02.05.2018

Die Zukunft der Energieversorger

Absolventin des Masterstudiengangs Energie– und Umweltmanagement beschäftigte sich mit den Auswirkungen der Energieeffizienzrichtlinien der EU auf nationale und internationale Energieversorger

Studiengang bildet Experten an der Schnittstelle zwischen Technik und Management aus

Energie- und Umweltmanagement Absolventin Alexandra Kobzev befragte für ihre Masterarbeit österreichische und deutsche Energieversorgungsunternehmen.

Pinkafeld, 02. Mai 2018 – Im Dezember 2012 wurde die Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU (EED) als bisher wichtigster EU-Rechtsakt zur Energieeffizienz verabschiedet. Diese Richtlinie schaffte einen gemeinsamen europäischen Rahmen für die Energieeffizienz, um das übergeordnete EU-Energieeffizienzziel von 20 % bis 2020 zu erreichen. Alexandra Kobzev, Absolventin des Masterstudiengangs Energie- und Umweltmanagement der FH Burgenland, widmete ihre Masterarbeit den Auswirkungen dieser EU-Richtlinie auf Energie-versorgungsunternehmen (EVU). Sie befragte dazu österreichische und deutsche EVUs und kommt zu einem differenzierten Ergebnis.

„Ich wollte mit meiner Abschlussarbeit den Effekt der EED auf die EVU untersuchen und herausfinden welche möglichen Potenziale und Risiken sich dadurch ergeben“, so Kobzev. Nach einer umfangreichen Literaturrecherche führte die Absolventin sechs Experteninterviews mit zwei österreichischen regionalen EVU, unter anderem der Energie Burgenland, und vier deutschen Stadtwerken durch. „Risiken aus der EED ergeben sich für die EVU durch eine fortwährende Veränderung der Rechtslage“, bemerkt sie. „Einige EVU verfolgen bereits ehrgeizige Unternehmensziele, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wohingegen andere noch die Marktentwicklung und die Verschärfung der EED abwarten.“

Forschung am Puls der Zeit
Die Arbeit der jungen Absolventin steht für Studiengangsleiter Christian Wartha für das, was seinen Studiengang ausmacht. „In interdisziplinären Projekten und im Zuge der Masterarbeit forschen die Studierenden im Bereich Energie und Umwelt an aktuellen Fragestellungen“, so der Studiengangsleiter. Wichtig sei ihm außerdem zu betonen, dass es sich beim Masterstudiengang Energie- und Umweltmanagement nicht um einen rein technischen Studiengang handle. „Wir vermitteln eine solide Ausbildung in Technik und Management. Unsere Absolventinnen und Absolventen sind sehr breit ausgebildet und am Arbeitsmarkt gefragt.“

Facts zum Studiengang
Masterstudium - 4 Semester. Abschluss: Diplomingenieur/in für technisch-wissenschaftliche Berufe - Dipl.-Ing./in. Organisationsform: berufsbegleitend – blended learning, Unterricht am Studienzentrum in Pinkafeld im Schnitt alle zwei Wochen: in der Regel Freitag 14 Uhr bis 21 Uhr und Samstag von 8.30 Uhr bis ca. 17.15 Uhr. Anmeldung für Studienstart im Herbst 2018 noch bis 31. Mai 2018 möglich. 

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Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: Opens window for sending emailchristiane.staab[at]fh-burgenland.at

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