28.12.2017

FH Burgenland Aus- und Rückblick

• Intensiv: Premieren und Rekorde

• Nachhaltig: 25 Jahre FH Burgenland

FH Burgenland: Den Blick für das Wesentliche immer im Fokus

Eisenstadt, 28. Dezember 2017 - Premieren, Veränderungen und wichtige Meilensteine prägten das Jahr 2017 an der FH Burgenland. „Es war wieder ein ganz besonderes Jahr, auf das die FH Burgenland stolz zurückblicken kann“ betont der im September für weitere fünf Jahre bestellte Geschäftsführer, Georg Pehm. Er leitet die Geschäfte der Hochschule seit über fünf Jahren, nach dem Wechsel von Josef Wiesler an die FH Wiener Neustadt im Jänner 2017 in Alleinverantwortung. Mehr dazu Opens external link in new windowhier

Eine Wiederbestellung gab es auch an der Spitze der Forschung Burgenland. Marcus Keding darf sich hier über das große Vertrauen freuen und leitet als Geschäftsführer das Tochterunternehmen der FH Burgenland, in das im letzten Jahr die Forschungsunternehmen FTI und TOB eingegliedert wurden. Keding: „Unsere Zielrichtung ist auch weiterhin klar: wir wollen Stärken stärken und unsere wissenschaftliche Energie in neue Produkte und innovative Lösungen einbringen, von denen Unternehmen profitieren.“ Mehr dazu Opens external link in new windowhier

Hohes Interesse bricht Rekorde
„Es war schlichtweg ein fulminantes Studienjahr für uns“, sagt Geschäftsführer Georg Pehm: „Dem gesamten Team der FH Burgenland ist es gelungen, das Aus- und Weiterbildungsangebot zielgerichtet auszubauen, in der Forschung bemerkenswerte Ergebnisse zu erzielen und die Betreuung der Studierenden weiter zu verbessern.“

Erstmals verzeichnet die FH Burgenland mehr als 3.000 Studierende. Die Anzahl an ordentlichen Studierenden stieg in den vergangenen Jahren um +46% auf rund 2.300. Das Plus an aktiv Studierenden in den Bachelor-Programmen beträgt +53%, jener in den Master-Programmen +38%. Opens external link in new windowMehr Zahlen. Daten. Fakten.

Neues aus der Forschung
Zwei Forschungscenter konnten in Eisenstadt und Pinkafeld in den letzten Monaten erfolgreich in Betrieb genommen werden. Mit der Errichtung des „Center for Building Technology“ in Pinkafeld trägt die Forschung Burgenland, die Forschungstochter der FH Burgenland, den wachsenden Anforderungen in der Gebäudetechnik Rechnung und verankert sich noch tiefer als Impulsgeber für Wirtschaft und Ausbildung. Im neuen Center for Cloud & Cyber Physical Systems Security mit Sitz in Eisenstadt werden hochaktuelle Lösungen für Industrie 4.0, Digitalisierung und Cloud Security erarbeitet. Damit bringt das engagierte Team neben bis zu achtstelligen Summen auch internationale Expertise ins Burgenland. 

Neues Doktoratsprogramm
Die FH Burgenland führt erfolgreich schon das vierte Jahr ein internationales grenzüberschreitendes kooperatives Doktoratsprogramm in „International Economic Relations and Management“ mit den drei renommierten Wirtschaftsuniversitäten Bratislava, Sopron und Pula durch. Seit 2017 können Interessierte ein weiteres Doktoratsprogramm als eine kooperative Hybridform mit den Universitäten Ljubljana und Sarajevo belegen. Das International Cooperative Cross-Border Interdisciplinary Doctoral Programme in Educational & Communication Sciences richtet sich vorwiegend an Pädagogen sowie an künftige Bildungs- und Kommunikationswissenschaftler. Mehr dazu Opens external link in new windowhier. 

Expertenwissen in der Gesundheitsförderung
Am Department Gesundheit entstand unter der Leitung von Departmentleiter Erwin Gollner 2017 das erste in der Herausgeberschaft der Hochschule veröffentlichte Lehrbuch. Gesundheitsexperten widmen sich darin dem Thema der Gesundheitsförderung. Zahlreiche Praxisbeispiele machen die Inhalte besonders wertvoll für Studierende, Lehrende und die berufliche Praxis. Lesen Sie mehr dazu Opens external link in new windowhier

Geglückte Premiere
Sichtbar werde der Erfolg der Hochschule auch bei den Sponsionen, meint Geschäftsführer Pehm. Bedsonders groß war die Freude bei den Abschlussfeiern im Sommer und Herbst 2017 am Campus Pinkafeld und auf Schloß Esterházy in Eisenstadt bei den allerersten Alumni der Bachelorstudiengänge Physiotherapie, Soziale Arbeit sowie Gesundheits- und Krankenpflege und bei den ersten Abgängern des Masterstudiums Cloud Computing Engieneering and Management

 

Ausblick

Gemeinwohl im Fokus
Ganz im Sinne ihres Mottos – Bringt Besonderes Zusammen – entschloss sich die FH Burgenland bereits 2014 als erste Hochschule Österreichs überhaupt und als erste Fachhochschule Europas eine Gemeinwohlbilanz zu erarbeiten. Dieser ersten Bilanz folgte 2017 die Gemeinwohlbilanz 2.0, die die von der Hochschule gesetzten Maßnahmen für ein werteorientiertes und nachhaltiges Miteinander mit einer verbesserten „Bilanzsumme“ honorierte. Mit Herbst 2017 bietet die FH-Tochter AIM – Austrian Institute of Management, in Kooperation mit dem Studienzentrum Saalfelden den Masterlehrgang „MA Angewandte Gemeinwohl-Ökonomie“ an. Im Mittelpunkt steht das praktische und theoretische Interesse an gemeinwohlorientierter Ökonomie und deren Umsetzung als Unternehmensziel. Mehr dazu Opens external link in new windowhier

Pläne der Bundesregierung
„Neben der Stärkung der Universitäten bedarf es unbedingt eines weiteren Ausbaus des Fachhochschulsektors, der in eine gesamthafte Hochschulplanung eingebettet ist“, so steht es im Regierungsprogramm der neu angelobten Bundesregierung. „Ein sehr eindeutiges Statement“, meint FH Burgenland Geschäftsführer Georg Pehm. „Wir werden uns auch in Zukunft sehr bemühen ein Stück des Kuchens, der für den Fachhochschulsektor vorgesehen ist, zu bekommen.“ Mehrere vielversprechende, praxisorientierte Studiengänge seien in der Pipeline und könnten nach Erhöhung der Studienplätze im Burgenland rasch umgesetzt werden. „Mit großem Nachdruck werden wir weiter an der Umsetzung unserer Ausbaupläne arbeiten, damit Studieren an der FH Burgenland auch in Zukunft eine attraktive Möglichkeit für Bildungshungrige darstellt,“ versichert Pehm.

Erfinderische FH
Kreativität und Innovationsgeist finden sich an der FH Burgenland in gebündelter Form. Nun hat ein Projektteam rund um Silvia Ettl-Huber, Vizerektorin für Forschung und Innovation, große Pläne mit dem vorhandenen Potenzial. „Wir wollen den Erfindungs-, Innovations- und Unternehmungsgeist unter all unseren Stakeholdern stärken“, ist Ettl-Huber motiviert. Erfindercampus, Erfindergeist Akademie, Bewusststeinsschmiede, Erfindergarage und UmdenkBar – all das sind Ideen, die in den nächsten Monaten zur Umsetzung geführt werden. Man darf gespannt sein. 

25 Jahre FH Burgenland
Im Herbstsemester 1993 startete der erste wissenschaftlich geführte Lehrgang mit 27 fix angemeldeten Studierenden in Eisenstadt und begründet damit ein neues Zeitalter in der österreichischen Hochschulpolitik. „Der Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen war damals mit der Kennzahl 0001 der erste Fachhochschulstudiengang Österreichs“, erklärt Geschäftsführer Georg Pehm, der auch damals schon als Gründungsgeschäftsführer fungierte. „Für Herbst 2018 planen wir getreu unserem Motto ‚FH Burgenland bringt Besonderes zusammen‘ eine besondere Jubiläumsfeier. Details folgen.

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Rückfragehinweise:
Mag. Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel:+43 (0)5 7705 3537, +43 664 8850 3927
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