03.04.2017

Fit fürs Medizinstudium

FH Burgenland bietet im Auftrag des Burgenländischen Gesundheitsfonds kostenlosen Vorbereitungskurs für Bewerber zum Medizinstudium an

Interdisziplinäres Team bereitet auf das Aufnahmeverfahren vor

 

Angehende Mediziner im Fokus

Pinkafeld, 01. April 2017 – Erstmals bietet die FH Burgenland im Auftrag des Burgenländischen Gesundheitsfonds einen kostenlosen Vorbereitungskurs für angehende Medizinstudierende an. An drei Kurstagen (1., 10. und 11.4.) bereitet ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Medizinern, Naturwissenschaftlern und Psychologen Interessierte auf das Aufnahmeverfahren zum Medizinstudium (MedAR-H) vor.

„Mit den strengen Zugangsregelungen zum Medizinstudium produziert Österreich einen künstlichen Ärztemangel“, so Norbert Darabos, Landesrat für Gesundheit und Soziales. Im Rahmen der zweitägigen Gesundheitsreferentenkonferenz in Innsbruck wurde vom Burgenland der Antrag auf Anhebung der Studienplätze einstimmig beschlossen. Sämtliche Bundesländer teilen die Forderung, nach mehr Ausbildungsplätzen für Jungmediziner. „Es müssen mehr junge Burgenländerinnen und Burgenländer zum Medizinstudium zugelassen werden, wir brauchen eine Vermehrung der Ausbildungsplätze und es muss uns gelingen Jungmediziner in Österreich zu halten“, so Darabos.

Unterstützung für den burgenländischen Ärztenachwuchs
„Die Initiative „Vorbereitungskurs“ ist sehr attraktiv, dies beweist die hohe Anmeldezahl in diesem Jahr. Ziel ist es die Aufnahemquote für das Burgenland deutlich zu erhöhen“, erklärt Georg Pehm, Geschäftsführer FH Burgenland. „In Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Gesundheitsfonds haben wir uns deshalb entschieden, burgenländische Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum Medizinstudium zu unterstützen“, so Pehm. „An drei Kurstagen laden wir diese jungen Menschen an unser Studienzentrum Pinkafeld ein. Expertinnen und Experten frischen mit ihnen ihre Kenntnisse in Biologie, Physik, Mathematik und Chemie auf.“ Außerdem stehen Themen der Sozialkompetenz und eine Testsimulation am Programm.

Mensch im Mittelpunkt

„Wir brauchen Ärzte und verfolgen natürlich das Ziel, dass möglichst viele junge Burgenländer den Aufnahmetest zum Medizinstudium bestehen“, so Landesschularzt Dr. Michael Heinrich vom Landesschulrat für Burgenland. Schon in den Schulen werde versucht, die Schüler auf medizinische Karrieren vorzubereiten, so zum Beispiel im Biologieunterricht. Initiativen wie der kostenlose Vorbereitungskurs würden von Seiten des Landesschulrats sehr befürwortet. „Hier kommen die Schüler mit Gleichgesinnten zusammen und können auch Fragen stellen, denn es ist wichtig, sich ein realistisches Bild von der Berufswelt eines Arztes zu machen“, so Heinrich. Außerdem müsse man für diesen Beruf brennen, so der Allgemeinmediziner mit 32 Jahren Berufserfahrung. „Diese Begeisterung gilt es zu fördern.“

Experten als Vortragende

„Die FH kennt die Gepflogenheiten im Hochschulbereich und verfügt über gute Netzwerke von Experten und Kompetenzen. An der FH Burgenland kann man nicht Medizin studieren, wir setzen uns in unserem Studienangebot jedoch sehr intensiv mit dem Bereich Gesundheit auseinander. Die Schüler und Schülerinnen werden an unserem Studienzentrum Pinkafeld bestens und auch von Medizinern auf den Test vorbereitet. Wir konnten hier aus unserem Pool an hervorragenden Lehrenden der FH Burgenland schöpfen“, erläutert Erwin Gollner, Departmentleiter im Bereich Gesundheit der FH Burgenland. Auch auf die Neuerungen im Medizin-Aufnahmeverfahren konnte eingegangen werden. So setze man heuer einen Schwerpunkt im Bereich Sozialkompetenzen.

Im Kurs werden gemeinsam in der Gruppe Übungsbeispiele gelöst, die sich an den Frage- und Aufgabenstellungen des Med AT-H orientieren. Selbstverständlich finden auch Neuerungen des MedAT-H 2017 Berücksichtigung. Neben den Kursunterlagen erhalten die Teilnehmer Tipps sowie persönliche Lösungsstrategien für die weitere selbständige Vorbereitung auf den MedAT-H 2017 und eine Sammlung von online verfügbarem Lehrmaterial. 68% der Teilnehmer des Kurses haben eine Matura an einer AHS gemacht, 16% an einer HLW, 10% an einer HTL und der Rest an einem anderen Schultyp. 68% wollen den Test in Wien probieren, 22% probieren diesen bereits ein zweites Mal; 77% besuchen zum ersten Mal einen Vorbereitungskurs.

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Rückfragehinweis:

Mag.a Martina Landl
Leitung Marketing & Kommunikation
Fachhochschule Burgenland GmbH
Tel: +43 (0)664 885 03 925
E-Mail: Opens window for sending emailmartina.landl[at]fh-burgenland.at