlling viel mehr interessieren, als die „sportlichen“ Inhalte.

Den breiten Einstieg, den das Studium seinen Studierenden vermittelt, empfand er als überaus positiv – „fokussieren kann man sich dann selbst“.

Das Praktikum wollte Alexander Pimperl unbedingt im Ausland machen. Ein damaliger Professor, zu dem er noch heute Kontakt hat, vermittelte ihn nach Hamburg. „Im Praktikum habe ich erst so richtig gemerkt, was man mit dem Studium machen kann.“ Die Diplomarbeit, in der es um die Entwicklung einer Strategie für die Betreuung von herzinsuffizienten Patienten ging, war der nächste Meilenstein. Gleich danach begann er, bei der Opens external link in new windowOptiMedis AG zu arbeiten. Die OptiMedis AG ist eine Management- und Beteiligungsgesellschaft. Sie betreut eines der deutschlandweit erfolgreichsten und bekanntesten populationsorientierten Integrierten Versorgungsmodelle: „Gesundes Kinzigtal“. Er half dort den Bereich Controlling, Finanzen, IT und Health Data Analytics mit aufzubauen und leitet diesen mittlerweile. Seine Dissertation zum Thema „Performance Management Systeme: Entwicklung einer Soll-Konzeption“ hat er berufsbegleitend verfasst und an der UMIT in Tirol abgeschlossen. Das in der Abhandlung entwickelte Kennzahlensystem wurde in „Gesundes Kinzigtal“ auch implementiert.


Neues Leben in Auckland, New Zealand dank Praktikum

Die gelernte Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin Anita Lawakeli studierte am Campus Pinkafeld den Opens internal link in new windowBachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung. Teil der Ausbildung in allen Bachelorstudiengängen ist ein Berufspraktikum, das die Studierenden im In- aber auch im Ausland absolvieren können. Anita ging an die Opens external link in new windowUniversity of Auckland, Neuseeland – eine Entscheidung, die ihre Zukunft maßgeblich veränderte. „Ich habe in Neuseeland meinen jetzigen Mann kennengelernt und bin nach Abschluss meines Studiums nach Auckland zurückgekehrt. Wir haben einen dreijährigen Sohn und ich konnte mich mit meinem Bachelor hier auch beruflich toll entwickeln.“

Bis 2010 war sie bei der Organisation Opens external link in new windowPro Care als Programm-Managerin für zwei Gesundheitsförderungsinitiativen verantwortlich. Es ging dabei einerseits um Präventionsprogramme für ältere Menschen und andererseits um sogenannte „before school checks“ - Gesundheits- und Entwicklungschecks für alle 4 jährigen Kinder.

Danach entschloss sie sich dazu, als „Well Child Nurse“ über die Organisation Opens external link in new windowPlunket direkt mit Babies und Kleinkindern zu arbeiten. „Ich habe 2011 mein postgraduate certificate in primary health care, specialty nursing, gemacht. Eine Well Child Nurse arbeitet mit Familien und deren Babies und Kleinkindern bis zum Alter von 4 Jahren. Ich führe Gesundheitschecks und Aufklärungsarbeit durch - kein Tag ist wie ein anderer.

Zusätzlich ist Anita Lawakeli als Nurse Trainerin wie auch als stellvertretende Leiterin innerhalb ihrer Organisation im östlichen Teil Aucklands tätig. „Ich kann somit meine beiden Qualifikationen bestens in mein Berufsleben einbringen.“ Als Anlaufstelle für Studierende ihres ehemaligen Bachelorstudiengangs, die ihr Praktikum ebenfalls in Neuseeland absolvieren, steht sie natürlich auch zur Verfügung.


Gesundheitsbewusst und sportlich im Privat- und Berufsleben

Gesundheitsbewusst und sportlich war FH Burgenland Absolventin Christina Kölbl schon seit ihrer Kindheit, doch erst als sie bereits im Arbeitsleben steckte, entdeckte sie auch die beruflichen Möglichkeiten im Bereich der Gesundheitsförderung. Sie bewarb sich für den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung, den sie im Sommer 2016 abschloss.

„Ein absolutes Highlight dieser drei Jahre war mein Auslandspraktikum in Neuseeland. An der Universität Auckland war ich 4 Monate als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, führte Studien durch und schrieb Berichte – einfach eine tolle und lehrreiche Zeit“, erzählt sie. Was sie sonst noch an der FH Burgenland schätzte? „Das familiäre Umfeld ist wirklich toll und ich schätze die Freundschaften, die dort entstanden sind.“

Seit Herbst 2016 ist Kölbl als Assistentin im Bereich Breitensport beim Bundessportförderungsfonds in Wien tätig. „Ich bin mit vielen Dachverbänden in Kontakt, die Förderanträge an uns richten. Ich erstelle die Förderprogramme fürs nächste Jahr und vieles mehr.“

Sportlich ist die Volleyballerin nach wie vor und im nächsten Herbst möchte sie sich im Masterstudiengang Gesundheitsförderung und Gesundheitsforschung noch weiter qualifizieren.


Gregor Gambutz

Karriere mit Studium – auch ohne Matura

Gregor Gambutz (†)* arbeitete einige Jahre als Diplomkrankenpfleger in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Dann kam der Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Er absolvierte den einjährigen Opens internal link in current windowkostenlosen Vorbereitungslehrgang am Campus Pinkafeld der FH Burgenland und erlangte so die Studienberechtigung für den Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung.

Lesen Sie die ganze Geschichte in unserem Opens external link in new windowBlog.

 * Mit großer Fassungslosigkeit müssen wir leider mitteilen, dass unser Absolvent Gregor Gambutz am 11. November 2016 aufgrund einer plötzlichen Erkrankung völlig unerwartet aus dem Leben geschieden ist. Er bleibt uns in ewiger Erinnerung.


Foto: Sonja Draxler

Ohne Matura bis zum Doktorat - Vorbereitungslehrgang eröffnet viele Möglichkeiten

Mag.a(FH) PhDr.Sonja Draxler arbeitet seit ihrem Studienabschluss Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung für den Burgenländischen Gesundheitsfonds. Nebenberuflich unterrichtet sie an der Krankenpflegeschule in Oberwart und in der Erwachsenenbildung in der Pflegehilfeausbildung sowie im kaufmännischen Bereich.

Sonja Draxler ist ein Vorzeigebeispiel dafür, was man auf nicht ganz herkömmlichem Wege erreichen kann. Nicht ganz herkömmlich, denn Frau Draxler hat keine Matura, aber dennoch ein Studium gemacht. Möglich war das durch den Besuch des einjährigen Vorbereitungslehrganges an der Fachhochschule Burgenland - Fachhochschulstudienzentrum Pinkafeld.

"Vom Vorbereitungslehrgang an der FH Burgenland habe ich durch meinen Mann erfahren, der damals am Studienzentrum Pinkafeld als Stammvortragender gearbeitet hat. Ich besuchte den Lehrgang 2002-2003 und studierte im Anschluss an der FH Burgenland Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung. Nach einigen Praxisjahren begann ich ein Doktoratsstudium, das ich im Jahr 2013 abgeschlossen habe." Das Interesse am Thema Gesundheit war für die Studienwahl ausschlaggebend.