05.05.2018

Burgenland im Herzen Europas – Dirigent oder Mitspieler

FH Burgenland lädt „am Vorabend der österreichischen Ratspräsidentschaft“ zu kritischem Blick in Vergangenheit und Zukunft der EU

Interessante Vorträge, Diskussionen und Stimmungsbarometer zu aktuellen wirtschaftlichen Themen bieten spannende Insights für Studierende

Eisenstädter Europatage 2018 - Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen waren in mehreren Funktionen in die Kongressplanung und –abwicklung miteinbezogen.

Eisenstadt, 05. Mai 2018 – Was hat Österreich/das Burgenland aus den wirtschaftlichen und kulturellen Potenzialen der EU-Erweiterung gemacht? Das Department Wirtschaft der FH Burgenland lud - erstmals in Kooperation mit dem Land Burgenland, der Forschung Burgenland, dem Regionalmanagement Burgenland und der Wirtschaft Burgenland - am 4. und 5. Mai zu den Eisenstädter Europatagen ein. Zwei Tage lang blieb im Audimax der Fachhochschule kaum ein Platz leer. Vor allem für Studierende des Department Wirtschaft bot das Programm in deutscher und englischer Sprache spannende Insights und wurde deshalb auch via Videowall in den Nachbarhörsaal übertragen.

"Seit dem EU-Beitritt 1995 hat sich das Burgenland von einer strukturschwachen Grenzregion zu einer aufstrebenden Wirtschaftsregion im Herzen Europas entwickelt. Nun gilt es, weiterhin für stabile Strukturen zu sorgen, diese zu festigen und für die neuen Herausforderungen bereit zu sein," erklärte Landeshauptmann Hans Niessl, der als Ehrengast die zweitägige Veranstaltung eröffnete. Als Einstimmung aufs Thema hatte der ORF Burgenland den TV-Beitrag aus dem Jahr 1994 zum Ausgang der EU-Volksabstimmung aus den Archiven gesucht und zur Verfügung gestellt.

Das österreichische Selbstbild
Die neue Leiterin des Department Wirtschaft, Silvia Ettl-Huber, freut sich, dass die 22. Eisenstädter Europatage Schauplatz so angesehener Sprecherinnen und Sprecher waren. Ettl-Huber: „Das Thema Burgenland im Herzen Europas ist für uns durchaus auch eine kritische Reflexion. Wir haben einen Studienschwerpunkt auf wirtschaftliche Beziehungen in die Staaten Mittel- und Osteuropas. Zeit, sich nach bald 25 Jahren zu fragen, ob wir auch in der Ausbildung der Studierenden genug tun, um die Potenziale der Erweiterung zu heben.“

Durchaus kritisch näherte sich in seiner Keynote auch Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister dem Thema. Evelyne Regner, Mitglied des Europäischen Parlaments, beleuchtete die sozialen Potenziale der EU-Erweiterung während Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich, mit seinem Beitrag „Der Platz in der ersten Reihe – Was Österreich tun muss, um bei der Europäischen Einigung mitzuspielen“ durchaus die österreichische Eitelkeit kitzelte. 

Österreichs Image in der Geschäftswelt
Der zweite Konferenztag wurde in englischer Sprache geführt. Moderator und FH Burgenland Absolvent Michael Köttritsch, Die Presse, führte gewohnt souverän durch den Tag. Die Podiumsgäste Otto Sebestyén (Regionalmanagement Burgenland), Heinz Zourek (früherer Generaldirektor der Europäischen Kommission), Hana Dellemann (Generaldirektorin Stv. Raaberbahn) und Johannes Bauer (Asset Management S+B Gruppe) zogen für ihre Keynotes die Welt der Musik als Metapher heran. Von klassischer Musik bis Avantgarde war hier die Rede ebenso wie von EUphony und Dissonance.

Studierende des Opens internal link in current windowBachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen waren in mehreren Funktionen in die Kongressplanung und –abwicklung mit ein bezogen. So testete eine Gruppe über das online Tool Kahoot das EU-Wissen der Gäste. Internationale Incoming Students der FH Burgenland aus der Slowakei, Polen, Spanien und Kroatien hatten eine Posterpräsentation zum Thema „Wien liegt östlich von Prag“ vorbereitet. Der Studiengang Opens internal link in current windowInternationales Weinmarketing lud unter der Moderation von Studiengangsleiter Marcus Wieschhoff zur Weinmesse in die Aula ein.

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Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: Opens window for sending emailchristiane.staab[at]fh-burgenland.at