13.11.2018

Praxistipps für die Heizsaison

Heizen, Klimatisieren, Lüften als Themen im Studium

Studierende messen eine Wärmepumpe.

Pinkafeld, 13. November 2018 – Studierende des Opens internal link in current windowBachelorstudiengangs Gebäudetechnik und Gebäudeautomation beschäftigen sich in ihrem Studium sehr praxisorientiert mit Themen wie Heizen, Klimatisieren und Lüften. Auch, wenn die frostigen Temperaturen aktuell noch auf sich warten lassen, so steht doch die Heizperiode vor der Tür. „Zu Beginn der kalten Jahreszeit ist es empfehlenswert, die Heizungsanlage zu überprüfen, um bei Einbruch der Kälte keine bösen Überraschungen zu erleben“, erklärt Studiengangsleiter Werner Stutterecker. Folgende Tipps können dabei helfen:

Tipp 1: Heizungsanlagen kann man mit Autos vergleichen. In gewissen Zeitintervallen bzw. nach gewisser km-Anzahl muss das Auto zur Inspektion. Gleiches gilt für Heizungsanlagen. Diese müssen in regelmäßigen Abständen gewartet werden. Dabei werden die Maschinen überprüft, Verschleißteile ausgetauscht und Sicherheitsüberprüfungen durchgeführt. Am besten führt diese Wartung, wie beim Auto, der Fachmann durch.

Tipp 2: Überprüfen Sie selbst, ob noch die richtigen Temperaturen, Betriebsmodi und Zeitprogramme eingestellt sind. Im Sommer wurde die Heizungsanlage vielleicht auf reine Warmwasserbereitung umgestellt, im Frühling vielleicht auf eine gewünschte Solltemperatur reduziert, oder auf ein Zeitprogramm angepasst. Möglicherweise gibt es auch bei Ihrer Heizungsanlage jahreszeitspezifische Einstellungen, oder Einbauten wie Wärmetauscher bei Lüftungen müssen wieder eingebaut werden (z.B. anstatt einer sogenannten Sommerbox). Ähnlich wie beim Auto müssen der Heizungsanlage „die Winterreifen aufgezogen” werden.

Tipp 3: Wenn Sie eine kontrollierte Wohnraumlüftung ohne Feuchterückgewinnung haben, können Sie über den Winter den Luftvolumenstrom, das heißt die Lüftung reduzieren. Dadurch wird weniger Feuchte über die Abluft aus dem Gebäude transportiert und die relative Luftfeuchtigkeit kann auf einem höheren Level gehalten werden, d.h. die Luft bleibt feuchter. Generell sinkt die relative Luftfeuchtigkeit im Gebäude während des Heizens, die Luft wird trockener. Eine zu trockene Luft wird als unbehaglich empfunden. Beim Auto würden Sie den Lüfter, der die Fahrgastzelle beheizt, auf niedrigere Stufe stellen.

„Studierende des Bachelorstudiengangs Gebäudetechnik und Gebäudeautomation lernen diese Themen unter anderem in den Fächern Heizungstechnik und Anlagenhydraulik, Lüftungstechnik und Gastechnik“, so der Studiengangsleiter. Hier können Studierende die oben genannten Zusammenhänge unter anderem innerhalb von Laborübungen kennenlernen und werden zu gefragten Experten.

Facts zum Studiengang
Studierende des Bachelorstudiengangs Gebäudetechnik und Gebäudeautomation studieren am österreichischen Zentrum für Gebäudetechnik in einem einzigartigen Hochschulstudium in Österreich zu diesem Thema. Sie lernen Gebäude zu behaglichen und komfortablen Arbeitsplätzen und Wohnräumen zu machen – so energieeffizient und umweltfreundlich wie möglich.

Der Studiengang Gebäudetechnik und Gebäudeautomation kann wahlweise Vollzeit, berufsbegleitend oder verlängert berufsbegleitend studiert werden - Dauer: 6 Semester.  Akademischer Grad „Bachelor of Science in Engineering, BSc“ – ca. 50 Studienplätze – Studienort Campus Pinkafeld – Zugangsvoraussetzungen: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, oder Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung – Anmeldefrist für Studienstart im Herbst 2019: 31. März 2019.

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Rückfragehinweise:
Mag.a Christiane Staab
Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)5 7705 3537
E-Mail: Opens window for sending emailchristiane.staab[at]fh-burgenland.at