18.07.2017

Leben und arbeiten im digitalen Gebäude

Smart Buildings sind an der FH Burgenland Thema im Studium

Smart Buildings sind an der FH Burgenland Thema im Studium. Als Versuchsgebäude dient das Energetikum am Standort Pinkafeld.

Pinkafeld, 18. Juli 2017 – Im Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation am Standort Pinkafeld der FH Burgenland spielt das Thema Digitalisierung eine große Rolle. „Wir forschen in unserem Versuchsgebäude, dem Energetikum, im Bereich der Smart Buildings und können unsere Studierenden so optimal auf die Herausforderung der Digitalisierung vorbereiten“, erklärt Studiengangsleiter Werner Stutterecker.

Studierende lernen Gebäude zu behaglichen und komfortablen Arbeitsplätzen und Wohnräumen zu machen – so energieeffizient und umweltfreundlich wie möglich. Dass der Bereich der Digitalisierung dabei einen enormen Stellenwert einnimmt, liegt auf der Hand. Studiengangsleiter Werner Stutterecker dazu im Interview:

Trends und Neuheiten zu erkennen, ist auch in der Gebäudetechnik wichtig. Wie sehen Sie die Entwicklungen rund um Smart Buildings?

Stutterecker: „Ich war im Frühjahr auf der ISH 2017, einer Leitmesse im Bereich der Gebäudetechnik. Früher standen auf Fachmessen wie diesen Technologien wie z.B. die Wärmepumpe, das Brennwertgerät oder die Klimaanlage im Vordergrund. Dort war es interessant zu sehen, dass heuer klar die Digitalisierung im Vordergrund stand, die einzelnen Technologien rückten in den Hintergrund. Jede noch so kleine Klimaanlage konnte ihre Daten bereits in die Cloud speichern - eine faszinierende Erkenntnis.“

Für unsere unmittelbare Zukunft bedeutet das, dass die Gebäude, in denen wir leben, eine Vielzahl an Daten produzieren und diese zur weiteren Nutzung speichern. Wie intelligent ist unser Büro konkret?

Stutterecker: „Aufgrund von smarten Schließsystemen weiß ein Bürogebäude genau, wo wir uns befinden und kann damit die Raumtemperatur energieeffizient regeln. Das smarte Gebäude kann mit dem Energieversorger oder auch dem Wetterdienst kommunizieren und weiß was im Gebäude jetzt und in den nächsten Stunden benötigt wird. Es kann dadurch entscheiden, was mit dem Photovoltaik-Strom vom Dach passieren soll, ob z.B. die Wärmepumpe betrieben und das E-Auto geladen werden soll. Das smarte Gebäude besitzt eine Vielzahl an Sensoren, weit mehr als nur einen Raumtemperatursensor, der die Heizung regelt, sondern viele Sensoren in den Wänden und Fenstern, die uns ein genaues Bild über die  Temperaturverteilung im Raum geben und wie sie von unserer Umgebung (z.B. der solaren Einstrahlung) beeinflusst wird.“

Wie fließen diese Erkenntnisse in den Unterricht ein?

Stutterecker: „Mit unserem Versuchsgebäude können wir speziell im Bereich der Gebäudeautomation wertvolles Know-how schaffen und an unsere Studierenden weitergeben. Aufgrund der berufspraktischen Ausbildung sind unsere Absolventinnen und Absolventen sehr gefragt am Arbeitsmarkt.“

Facts zum Studiengang

Der Studiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation kann wahlweise Vollzeit, berufsbegleitend oder verlängert berufsbegleitend studiert werden - Dauer: 6 Semester.

Akademischer Grad „Bachelor of Science in Engineering, BSc“ – ca. 50 Studienplätze – Studienort Campus Pinkafeld – Zugangsvoraussetzungen: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, oder Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Eine Anmeldung für einzelne Opens internal link in current windowRestplätze ist noch möglich.

 

 

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Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation

Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537

E-Mail: presse@fh-burgenland.at