Alumni Stories

Über 6.000 besondere Geschichten

Unsere Absolventen sind ganz klar unsere Botschafter und unser Netzwerk in der Wirtschaft und in den verschiedensten Institutionen. Was sie Besonderes zusammenbringen, haben uns einige von ihnen erzählt.


Vom Studium zur selbständigen Personalberaterin

Claudia Lorber studierte Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien und stieg  nach ihrer Tätigkeit im Bereich PR & Marketing beruflich in den HR Bereich ein. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich in Arbeitsrecht weiter zu qualifizieren, stieß sie auf den berufsbegleitenden Masterstudiengang Opens internal link in current windowHuman Resource Management und Arbeitsrecht MOEL der FH Burgenland in Eisenstadt.

Durch die Präsenztermine Freitag und Samstag war das Studium neben dem Beruf für mich gut machbar.

Ihre Berufserfahrung im HR Bereich führte sie von namhaften Unternehmen wie Opens external link in new windowFrequentis und Opens external link in new windowMondi zu einer Anstellung im Personalmanagement der Opens external link in new windowFH Campus Wien, wo sie heute auch als Lektorin tätig ist. Sie hält Vorträge und Workshops zu diversen Recruitingthemen wie z.B. aktuell Active Sourcing beim ÖPWZ.

Im Jahr 2014 entschied sich Claudia Lorber für die Selbstständigkeit und leitet seitdem die Personalberatung Opens external link in new windowhr personal, die erste Personalberatung exklusiv für den HR Bereich. Sie betreut daher branchenübergreifend Personalabteilungen in ganz Österreich, und BewerberInnen aus allen HR Bereichen – auch AbsolventInnen der FH Burgenland zählen zu ihren KundInnen.

Im nächsten Schritt wird das Angebot auch im Bereich Beratung und Training ausgebaut. Es wird zum Beispiel ab Frühjahr einen Lerngang für erfahrene RecruiterInnen geben www.expeditionR.at. Wichtig ist mir, immer den Fokus auf HR Themen zu behalten.

Inhaltlich hat mir das Arbeitsrecht am meisten von allen Studieninhalten für meine berufliche Tätigkeit gebracht. Dazu natürlich das Netzwerk an tollen HR-ExpertInnen, das ich in der Studienzeit aufbauen konnte. Zu vielen ehemaligen KollgeInnen habe ich heute noch regelmäßig Kontakt.

Ein weiteres Highlight „für mich und meine ganze Familie war die Sponsion auf Schloß Esterházy. Das war der perfekte Abschluss des Studiums in einem tollen Ambiente.


Höherqualifikation für Health Professionals

Prof. Dr. Georg Stummvoll ist Facharzt für Innere Medizin und Zusatzfacharzt für Rheumatologie an der Universitätsklinik Wien. Außerdem ist er einer der ersten Absolventen des Opens internal link in current windowMasterstudiengangs Integriertes Versorgungsmanagement der FH Burgenland. Schon in der Konzeptionsphase weckte dieser Studiengang Dr. Stummvolls Interesse. Im Wintersemester 2014/15 hieß es für ihn dann „Jetzt oder Nie.“ Eine sehr intensive Zeit begann.

Neben einem 50 Stunden und mehr Job und Familie war das berufsbegleitende Studium natürlich eine sehr große Herausforderung“, betont er; denn es seien ja nicht die Anwesenheitszeiten am Campus allein, in denen die Studierenden gefordert sind. Auch Projektarbeiten  und das Lernen für Prüfungen fordern ihren zeitlichen Tribut.

Dennoch resümiert Stummvoll positiv: „Unser Jahrgang war sehr durchmischt – einerseits, was das Alter betrifft, andererseits den beruflichen Background betreffend. Ich war der einzige Mediziner, unter meinen Studienkolleginnen und –kollegen fanden sich aber viele Health Professionals, ein Controller, Personen, die im Sozialbereich tätig sind aber auch diejenigen, die noch nie im Gesundheitsbereich gearbeitet haben. Das Miteinander war sehr kollegial. Der Einblick in die Lebenswelten meiner Kollegen hat meinen Blick in jedem Fall stark erweitert.

Inhaltlich waren für den Mediziner vor allem die Bereiche Prozess-, Qualitäts- und Risikomanagement aber auch Führungsthemen neu und wertvoll. „Die im Studium erworbenen Kenntnisse erleichtern mir meinen Arbeitsalltag definitiv – zum Beispiel fällt es mir jetzt wesentlich leichter, mit dem LKF-System, der leistungsorientierten Krankenanstaltenfinanzierung, zu arbeiten.  Ebenso beschäftigen mich die Themen Gesundheitsökonomie und die rechtlichen Grundlagen meines Handelns als Arzt jeden Tag. Auch hierzu habe ich im Studium wichtiges Wissen erworben.“

Was er in der intensiven Zeit an der FH Burgenland auch erworben hat, ist Hochachtung gegenüber berufsbegleitend Studierenden. „Sollte ich Personalentscheidungen treffen können, würde ich einen Bewerber mit einer derartigen Qualifikation sofort in die engere Wahl  ziehen. Denn für ein Studium neben dem Beruf braucht es eine gehörige Portion Disziplin und Durchhaltevermögen.


Überschaubare Studiendauer, Wirtschaft und Sprachen

Allein für den Opens external link in new windowStaatspreis Marketing – die höchste Marketing-Auszeichnung Österreichs – nominiert zu sein, ist eine Auszeichnung für sich. FH Burgenland Absolventin Elisabeth Wolfond schaffte es zwei mal bis ins Finale und ist außerdem zweifach mit dem Steirischen Marketingpreis ausgezeichnet. Die dynamische Steirerin studierte Opens internal link in current windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen in Eisenstadt.

Wie kommt man von Graz nach Eisenstadt? „In meiner Schule gab es damals einen Infovortrag der FH Burgenland. Überschaubare Studiendauer, Wirtschaft, Sprachen – das klang für mich damals sehr interessant.

Ihr Auslandssemester verbrachte sie in Paris, das Berufspraktikum in Budapest – eine große sprachliche Herausforderung! Dem Ungarisch blieb sie treu, blieb mit jahrelangem Privatunterricht nach Studienabschluss weiter am Ball und braucht es häufig.

Nach Studienabschluss verschlug es Elisabeth Wolfond erstmals nach Murau (Stmk.) zur Firma Opens external link in new windowIBS Paper Performance Group und dann begann eine intensive Zeit. „Ich wurde u.a. nach China geschickt, um dort das Marketing aufzubauen.

Ein Ruf der Opens external link in new windowAndritz AG folgte, wo Wolfond seitdem das Marketing des Geschäftsbereichs Zellstofftrocknung und Papiermaschinen leitet.

Was Sie im Studium gelernt hat? „Neben den inhaltlichen Dingen vor allem die Fähigkeit, unter Zeitdruck zu arbeiten und flexibel zu sein – örtlich und inhaltlich.“


Der Blick nach links und rechts öffnet die Augen

Nach dem Studium der Psychologie an der Uni Wien kam Veith Widmann für das Masterstudium Human Resource Management an die FH Burgenland. „Ich war auf der Suche nach einem berufsbegleitenden Studium – die Organisationsform der FH Burgenland mit Unterricht Freitag und Samstag nur alle zwei Wochen kam mir sehr entgegen.“ Zum damaligen Zeitpunkt war Veith in der Personalentwicklung und Personaladministration, später als Leiter der  Personaladministration und Recruitings bei einem internationalen Logistikunternehmen tätig. Der Jobwechsel kam 2014.

Als HR-Manager ist er bei Quintiles nun für die Länder Deutschland und Österreich zuständig. Das Unternehmen hat weltweit 33.000 MitarbeiterInnen und ist marktführend im Bereich Cinical Research. “Das heißt Pharmakonzerne geben bei uns klinische Studien in Auftrag. Wenn Sie sich die 50 meistverkauften Medikamente weltweit ansehen, war Quintiles maßgeblich an deren Entwicklung beteiligt.

Was die Studienzeit an der FH Burgenland betrifft, so schätzte Veith die Top-Fachleute, die in den unterschiedlichsten Bereichen unterrichteten. „Die Atmosphäre an der FH habe ich als sehr persönlich wahrgenommen.“ Das Kroatisch, das er an der FH gelernt hat, braucht er momentan nicht, „aber der Blick nach links und rechts öffnet die Augen. Ich habe in dieser Zeit definitiv meinen Horizont erweitert.


Vielfalt durch KollegInnen aus unterschiedlichen Backgrounds

Alexandra Arbter arbeitet im Bereich Prozess- und Projektmanagement bei Microsoft. „Ich arbeite aus Österreich, normalerweise von zu Hause, bin aber online in einem sehr internationalen Team vernetzt“, erzählt sie. Sie betreut vorrangig globale Großkunden und unterstützt Teams vor Ort dabei, Daten, Informationen und Programme in die Cloud zu verlagern.

Die Wissensmanagerin erkannte nach ihrem Studium an der FH Wien den engen Zusammenhang von Wissens- und Prozessmanagement und entschied sich deshalb für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Business Process Enginering and Management der FH Burgenland in Eisenstadt. „Ich wollte mich persönlich weiterentwickeln und meine Fähigkeiten ausbauen; die Inhalte des Studiums schienen mir nicht zu stark IT-lastig und genau das war für mich ausschlaggebend.

Spannend am Studium war vor allem das umfassende Spektrum an Wissen, welches durch die LektorInnen abgedeckt wurde, von denen einige sehr ambitioniert waren. Die einzelnen Themengebiete waren interessant strukturiert und ich habe viele KollegInnen mit unterschiedlichen Backgrounds kennengelernt, welche ebenfalls zur Vielfalt des Studiums beigetragen haben.

Aktuell lehrt Alexandra Arbter in ihrem ehemaligen Studiengang – Advanced Business Process Management und demnächst strategisches Prozessmanagement – wohlgemerkt auf Englisch. Englisch ist auch die Unterrichtssprache im PhD Programm, das sie seit Herbst an der FH Burgenland belegt. In ihrer Dissertation im Rahmen des International Joint Cross Border PhD Programme in International Economic Relations and Management der FH Burgenland mit mehreren internationalen HochschulpartnerInnen beschäftigt sie sich mit dem spannenden Phänomen wirtschaftlicher Cluster und Open Innovation. „Wie funktionieren diese Ecosysteme, was sind ihre Attribute und Ausprägungen, wie entstehen sie und warum verschwinden sie wieder bzw. was haben sie für einen Einfluss auf multinationale Corporations?“ Man darf auf die Ergebnisse und Schlussfolgerungen gespannt sein.


Ein Studium für neue Blickwinkel

Michal Lagan studierte Business Process Engineering and Management an der FH Burgenland

Michal Lagan arbeitet als Head of Marketing & Online Sales bei der Firma Opens external link in new windowMAVOCO. „Data is the new oil. MAVOCO is the new pipeline. We connect everyTHING“, steht auf ihrer Homepage zu lesen. “Konkret machen wir Internet of Things und Machine to Machine Lösungen, zum Beispiel für Smart Metrics, Wearables, Wasserwerke, Industrieanlagen, Telematik aber auch Corporate Communication Solutions, das heißt wir verbinden zB. Geräte, Maschinen, Fahrzeuge oder auch die Außendienstmitarbeiter“, erklärt er.

Der begeisterte Opens external link in new windowPannonia Eagles Spieler (Running Back) hat an der FH Burgenland den damaligen Studiengang Informationsberufe studiert. „Ich war schon als Kind viel online, hab schon mit zwölf oder dreizehn mit HTML gearbeitet.“ Es zog ihn dann aber doch nicht in Richtung Entwicklung, sondern ins Product Management. Auf eine Anstellung bei Opens external link in new windowHerold Business Data im Online Product Management folgten einige Jahre bei Opens external link in new windowE2 Communications mit Fokus auf Mobile & Online Product Management in der Sport & Glücksspielbranche.

Michal entschied sich 2010 für das damals brandneue berufsbegleitende Masterstudium Opens internal link in current windowBusiness Process Engineering and Management. „Es bot mir einen neuen Blickwinkel auf die Dinge und einen sehr guten und brauchbaren Mix an Inhalten.“ Seit Mai verstärkt Michal das Team von MAVOCO im Bereich Marketing und Online Sales, aber auch technisch und operativ.

Im Bereich KMU wurde das Unternehmen mit dem Burgenländischen Innovationspreis 2015 ausgezeichnet, ist für den österreichischen Staatspreis Innovation nominiert und wurde kürzlich von einem amerikanischen Fachmagazin unter die Top 20 most promising M2M Companies gereiht.


Studium, Job und Familie als Gesamtprojekt

Für Markus Hüller, damals Servicemanager bei Opens external link in new windowA1 Telekom, kam die Motivation zum Studieren ziemlich überraschend. „Ich wollte immer studieren, jedoch fehlte mir der notwendige Biss“, erzählt er. Nachdem er die Entscheidung also getroffen hatte, war es immer noch ein sehr langer Weg bis zum Abschluss seiner beiden Studien an der FH Burgenland.

Erst im Alter von 31 Jahren erlangte er die Studienberechtigung, absolvierte danach ein Bachelorstudium im Bereich Opens internal link in current windowInformationstechnologie und Informationsmanagement und im Anschluss ein Masterstudium im Bereich Opens internal link in current windowHuman Resource Management und Arbeitsrecht MOEL in Eisenstadt.

Bereits seit 2005 ist er in leitender Position bei A1 tätig und übernahm 2013 die Betriebsverantwortung für A1 Festnetz und Mobil TV, Broadcast Services und Satelliten Technik. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören unter anderem die Übertragung sämtlicher Fußballbundesligaspiele sowie die Übertragung der österreichischen Eishockeyliga in Kooperation mit dem ORF und Servus TV.

In meiner Führungsrolle im Unternehmen versuche ich mich sehr stark an die Rolle eines Fußballtrainers anzulehnen“, erklärt er seine Philosophie. Ständige Weiterbildung, Kommunikation und Selbstorganisation sind ihm wichtig. Sein Highlight der letzten 5 Jahre: „Ich konnte Familie, Studium, Hausbau und einen 50 Stunden Job zu einem gesamten Projekt vereinen und auch erfolgreich umsetzen. Ich bin glücklich, an der FH Burgenland studiert zu haben und die beiden Studiengänge gewählt zu haben, da sie mich perfekt in meiner Führungsrolle unterstützen." Und jetzt? „Meine Ziele sind mich im Bereich Personalentwicklung und Controlling selbstständig zu machen und Lektor an der FH Burgenland zu werden mit den Schwerpunkten: Human Resource Management, Personalentwicklung, IT Projektmanagement."


Engagement für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen

Nach der Opens external link in new windowHTL Kaindorf mit dem Schwerpunkt EDV und Organisation nahm sich Stefanie Genser eines vor: „Nie mehr Technik“. Dass es schlussendlich doch anders kam, verdankt sie ihrem begeisterten Engagement für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen.

Die FH Burgenland hat mich mit ihrem Studiengang Opens internal link in current windowEnergie- und Umweltmanagement inhaltlich voll überzeugt.“ Dafür nahm sie auch die Technik in Kauf und ist rückblickend stolz, was sie alles geschafft hat.

Sie absolvierte den Bachelor und den gleichnamigen Masterstudiengang am Campus Pinkafeld, jobbte nebenbei bei Unternehmen wie Opens external link in new windowSaubermacher und anderen. „Ich habe das Studentenleben sehr genossen, wir haben auch außerhalb des Unterrichts viel gemeinsam unternommen“, erzählt sie. Seit drei Jahren arbeitet Stefanie bei Opens external link in new windowKWB, dem Vorzeigeunternehmen in Sachen Biomasseheizung, interessanterweise nicht im technischen Bereich, sondern im Marketing. „Auch bei dieser Aufgabe ist der technische Hintergrund für mich branchenbedingt natürlich von Vorteil.“ Seit April 2015 leitet sie das komplette Marketing für den Konzern inklusive der Tochterunternehmen in Italien, Frankreich,  Slowenien und Deutschland und zahlreicher Partnermärkte wie Großbritannien, Dänemark, Schweiz, Spanien und Kanada.

Ihr Lebensmotto: “It‘s not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent, but the ones most responsive to change.” (Charles Darwin)


Nutrition Day - Absolventin leitet internationales Projekt

Für Gesundheitsförderung interessiert sich Sigrid Kosak schon lange. „Ich wollte ansetzen, bevor die Menschen krank werden und habe mich deshalb ursprünglich gegen den Krankenhausbereich entschieden.“ Irgendwie ist es nun aber doch das Krankenhaus geworden. Sie leitet ein internationales Projekt der Opens external link in new windowMedizinischen Universität Wien mit dem Namen Opens external link in new windownutritionDay. Weltweit wird an einem bestimmten Tag, dem nutritionDay, eine Fragebogenerhebung in Krankenhäusern und Pflegeheimen durchgeführt. Thematisch geht es dabei um Mangelernährung. Die Krankenhäuser erhalten die Auswertung in Form eines Benchmarking Reports und können sich damit national und international vergleichen. „Besonders gefällt mir, dass es ein spannendes, internationales Projekt ist, bei dem es einerseits um die Wissenschaft geht, aber auch die Patienten gehört werden und somit die Thematik sowohl  top down als auch bottom up behandelt wird. Krankenhäusern wir damit die Rutsche für Verbesserungen gelegt“, sagt sie.

An der FH Burgenland studierte die den Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung, danach berufsbegleitend den Opens internal link in current windowMaster Management im Gesundheitswesen. „Meine Highlights: das persönliche Klima an der FH und die Möglichkeit, Praktika zu machen.“ Ihre Praktika machte Sigrid bei Opens external link in new windowIBG (Innovatives Betriebliches Gesundheitsmanagement) und der Opens external link in new windowWHO in Dänemark – Arbeitserfahrungen, die die Weichen für die jetzige Herausforderung stellten. „Mir war es immer wichtig, international Fuß fassen zu können“, sagt sie – das ist ihr gelungen!


Weinkönigin an der FH

Das Interesse am Wein war bei der ehemaligen österreichischen und burgenländischen Weinkönigin, Absolventin und mittlerweile Lektorin an der FH Burgenland, Patricia Steiner, schon immer vorhanden; betreiben ihre Eltern doch ein erfolgreiches Weingut in Podersdorf am See. Nach der Matura am Opens external link in new windowPannoneum in Neusiedl am See studierte sie Opens internal link in current windowInternationales Weinmarketing in Eisenstadt.

In ihrem Job  in der Opens external link in new windowRaiffeisen Zentralbank Österreich AG ist sie in beratender Funktion für  die Betreuung der Vereinsagenden zuständig. Außerdem übernimmt sie das Marketing für den elterlichen Betrieb und ist als Lektorin im Department Wirtschaft tätig. Sie leitet Projektgruppen und betreut Bachelorarbeiten. „Seit ca. drei Jahren arbeite ich mit stets motivierten Studierendengruppen zusammen. Spannend sind dabei die abwechslungsreichen Themen rund um Wein und Tourismus.

Patricia Steiner keltert auch ihre eigene Weinserie. Unter dem Namen „Opens external link in new windowLaurentina“ kreiert sie hochwertige Weiß- und Rotweincuvées mit internationaler Stilistik und bodenständiger Finesse.

Mit ihrer Studienzeit verbindet sie viele schöne Erinnerungen: “Wir haben tolle Weinexkursionen in wunderbare Gegenden gemacht, in die man so schnell nicht wieder  hinkommt. Auch die Vielfalt der Lehrinhalte des Studienganges war wichtig für mich, um in vielen Bereichen tätig sein zu können.“


Nach der FH an die TU Wien

Markus Bösenhofer ist Projektassistent am Institut für Verfahrenstechnik an der Opens external link in new windowTU Wien. „Einen typischen Tagesablauf gibt es dabei nicht“, erzählt er. Neben der wissenschaftlichen Arbeit an Projekten fällt eine breite Palette an Tätigkeiten in sein Aufgabengebiet. Zu diesen Tätigkeiten gehören u. a. die Akquise, Abwicklung und Organisation von Projekten mit Industriepartnern und öffentlichen Stellen. Im Zuge dieser Projekte erarbeitet er seine Dissertation auf dem Gebiet der chemischen Verfahrenstechnik.

Während seiner Ausbildung am Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) bzw. Opens external link in new windowGewerbegymnasium Güssing kam er erstmals mit dem Thema regenerative Energieträger in Kontakt. „Aufgrund des speziellen Fokus auf diesem Gebiet habe ich mich nach dem BORG für den Studiengang Energie- und Umweltmanagement entschieden.

Der Mix aus technischen und wirtschaftlichen Grundlagen und die interdisziplinäre Vermittlung dieser Grundlagen im Studium waren für Markus bei seinen bisherigen beruflichen Stationen in unterschiedlichsten Branchen sehr hilfreich. Die Themen rund um die Bereiche der Verfahrenstechnik machen für ihn das Highlight des Studiums aus.

Jungen Menschen rät er, sich für den Bereich Energie und Umwelt zu sensibilisieren: „Die moderne Gesellschaft benötigt Energie zum Überleben, aber ohne Umwelt (Flora, Fauna, Wasser, Luft) kann sie nicht überleben. Bedauerlicherweise stehen Energie und Umwelt oftmals in direkter Konkurrenz.“ Zur Sensibilisierung gehört für Markus auch einen Einblick in die komplexen Verflechtungen zwischen der Energiewirtschaft und der Energie- und Umweltpolitik.


Ausgezeichnete Arbeit zum Ökosozialen Prozessmanagement

Für Informatik interessiert sich Gerald Seidler seit seinem 14. Lebensjahr. Nach der HAK studierte er Informatik an der TU Wien und kam dann nach einigen Jahren in der Berufswelt für das Masterstudium Opens internal link in current windowBusiness Process Engineering & Management als berufsbegleitender Student an die FH Burgenland. „Thematisch passte das Masterstudium exakt zu meinen Interessen und Aufgaben als ERP Spezialist.

Gerald Seidler ist ERP-Prozess- und Applikationsexperte beim österreichischen Unternehmen Opens external link in new windowNovomatic in Gumpoldskirchen. „Das Beste an meinem Job ist die Abwechslung und vor immer neuen Herausforderungen zu stehen“, meint er. Am Studium lag ihm der direkte Austausch mit Lektoren aus Forschung und Wirtschaft am meisten und auch das Branchenprojekt, das die Studierenden vor einer Fachjury präsentierten, war eine einzigartige Erfahrung.

Seine Masterarbeit zum Thema „Ökosoziales Prozessmanagement“ reichte er bei der Initiative des Opens external link in new windowÖkosozialen Studierendenforums „Master mit Ministerium“ in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) ein und schaffte es unter die ersten 10 Arbeiten.

Was ihm an der FH Burgenland besonders gefallen hat? „Das Persönliche – vom Betreuungsverhältnis im Unterricht bis zum Zusammenhalt unter den Studierenden.“


Engagiert für Europapolitik

Die gebürtige Slowenin Klaudija Hasaj hatte in Laibach bereits ein Studium absolviert als sie auf das Angebot der FH Burgenland aufmerksam wurde. Sie studierte Internationale Wirtschaftsbeziehungen (damals noch Diplomstudiengang) auf Deutsch – zum damaligen Zeitpunkt eine große Herausforderung für sie – und spezialisierte sich auf den Fachbereich Logistik und Transport. Im Anschluss belegte sie das Masterstudium Opens internal link in current windowEuropean Studies – Management of EU Projects.

Nach abgeschlossenem Masterstudium ist sie nun Konsulentin für intermodalen Verkehr und EU-Politiken und zugleich bei der Opens external link in new windowÖsterreichischen Gesellschaft für Europapolitik tätig.

Seit einem Jahr studiert sie im österreichweit einzigartigen Opens internal link in current windowInternational Joint Cross-Border PhD Programme in International Economic Relations and Management. Vor allem schätzt sie dabei „die Zukunftsorientierung der FH Burgenland mit der einmaligen Internationalität, den multikulturellen und grenzüberschreitenden Unterricht, das innovative Potential, den Austausch mit hochkarätigen, habilitierten  internationalen Lehrenden und Fachexperten.

Vom Abschluss ihres PhD Studiums erwartet sie sich „einen exzellenten, europaweit anerkannten Abschluss und Bekanntheit in der eigenen Forschungs-Community.“ Ihre Dissertation beschäftigt sich mit dem Thema des EU Skeptizismus in der Politik und Gesellschaft. Ihr persönlicher Wunsch: „Ich beschäftige mich seit über 15 Jahren mit der EU, habe mir sehr viel Fachwissen angeeignet, das ich gerne weitergeben  möchte an alle, die nicht das Privileg wie ich  haben , sich weiterzubilden.


Absolvent hebt mit seinem Startup ab

Nach über zwei Jahren Entwicklungsarbeit ist das österreichische Startup Unternehmen Opens external link in new windowSkyability bereit für den take-off. Hinter dem mit unterschiedlichen Messsystemen ausgestatteten Flugroboter steckt das Know-how der drei Gründer Lukas Unger, Philipp Knopf und Joachim Fertl. Unger studierte an der FH Burgenland, Campus Pinkafeld, nach dem  Opens internal link in current windowBachelor Energie- und Umweltmanagement auch den Opens internal link in current windowMasterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme und bringt über 10 Jahre Erfahrung im Industrieanlagenbau mit.

Die ursprüngliche Idee hinter Skyability war, das Stareproblem im Seewinkel anzugehen“, erzählt er. Aus einer Markt- und Potenzialanalyse ihrer „Drohne“ gingen dann über  100 Anwendungsfälle hervor. „Die Roboter, welche die Skyability lediglich als deren Werkzeug bezeichnet, können mit den unterschiedlichsten Messsystemen ausgestattet werden – von der hochauflösenden Kamera über Wärmebildkameras bis hin zu Laser-, Gas- oder  Schallmesssystemen. Hier ist neben der kreativen Idee  auch die anschließende Umsetzung durch die Techniker gefragt.“ So können zum Beispiel Flächen von der Luft aus vermessen werden, defekte Stellen in Leitungen (Strom, Fernwärme etc.) lokalisiert und Photovoltaik-Anlagen kontrolliert werden. Die Vorteile der neuen Methode: Anlagen müssen nicht extra abgeschaltet werden, es geht schneller und MitarbeiterInnen müssen sich keiner Gefahr aussetzen. Einen technischen Bericht inkl. Handlungsempfehlungen liefert das Jungunternehmen gleich mit.

Was mir in der Aufbauphase von Skyability besonders viel gebracht hat, ist die strukturierte Herangehensweise an wissenschaftliche Fragestellungen, die ich mir im Studium durch die vielen Projektarbeiten erarbeiten konnte“, so Unger. „Wertvoll sind auch die Netzwerke aus der Studienzeit. Mit der Forschung Burgenland stehen wir in engem Kontakt, ehemalige Professoren sind am Status Quo interessiert – dieses persönliche Verhältnis an der Hochschule ist einzigartig.

Für Herbst und Winter ist eine Zusammenarbeit mit namhaften Energieversorgungsunternehmen wie z.B. der Energie Burgenland geplant, mittelfristig soll der gesamteuropäische Markt erschlossen werden.


Studium, Schule, Musik und Kabarett - Hannes "Mini" Oberger

Dafür, dass Hannes „Mini“ Oberger keinen Plan hat, läuft es sehr gut. Der Absolvent der FH Burgenland ist glücklich als Berufsschullehrer und in seinem zweiten Betätigungsfeld: Musik und Kabarett. An die 30 Auftritte absolviert er – Solo oder aber mit seinem Kollegen Claus pro Jahr. Am 16. Oktober feiert das neue Opens external link in new windowKabarettprogramm der beiden Lehrer Premiere in Bad Erlach. Und irgendwann zwischen Herbst und Frühling soll auch das erste Soloalbum des ehemaligen Die Chiller Frontman erscheinen.

Aber der Reihe nach: Hannes absolvierte eine Lehre zum Großhandelskaufmann und holte die Berufsreifeprüfung über das BFI nach. 2005 startete er im ersten Bachelorjahrgangs der damaligen „Informationsberufe“ am Campus Eisenstadt. „Da ich davor berufstätig war, hatte ich Anspruch auf ein Selbsterhalter-Stipendium und konnte mich ins Studium voll reinhauen“, erzählt er. Nach dem Studienabschluss holte er noch den Bachelor of Education nach und unterrichtet leidenschaftlich gern die Fachgruppe 2 in Fächern wie Werbung und Verkauf, Deutsch und Kommunikation etc.

Aus dem Studium kann er Vieles anwenden. Von Website-gestaltung über Content Management Systeme, Programmieren, Urheberrecht, Medienpsychologie und Soziologie – ein Allround-Talent eben. Mehr zu Mini unter Opens external link in new windowwww.hannesoberger.com


Internationales Praktikum mit Folgen - Winzerpaar Lichtenberger-Gonzalez

Martin Lichtenberger studierte das Bachelorstudium Internationales Weinmanagement und danach den Master Opens internal link in current windowInternationales Weinmarketing an der FH Burgenland. Sein Praktikum absolvierte er in Kalifornien, wo er seine Lebensgefährtin Adriana Gonzalez kennenlernte. Sie kam 2007 mit ihm nach Österreich, seitdem bewirtschaften sie einen kleinen Weinbetreib mit 5 ha und 12.000 Flaschen jährlich. „Hauptsächlich exportieren wir nach Deutschland und Europa“, so Lichtenberger.

Neben eigenem Betrieb und Studium arbeitete er beim Weingut Opens external link in new windowUmathum, seit Herbst 2008 bei Opens external link in new windowGernot Heinrich. Dort ist er mitverantwortlich für den Keller und Präsentationen im In- und Ausland.

Highlight des Studiums war für ihn die Vielseitigkeit. „Aus jeder Vorlesung konnte ich mir etwas mitnehmen. Von Marketing über BWL bis Önologie und Weinbau.“ Die Synergien zwischen Job und Studium empfand er als großartig, das Netzwerk mit den KollegInnen einmalig – „die AbsolventInnen sind in allen wichtigen Positionen und Firmen etabliert, man kennt sich.


Start-up Schmiede FH Burgenland

Österreich ist um ein Start-up reicher. Neun Weine heißt das junge burgenländische Unternehmen rund um FH Burgenland Absolvent Michael Prünner. Medien und Investoren sind begeistert, die Konsumenten gespannt – soll „Neun Weine“ doch die Lücke zwischen Ab-Hof Verkauf und Handel schließen. Das Konzept: Neun ständig wechselnde Weine namhafter nationaler und internationaler Winzer werden auf Opens external link in new windowwww.neunweine.at online zum Verkauf angeboten. „Den Konsumenten wird dadurch die Möglichkeit geboten Besonderheiten kennenzulernen und gleichzeitig die Sicherheit gegeben, die besten Weine zum besten Preis zu erstehen“ so die drei Gründer. Die Idee ist so überzeugend, dass bereits ein sechsstelliges Investment einer privaten Investorengruppe geflossen ist.

Hinter dem Jungunternehmen steht das wirtschaftliche Know- how von Michael Prünner, der in einem der ersten Jahrgänge Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland studierte. „Das Studium hat mich wirklich gut aufs Berufsleben vorbereitet“, sagt er rückblickend und schwärmt von der hohen Qualität der Ausbildung in Eisenstadt. „Wir hatten wirklich tolle Leute im Unterricht – nicht Theoretiker, sondern Praktiker.

Schon während der Studienzeit gründete er sein erstes Unternehmen, war zwischenzeitlich Nationaler Verkaufsleiter von Opens external link in new windowMoet-Hennessy, danach Country Manager von Opens external link in new windowMonster Energy. Sein neues Projekt startete im April 2015.

Über sein Start-up berichten wir auch in unserer aktuellen Initiates file downloadPressemeldung.


Absolvent als erster Mitarbeiter in Väterkarenz

Peter Klanatsky ist Absolvent und Mitarbeiter der FH Burgenland im Department Energie- Umweltmanagement. Er unterrichtet und betreut Projekte und Abschlussarbeiten, außerdem ist er genauso engagiert in der Forschung tätig.
Dort müssen seine KollegInnen derzeit aber auf ihn verzichten. Peter Klanatsky ist der erste Mitarbeiter der FH Burgenland, der das Angebot der Väterkarenz angenommen hat. Drei Monate lang kümmert er sich als Vollzeit-Papa um Söhnchen Jannik (10 Monate). „Ich bin der FH sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit der Väterkarenz wahrnehmen konnte – so kann ich nun den Tagesablauf meines kleinen Sohnes auch unter der Woche miterleben und mitgestalten“, sagt Peter Klanatsky. Auch für den fast siebenjährigen „großen“ Sohn Moritz bringt die Väterkarenz seines Papas Vorteile – denn „der Schulbeginn im Herbst ist eine große Sache für die ganze Familie“.
Nach der HTL Pinkafeld studierte Peter Klanatsky den in Österreich einzigartigen Studiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement an der FH und lehrt und arbeitet unter anderem in den Bereichen Wärme- und Stofftransport sowie Computational Fluid Dynamics (CFD). „Das Tolle an meinem Job ist einerseits die Arbeit mit den Studierenden und andererseits die ständig neuen Herausforderungen in den Forschungs- und Entwicklungsprojekten.“ Die Organisation der Karenzzeit hat gut geklappt, alle KollegInnen wurden frühzeitig informiert und die Arbeit dahingehend eingeteilt. Die Studierenden bemerken die Abwesenheit des Hochschullehrers in den Sommermonaten kaum. Und langweilig wird Peter Klanatsky so oder so nicht.

39 Jahre
Hobbies: Familie, Schifahren, Radfahren


Kontakt zu Vortragenden öffnet Türen

Georg Beretits studierte an der Uni Wien Geografie und kam durch die Arbeit im Bereich der Altlastensanierung mit dem Thema Umwelttechnik in Berührung. Zur Vertiefung entschied er sich deshalb für das Masterstudium Energie- und Umweltmanagement an der FH Burgenland, Campus Pinkafeld.

An der FH Burgenland ist niemand eine Nummer. Projektarbeiten und Unterricht in Kleingruppen stärken das Netzwerk und lassen persönliche Win-Win Situationen entstehen. So auch bei Georg: durch Kontakt zu einem der Vortragenden öffneten sich für ihn die Türen zu seiner beruflichen Karriere. Er arbeitet mittlerweile in leitender Position an der österreichischen Strombörse und betreut europaweit Projekte zum Thema Marktintegrität und Marktkopplung.

Drei Dinge schätzt er rückblickend sehr an seiner Zeit in Pinkafeld. „Erstens den Crashkurs in Technik – ich habe sehr viel Wissen erworben, das ich vorher nicht hatte.“ Zweitens, die gute Vernetzung zu ExpertInnen aus der Energiebranche und drittens die familiäre Atmosphäre, die Freundschaften weit über die Studienzeit hinaus entstehen lässt.


Keine Zukunft auf der Baustelle allein...

Michael Pertl sah seine Zukunft nach der Lehre zum Gas-, Wasser- und Heizungstechniker nicht auf der Baustelle allein. Er informierte sich über seine Möglichkeiten und stieß bald auf das Angebot der FH Burgenland. Ein einjähriger kostenloser Vorbereitungslehrgang machte ihn fit für das Studium  Gebäudetechnik und Gebäudemanagement am Campus Pinkafeld.

„Daran, die Schulbank zu drücken, musste ich mich erst einmal wieder gewöhnen“, erzählt er von einem „ganz schön harten Jahr“, in dem er sich die Studienberechtigung erwarb. „Der Zusammenhalt unter den StudienkollegInnen war aber immer sehr groß.“

Am Studium interessierten ihn dann hauptsächlich die Themen  Heizungstechnik, Thermodynamik und erneuerbare Energien. Nach dem Studium ging Michael zurück nach Kärnten, wo er sich zwei berufliche Standbeine aufgebaut hat. Einerseits arbeitet er im Beriech Solarthermie für die Firma SEG Kioto GmbH, andererseits hat er sich mit dem technischen Büro IGS selbständig gemacht.

Das Thema erneuerbare Energien ist seit Studienabschluss sein täglicher Begleiter. Sein sehr anwendungsorientiertes Studium Gebäudetechnik und Gebäudemanagement empfiehlt er gerne weiter. „Es war ein wirklich schöner Lebensabschnitt."

Michael Pertl

Hobbies: Musik, Kochen, Bienen

Motto: „Lassen Sie uns alles daransetzen, dass wir der nächsten Generation, den Kindern von heute, eine Welt hinterlassen, die ihnen nicht nur den nötigen Lebensraum bietet, sondern auch die Umwelt, die das Leben erlaubt und lebenswert macht.“

Richard von Weizsäcker 1984-94 deutscher Bundespräsident


Masterarbeit zu Gemeinwohl-Thema

Schon in seiner Ausbildung an der Handelsakademie Feldbach legte der FH Burgenland Absolvent Stefan Brandeis seine Schwerpunkte auf die Bereiche internationale Wirtschaft und Ostsprachen. „Viele meiner SchulkollegInnen kamen nach der Matura nach Eisenstadt, um Opens internal link in new windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen zu studieren“, so Stefan über die ausgezeichnete Reputation des Studiengangs.

Lernte er in der Schule Ungarisch, so entschied er sich an der FH Burgenland für Polnisch-Unterricht. Inhaltlich spezialisierte er sich in seinem Studium auf den Bereich Außenhandel. An den Diplomstudiengang IWB schloss er das englisch-sprachige berufsbegleitende Opens internal link in new windowMasterstudium European Studies an.

Bei der Opens external link in new windowPorr Bau GmbH ist Stefan Brandeis als Teamleiter in der kaufmännischen Verwaltung der Abteilung Tunnelbau zuständig. Aktuell besteht ein Großteil seiner Arbeit darin, Aufträge in Norwegen zu akquirieren und den Firmenstart dort vorzubereiten. „In meinem Job braucht man viel Sensibilität für das internationale Umfeld. In meinen Studien an der FH Burgenland konnte ich mir viel interkulturelle Kompetenz aneignen – das kommt mir beruflich sehr zu Gute.

Als die FH Burgenland als erste Fachhochschule Europas ihre Gemeinwohlbilanz erarbeitete, brachte sich Stefan Brandeis intensiv in den Prozess ein und verfasste schlussendlich auch seine Master-thesis zu einem GWÖ-Thema.


Neues Leben in Auckland, New Zealand dank Praktikum

Die gelernte Diplom-Gesundheits- und Krankenpflegerin Anita Lawakeli studierte am Campus Pinkafeld den Opens internal link in new windowBachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung. Teil der Ausbildung in allen Bachelorstudiengängen ist ein Berufspraktikum, das die Studierenden im In- aber auch im Ausland absolvieren können. Anita ging an die Opens external link in new windowUniversity of Auckland, Neuseeland – eine Entscheidung, die ihre Zukunft maßgeblich veränderte. „Ich habe in Neuseeland meinen jetzigen Mann kennengelernt und bin nach Abschluss meines Studiums nach Auckland zurückgekehrt. Wir haben einen dreijährigen Sohn und ich konnte mich mit meinem Bachelor hier auch beruflich toll entwickeln.“

Bis 2010 war sie bei der Organisation Opens external link in new windowPro Care als Programm-Managerin für zwei Gesundheitsförderungsinitiativen verantwortlich. Es ging dabei einerseits um Präventionsprogramme für ältere Menschen und andererseits um sogenannte „before school checks“ - Gesundheits- und Entwicklungschecks für alle 4 jährigen Kinder.

Danach entschloss sie sich dazu, als „Well Child Nurse“ über die Organisation Opens external link in new windowPlunket direkt mit Babies und Kleinkindern zu arbeiten. „Ich habe 2011 mein postgraduate certificate in primary health care, specialty nursing, gemacht. Eine Well Child Nurse arbeitet mit Familien und deren Babies und Kleinkindern bis zum Alter von 4 Jahren. Ich führe Gesundheitschecks und Aufklärungsarbeit durch - kein Tag ist wie ein anderer.

Zusätzlich ist Anita Lawakeli als Nurse Trainerin wie auch als stellvertretende Leiterin innerhalb ihrer Organisation im östlichen Teil Aucklands tätig. „Ich kann somit meine beiden Qualifikationen bestens in mein Berufsleben einbringen.“ Als Anlaufstelle für Studierende ihres ehemaligen Bachelorstudiengangs, die ihr Praktikum ebenfalls in Neuseeland absolvieren, steht sie natürlich auch zur Verfügung.


3 GESCHWISTER, 3 STUDIENGÄNGE, 1 FACHHOCHSCHULE

Die Sponsionen der FH Burgenland werden in einer ganz besonderen Location in Eisenstadt gefeiert – im Haydnsaal auf Schloss Esterházy. In diesem beeindruckenden Ambiente zu feiern, ist für die AbsolventInnen und deren Angehörige ein einzigartiges Erlebnis.

Einmalig ist es dennoch nicht für alle – Frau Schöberl, wohnhaft in Niederösterreich, zum Beispiel, durfte in den letzten Jahren gleich drei Sponsionen miterleben, denn drei ihrer Kinder haben an der FH Burgenland studiert – jedes in einem anderen Studiengang.

Kreativität – doch anders
Magdalena, die Jüngste im Bunde, überraschte alle mit ihrer Entscheidung, nach der Modeschule und einigen Jahren als Änderungsschneiderin, an der FH Burgenland den Bachelorstudiengang Opens internal link in new windowInformation, Medien & Kommunikation zu studieren. „Am besten haben mir die kreativen Fächer wie Mediendesign gefallen“, sagt sie, „aber auch die technischen Studieninhalte kann ich heute sehr gut brauchen.“ Aktuell ist sie im Traffic Management bei der Online Vermarktungsagentur „Opens external link in new windowGoldbach Audience“ in Wien tätig. Ihr schönster Moment war die Sponsion im Haydnsaal.

Empfehlungen für das IT-Studium
Nach vier Jahren Gymnasium wechselte Andreas an die HTL und wählte den Schwerpunkt Elektrotechnik. Die Vertiefung Informationstechnik war schon der erste Schritt in Richtung Softwareentwicklung . Der Opens internal link in new windowBachelorstudiengang IT Infrastruktur-Management hat „sofort für mich gepasst“, sagt er. Aktuell arbeitet er als Teammanager eines sechsköpfigen Teams bei der Firma Opens external link in new windowDimoco. Das Unternehmen hat er im Berufspraktikum kennengelernt. Aufgrund der guten beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten blieb er und startete dort sein Berufsleben. „Das Thema Softwareentwicklung war in den ersten Jahren im Job für mich am wichtigsten“, so Andreas. Empfehlungen zum Studium hat er sich aus dem Bekanntenkreis geholt. Und auch der positive Eindruck des großen Bruders war ausschlaggebend. „Super waren die Exkursionen zu Unternehmen und der tägliche Umgang mit Leuten aus der Praxis.“

Und einmal Wirtschaft
Richard, der Älteste der drei Geschwister, hat am Department WirtschaftOpens internal link in new window Internationale Wirtschaftsbeziehungen studiert. Auf das Know-how aus dem Studium kann er auch heute noch gut zurückgreifen: Marketing, Controlling und natürlich die Sprachkenntnisse. Im Studium hat er sich damals für Polnisch entschieden und auch das Berufspraktikum in Polen absolviert – eine „spannende Erfahrung“. Bereits vor Studienabschluss gründete er gemeinsam mit zwei  Partnern eine Firma, wurde sogar mit dem burgenländischen Innovationspreis (3. Preis) ausgezeichnet. Danach arbeitete er als Expansionsleiter für Lidl und ist nun - nach einigen Stationen im internationalen Immobilien- und Einkaufszentrumsmanagement - Asset Manager für Universitäten bei der Opens external link in new windowBIG (Bundes Immobilien Gesellschaft). Wertvoll im Studium waren für ihn die Sprachen und „dass wir das gelernt haben, was in einem Unternehmen wichtig ist“.


Meilenstein in der akademischen Ausbildung der Fachhochschulen

Martin Setnicka arbeitet seit 2007 in diversen Positionen im Opens external link in new windowBundesministerium für Finanzen – unter anderem  in der Steuerfahndung. Derzeit ist er als (Leistungs-)Controller im Regionalmanagement Ost für alle Finanz- und Zollämter im Burgenland und Niederösterreich verantwortlich. Er ist auch als Vortragender und Autor von Fachbeiträgen im Bereich Steuerrecht erfolgreich.

Martin schloss an den englischsprachigen Master Opens internal link in current windowEuropean Studies – Management of EU Projects das seit Herbst neue Opens internal link in current windowPhD Progamm der FH Burgenland an, das gemeinsam mit drei europäischen Partnerhochschulen sehr erfolgreich angelaufen ist. „Wir arbeiten sehr viel in Projekten, meine StudienkollegInnen sind engagiert und top qualifiziert, die Vortragenden mehr als herausragend“, schwärmt er vom ersten Studienjahr.

Die FH Burgenland und die verantwortlichen Personen haben einen Meilenstein in der akademischen Ausbildung der Fachhochschulen geschaffen. Die Möglichkeit zur Erlangung des höchsten akademischen Grades in Kooperation mit einer international anerkannten Universität und unter fachlicher Leitung von Frau Univ.-Prof Dr. Zavrl PhD, war der ausschlaggebende Grund für meine Entscheidung.

An der FH Burgenland schätzt er vor allem die familiäre und professionelle Zusammenarbeit.

Seite Erwartungen: „Der Abschluss dieses PhD Programmes stellt eine wichtige Grundlage für eine nationale bzw. internationale Karriere dar. Mit Abschluss des höchsten akademischen Grades stößt man in der Karriereleiter nicht an eine „gläserne Decke“ – alles ist möglich!"


Einmalige Ausbildung in Wirtschaft und Wein

Bei Leo Sommer aus Donnerskirchen war der Werdegang quasi vorgegeben, ist doch die ganze Familie im Weingut eingebunden. Leo absolvierte die Opens external link in new windowHLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg und kam danach zum Studieren des Opens internal link in current windowInternationalen Weinmarketings an die FH Burgenland. Sein Praktikum im damaligen Bachelorstudiengang Internationales Weinmanagement (jetzt noch als Vertiefungsmöglichkeit im Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen belegbar) absolvierte er in Marlborough, Neuseeland und machte dort einmalige Erfahrungen.

Während des Masterstudiums arbeitete er bereits im Opens external link in new windowheimischen Weingut mit, dessen beeindruckende Weißweinpalette von frischen, fruchtigen bis hin zu gehaltvollen und extraktreichen Weinen mit unverkennbarer Charakteristik reicht.

An seiner Ausbildung an der FH Burgenland schätz er vor allem die Verbindung von Wein und Wirtschaft. Er erinnert sich gerne an die „top-organisierten“ internationalen Exkursionen und schätze den Ansatz, „dass an der FH Burgenland marktrelevantes Arbeiten gelehrt wird.“ Außerdem ermöglichte ihm die Zeit an der FH, sein fachliches Netzwerk zu vergrößern. Aktuell macht Leo Sommer die Ausbildung zum Opens external link in new windowWeinakademiker.


FH Absolvent am Ball

Wenn man fest entschlossen ist, dann geht es“, so beschreibt der Profi-Fußballer Nedeljko Malic die letzten zehn Jahre seines Lebens. Ohne Deutschkenntnisse kam er 2005 durch den Fußballclub Opens external link in new windowSV Mattersburg nach Österreich. Nach zwei Studien im Opens internal link in current windowBereich Energie-Umweltmanagement an der FH Burgenland in Pinkafeld schreibt er aktuell an seiner Doktorarbeit an der Opens external link in new windowBOKU Wien. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich meine Freizeit so gut nutzen konnte“, sagt der Vater einer kleinen Tochter. „Dem SV Mattersburg habe ich viel zu verdanken – ebenso den Top-Fachleuten am Campus Pinkafeld.“

Malics Vater war Bauingenieur in Bosnien. „Als ich vor 10 Jahren nach Österreich kam, haben mich die Windparks vor Mattersburg höchst fasziniert.“ Damals entstand der Wunsch, sich mich Energie- und Umweltthemen zu beschäftigen. Dass er sein Studium in Mindeststudienzeit abschließen konnte, verdankt er neben seinem unermesslichen Ehrgeiz und seinem Talent zum strukturierten Arbeiten auch der Flexibilität und persönlichen Betreuung im Studiengang.  „An der FH Burgenland ist niemand eine Nummer. Persönliche Betreuung schreiben wir ganz groß“, so der Studiengangsleiter des Opens internal link in current windowMasterstudiengangs Energie-Umweltmanagement Christian Wartha. Einen Profi-Fußballer als Student hat man eben nicht alle Tage. Als Dank gabs ein signiertes SVM-Dress von Malic an das Team der FH.


Energie und interdisziplinäre Projekte

David Berger besuchte an der Opens external link in new windowHTL Pinkafeld den Zweig Elektrotechnik. Gegen Ende seiner Ausbildung begann er, sich intensiver mit Energie-Themen auseinanderzusetzen und entwickelte im Zuge seiner Abschlussarbeit – einem  EU geförderten Leonardo Projekt – eine Messstation für Kläranlagen.

Anschließend absolvierte er das Opens internal link in current windowBachelor- und Opens internal link in current windowMasterstudium Energie- und Umweltmanagement an der FH Burgenland. „Ich hätte mir zu diesem Zeitpunkt für meine zukünftige Tätigkeit alles vorstellen können“, meint er über die breite Ausbildung im Studium.

Bereits sein Pflichtpraktikum absolvierte er bei der Opens external link in new windowWien Energie, der er bis heute treu geblieben ist. „Anfangs wirkte ich an der Dienstleistungsentwicklung rund um das Thema  e-mobility mit.“ Mittlerweile leitet er selbst Großprojekte in der Industrie, Gewerbe und in Gemeinden, bei denen Wien Energie als Generalunternehmer Energieeinsparpotenziale erhebt und die erforderlichen Maßnahmen direkt umsetzt.

In seiner Masterarbeit befasste er sich mit einem hochschulübergreifenden F&E Projekt. Es ging um ein online-basierendes Optimierungssystem für die thermische Energieversorgung öffentlicher Gebäude.

Im Rahmen seines Studiums fand David die Themen rund um die Bereiche der Verfahrenstechnik besonders spannend. In seinem Job arbeitet er mit Partnern aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen zusammen. „Den größten Mehrwert bringen mir die an der FH erlernten Fähigkeiten zur interdisziplinären Koordination im Rahmen von Projekten. Dieses Know-how konnte ich durch die Ausbildung an der FH direkt in meinen Arbeitsalltag übertragen.


Über den Tellerrand hinaus

Nach der HAK waren für den an Wirtschaft und Controlling interessierten Jürgen Morawitz zwei Argumente ausschlaggebend dafür, an der FH Burgenland zu studieren. Auf der einen Seite der Vorteil der fixen Studiendauer (damals 4 Jahre fürs Diplomstudium) und auf der anderen Seite die Tatsache, dass der damalige Studiengang Informationsberufe Generalisten ausbildete, denn diese sind seiner Meinung nach sehr gefragt. „Vor allem als Controller ist es wichtig, die Zusammenhänge und das Ganze, über den Tellerrand hinaus, im Unternehmen zu verstehen. Das ist die Voraussetzung um die Zahlen richtig interpretieren zu können um dann richtige Schlüsse und Entscheidungen treffen zu können“, so Jürgen Morawitz. Sein Praktikum absolvierte er bei derOpens external link in new window Wirtschaftskammer und hat anschließend gleich Teilzeit für ein Projekt dort weitergearbeitet. Herr Morawitz beriet Neugründer und war in der Exportabteilung tätig.

Für seine Diplomarbeit führte er eine empirische Studie unter den Top 15 burgenländischen Unternehmen durch. Kurz vor Ende des Studiums kam ein Angebot von Opens external link in new windowREWE International. Drei Jahre lang war Morawitz als Beteiligungscontroller für drei CEE Länder verantwortlich.

Sein weiterer Weg führte ihn zur Opens external link in new windowGoodMills Österreich (bekannt u.a. für Finis Feinstes und Farina Mehl). Dort war er Leiter des Controllings und weiters verantwortlich für den Produktionsstandort in Salzburg. Nach 3 Jahren wechselte er in die GoodMills Group Holding (größter Mühlenkonzern Europas mit Standorten in 7 Ländern und einem Jahresumsatz von rd. 1 Mrd. €) und hat sich dort zum Director International Controlling hochgearbeitet.

Highlight seines Studiums war definitiv die Diplomarbeit. „Ich habe da viel herumgetüftelt, für die Wirtschaftskammer Artikel publiziert und Kontakte zu international tätigen Unternehmen im Burgenland geknüpft.“ Kontakt hat er auch noch zu vielen KollegInnen aus seinem Jahrgang. „Das Interessante daran ist – „wir alle haben die gleiche Ausbildung, doch jeder hat etwas anderes davon für sich mitgenommen. Von IT Programmieren, Business Development bis hin zum Controlling – das finde ich sehr spannend.


Case studies, viel Teamwork und viele Tools

Akos Piltman hat an der FH Burgenland den berufsbegleitenden Masterstudiengang Opens internal link in current windowEuropean Studies – Management of EU Projects studiert. Er zählt damit zu den 14% an „internationalen“ Studierenden, die an Burgenlands größter Hochschule als ordentliche Studierende ihr Hochschulstudium absolvieren. Für die FH Burgenland hat er sich aus mehreren Gründen entschieden. Einer davon war, dass der von ihm gewählte Masterstudiengang in englischer Sprache angeboten wird.

Für sein Berufsleben hat ihm die Ausbildung an der FH Burgenland neue Türen geöffnet. „Nicht nur durch das Netzwerk, das ich während des Studiums knüpfen konnte“, erzählt er. Durch den Studienabschluss im Burgenland ergab sich eine völlig neue berufliche Möglichkeit für ihn.

Aktuell arbeitet er als Projektmanager in einem Consulting Unternehmen in Budapest. Er berät private Kunden sowie „öffentliche“ Einrichtungen von Banking über Infrastruktur oder Development.

Der hohe Praxisanteil und die hervorragende berufsbegleitende Organisation Freitag Nachmittag und Samstag etwa alle zwei Wochen waren für ihn eine einzigartige Erfahrung. „Hier gibt es einen großen Unterschied zu ungarischen Hochschulen.“ Außerdem empfand er den internationalen Mix an Studierenden in seinem Studiengang als sehr bereichernd. „Case studies, viel Teamwork und viele Tools, die ich in meiner täglichen Arbeit hervorragend einsetzen kann“, beschreibt er die Assets seines Studiengangs. Vor dem Master an der FH Burgenland studierte Akos International Studies an der Opens external link in new windowHungary University of Pannonia.


Hör nie auf, dich weiterzuentwickeln

Internationalität wurde dem Diplomatensohn Stefan Mey in die Wiege gelegt. Teile seiner Kindheit verbrachte er in Russland, Südafrika und Indien. Kosmopolitisch ging es weiter: Er entschied sich für den Studiengang Opens internal link in current windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland in Eisenstadt, verbrachte sein Erasmus-Semester in Den Haag, das Berufspraktikum bei Opens external link in new window Bosch in Zagreb.

Das breit gefächerte Know-how zu wirtschaftlichen und internationalen Themen aus dem Studium kam ihm bald zu Gute – er begann seine journalistische Karriere als freier Journalist und wurde dann Redakteur beim Opens external link in new windowWirtschaftsblatt. Seit Mai 2014 arbeitet Stefan Mey als Online-Journalist beim Wirtschaftsmagazin Opens external link in new windowFormat.

Ein halbes Jahr lang lebte und arbeitete er in Indien, betrieb dort einen Blog und schrieb über Wirtschaft und Leben im spannenden digitalen Wachstumsmarkt Indien. Darüber lesen kann man in seinem sehr kurzweiligen ersten Roman „Twittern im Tuk-Tuk“ (erhältlich auf seiner Website Opens external link in new windowwww.stefanmey.com).

Was an der Zeit im Burgenland toll war? „Die Leute, die ich an der FH Burgenland kennengelernt habe, zählen noch immer zu meinen besten Freunden. Es menschelt sehr an dieser Hochschule, es war eine schöne Zeit,“ sagt er zehn Jahre nach Abschluss seines Studiums. Inhaltlich haben ihm die Fächer, die ihn ursprünglich am wenigsten interessiert haben, rückblickend am meisten gebracht: „Steuerrecht zum Beispiel.“

Seine neue Leidenschaft gilt den MOOCs, also Online-Kursen im Web – unter dem Motto „lebenslanges Lernen“ hat er bereits ein knappes Dutzend Kurse zu verschiedenen Themen absolviert. Wir sind gespannt darauf Neues von ihm zu hören und zu lesen.


Management im Gesundheitswesen

Gregor Gambutz (†)* arbeitete einige Jahre als Diplomkrankenpfleger in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Dann kam der Wunsch, sich weiterzuentwickeln. Er absolvierte den einjährigen Opens internal link in current windowkostenlosen Vorbereitungslehrgang am Campus Pinkafeld der FH Burgenland und erlangte so die Studienberechtigung für den Bachelorstudiengang Opens internal link in current windowGesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung.

2008 ging er noch einen Schritt weiter und startete mit dem Masterstudiengang Opens internal link in current windowManagement im Gesundheitswesen. Beruflich war er zu dieser Zeit schon an den Opens external link in new windowGeriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz tätig.

Zu Opens external link in new windowSenecura, die zehn Heime und eine Einrichtung für betreutes Wohnen in der Steiermark betreibt, kam er im Jahr 2014. „Als regionaler Direktor fällt das operative Management der 11 Standorte in der Steiermark in meinen Aufgabenbereich“, erklärt er.

„An meiner Ausbildung an der FH Burgenland hat mir die breite Basisausbildung einen sehr großen Vorteil für meine jetzigen beruflichen Herausforderungen beschert“, meint er. Von Projektmanagement über Controlling kann er alles brauchen.

*Mit großer Fassungslosigkeit müssen wir leider mitteilen, dass unser Absolvent Gregor Gambutz am 11. November 2016 aufgrund einer plötzlichen Erkrankung völlig unerwartet aus dem Leben geschieden ist. Er bleibt uns in ewiger Erinnerung.


Im Endeffekt muss man sich meistens nur trauen

Getraut hat sich zum Beispiel Michaela Titz. Nach der Landesfachschule für Keramik und Ofenbau arbeitete sie 10 Jahre lang und machte mit 25 Jahren die Studienberechtigungsprüfung. Nachdem ihr die Türe zum Studium offen stand, war der Weg an die FH Burgenland nicht mehr weit.

Ich war am Infotag am Campus Pinkafeld. Der Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Energie-Umweltmanagement hat mich inhaltlich voll überzeugt“, sagt sie. Die Kompetenzen in Mathematik und Physik eignete sich die engagierte Technikerin im Opens internal link in current windowkostenlosen Vorbereitungslehrgang an der FH Burgenland an.

Der Bachelorstudiengang vermittelte eine solide Grundausbildung – und die Basics sind einfach wichtig“, sagt sie rückblickend.

An den Bachelor schloss sie den Opens internal link in current windowMasterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme an. Schon während des Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Opens external link in new windowTU Graz am „steirischen Klimaschutzplan – Energy transition 2020 2030 2050“ mit. Danach begann sie mit ihrer Dissertation zum Thema Treibhausgase im österreichischen Produktionsbereich. Dass sie dafür nichts nachzuholen brauchte, spricht für die Qualität der FH-Ausbildung im Burgenland.

Profitiert hat sie in ihrem Studium auch vom Wissen der anderen. „Viele meiner StudienkollegInnen hatten einen ganz anderen Background und brachten ihren Praxisbezug mit an den Campus.“

Technik erfordert sehr kreative Lösungen, wir sollten das Interesse von Frauen an technischen Berufen stärken.


Ich lerne die Innovationen von morgen schon heute kennen.

Ihr Interesse an Energie- und Umweltthemen führte Katrin Bolovich nach der Matura an die FH Burgenland, Campus Pinkafeld. Sie entschied sich für den Studiengang Opens internal link in current windowEnergie- und Umweltmanagement. Direkt nach der Sponsion nahm sie ein Angebot der Opens external link in new windowFFG - Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft in Wien an. „2007 wurde der Klima- und Energiefonds mit einem enormen Förderbudget gegründet – ich war bereits in der Entwicklungsphase mit dabei“, erzählt Bolovich.  „Dass der Erfolg dieser Initiative nun Jahre später deutlich sichtbar wird, zum Beispiel in der Anzahl der Elektrofahrzeuge in Österreich, ist schön und macht richtig Spaß!

Als Leiterin von nationalen und internationalen Förderprogrammen ist die Absolventin in die Entwicklung von Inhalten, Ausschreibungen, die Betreuung und Beratung von Firmen, Fachhochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen involviert, genauso wie in die technische und wirtschaftliche Evaluation. Oft „stolpert“ Katrin Bolovich in den Forschungsanträgen, die auf ihrem Schreibtisch landen, über bekannte Namen rund um die FH Burgenland – ForscherInnen, Studierende, Alumni reichen ihre Projekte ein.

An ihrem Studium schätzte sie vor allem die breite Basisausbildung im technischen Bereich. Highlight ihrer Studienzeit: „Für die Diplomarbeit habe ich gemeinsam mit einem Kollegen eine Wasseraufbereitungsanlage im Studienzentrum Pinkafeld der FH Burgenland aufgebaut – als das dann funktioniert hat, das war toll!

Ich erlebe nie Stillstand und lerne die Innovationen von morgen schon heute kennen.“ Beruflich und auch privat gab es für die Absolventin der FH Burgenland in den letzten Jahren keinen Stillstand. Seit 2 Monaten ist die Mutter von zwei kleinen Söhnen (1 und 3 Jahre) wieder fix zurück an ihrem Arbeitsplatz.


Persönliche Atmosphäre - keine austauschbare Nummer

Stefanie Pfingstner erkannte bereits während der Schulzeit an einer HAK, „dass mich die wirtschaftliche Seite der IT sehr interessiert“ „Ausschlaggebend für meine Entscheidung, an die FH Burgenland zu gehen, war neben den inhaltlichen Aspekten sicher auch die überaus persönliche Atmosphäre. Dass beim Aufnahmegespräch damals auch drei Studierende anwesend waren, die mitreden und den Studiengangsleiter beraten durften, hat mich sehr beeindruckt.

Denn eine beliebig austauschbare Nummer sein, das wollte Stefanie keinesfalls. Sie entschied sich schlussendlich für den damaligen Studiengang Informationsberufe, ein sehr generalistisches Studium, das sie gut auf ihre beruflichen Herausforderungen vorbereitete.

Mit Jahresbeginn rückte sie in das strategische Führungsteam des Wiener IT-Dienstleisters Opens external link in new windowGekko it-solutions auf und verantwortet in dieser Funktion Finanzen und Administration. Ihre Hauptaufgaben liegen in der innerbetrieblichen Organisation und dem Finanzwesen, Controlling und dem Reklamations- und Beschwerdemanagement. Sie ist zudem hauptverantwortlich für die Buchhaltung, Lohnverrechnung und die Jahresabschlussarbeiten.

2014 wurde GEKKO als bester Arbeitgeber Österreichs in der Kategorie 20-49 Mitarbeiter vom Great Place to Work® Institut ausgezeichnet.


Alles Erlernte erweitert den eigenen Horizont

Pia Pfneisl wuchs in einer Familie auf, die seit Generationen Weinbau betreibt. Nach der Matura an der HAK Oberpullendorf zieht es sie über einen kurzen Umweg von Wien nach Pinkafeld, um den Studiengang Opens internal link in new windowGesundheitsmanagment und Gesundheitsförderung zu besuchen: „In Pinkafeld habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt“, erzählt die naturverbundene Winzerin. „Die Atmosphäre an der FH war sehr persönlich, ich fühlte mich gut aufgehoben und ich habe ein gutes multidisziplinäres Netzwerk aufgebaut.“

Nach dem Studienabschluss und einem Ausflug in die Sozialversicherungsanstalt meint sie, noch nicht in ihrer beruflichen Sparte angekommen zu sein. Neben einem Job bei Opens external link in new windowWein&Co und am elterlichen Weingut besucht sie die Opens external link in new windowWeinakademie in Rust und absolviert berufsbegleitend ihr Masterstudium „Opens internal link in new windowInternationales Weinmarketing“ an der FH Burgenland in Eisenstadt.

2009 steigt Pia Pfneisl in den Deutschkreutzer Familienbetrieb ein. Das Opens external link in new windowWeingut Strehn mit rund 50 ha Anbaufläche ist spezialisiert auf Blaufränkisch. Bruder Patrick ist Kellermeister, Bruder Andy ist studierter Önologe und Pia kümmert sich hauptsächlich um Marketing und Vertrieb. Ganz wichtig ist ihr internationale Kontaktpflege – von diversen Ländern in Europa bis hin nach China, Taiwan oder in die USA reichen die Fans und Abnehmer des Weingutes. Ihr Beruf bietet viel Spielraum für Kreativität und ist sehr abwechslungsreich.  „Alles Erlernte erweitert den eigenen Horizont, und das ist für die persönliche Weiterentwicklung immens wichtig“, davon ist sie überzeugt und hat nicht vor, damit aufzuhören.


Allererster Student mit einzigartiger Karriere

Den Lebenslauf von Willi Hübner kann man als dynamisch bezeichnen. „Das versuche ich auch, meinen Studierenden zu vermitteln – der Karriereweg muss nicht immer nur straight sein“, erklärt der Director Human Resources und Prokurist des Traditionsunternehmens Opens external link in new windowSchindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH, der an der FH Burgenland Managementtechniken unterrichtet.

Zur FH Burgenland hat er ein besonderes Verhältnis – und sie zu ihm, denn Wilhelm Hübner war mit der Personenkennzahl PKZ 9410001001 der allererste Student der Fachhochschule Burgenland im ersten Studiengang Österreichs, den Opens internal link in new windowInternationalen Wirtschaftsbeziehungen. Außerdem der erste Studierendenvertreter, Redner auf der allerersten Sponsion und seiner Hochschule noch nach vielen Jahren als Lektor verbunden.

Bei der Einschreibung an die neu gegründete Fachhochschule war Willi der erste – er wartete schon vor dem Büro, bevor das Sekretariat besetzt war. Sein Grund: „Mein Flug nach Teneriffa ging.“ Mit einer ähnlichen Leichtigkeit erzählt er von seinem Karriereweg, auf dem sich für ihn immer wieder Türen öffneten und er sich spannende Herausforderungen zutraute. Von Opens external link in new windowPanasonic über Opens external link in new windowKPMG, Opens external link in new windowMagna und Opens external link in new windowTMF leitete er Personalabteilungen national und international, baute das Personalwesen von Magna und TMF in Moskau auf und arbeitet seit November 2014 bei Schindler. Als Geschäftsführungsmitglied beschäftigt er sich mit strategischen Themen und Change Management.

An seinen Wochenenden unterrichtet der zertifizierte Coach an FHs. „Das Highlight meines Studiums der Internationalen Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland war das Berufspraktikum – für mich der absolute Türöffner für alles, was danach kam.“


Absolventinnen mit Health Research Award ausgezeichnet

Jedes Jahr werden herausragende Arbeiten von Diplomandinnen und Diplomanden mit dem „HEALTH Research Award“ prämiert. Absolventinnen der FH Burgenland erlangten in diesem Jahr in der Kategorie Gesundheitsförderung den ersten und dritten Platz.

Johanna Strempfl, MA
Nach der Matura entschied sich die Steirerin Johanna Strempfl für die Akademie für den physiotherapeutischen Dienst am AKH Wien. Nach Abschluss ihrer Ausbildung arbeitete sie als angestellte Physiotherapeutin am Krankenhaus Göttlicher Heiland Wien sowie als freiberufliche Physiotherapeutin. Berufsbegleitend absolvierte sie das Opens internal link in new windowMasterstudium Management im Gesundheitswesen an der Fachhochschule Burgenland. Für ihre Masterthesis mit dem Titel "Prävention und Gesundheitsförderung als Themen in der Forschungsstrategie von ausgewählten nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen am Beispiel der Physiotherapieforschung" wurde sie nun mit dem Initiates file downloadHealth Research Award prämiert.

Antonia Zengerer
Antonia Zengerer studierte nach einem Bachelor in Gesundheitsmanagement an der FH Joanneum den Opens internal link in new windowMasterstudiengang Management im Gesundheitswesen an der FH Burgenland in Pinakfeld. Mit ihrer Arbeit „Nachhaltigkeit in der gemeindebezogenen Gesundheitsförderung: Faktoren für nachhaltige gesundheitsförderliche Strukturen aus Theorie und Empirie“ konnte sie überzeugen und wurde beim Initiates file downloadHealth Research Award mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die nächsten sechs Monate wird sie an der University of Chester (Großbritannien) verbringen und dort in Form eines Praktikums an einem Forschungsprojekt zum Thema „food bank“ mitarbeiten.


Gut vernetzter Weinexperte

Christian Zechmeister ist als Geschäftsführer von Opens external link in new windowWein Burgenland und Genuss Burgenland national und international bestens vernetzt. Nach der Opens external link in new windowHBLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg und einem Bachelorstudium im Bereich Wirtschaftsberatung studierte er an der FH Burgenland den Opens internal link in new windowMasterstudiengang Internationales Weinmarketing.

Bereits seit 2004 bietet die Fachhochschule Burgenland am Campus Eisenstadt Hochschulstudien in den Bereichen Weinmanagement, Internationales Weinmarketing und Tourismus auf europäischem Niveau an. Europa spielt dabei nicht nur in der Fachliteratur eine Rolle, sondern auch in der Praxis: Kooperationen mit internationalen Organisationen und Experten der Weinwirtschaft sowie Partnerhochschulen werden realisiert und der Studienplan sieht Exkursionen in Weinbauländer und Weinbaubetriebe vor.

Der Fokus liegt im Studium auf Marketingmanagement und Marktforschung sowie branchenspezifischem Fachwissen in den Bereichen Weinbau, Önologie und Sensorik.

Besonders gut gefallen haben mir die Exkursionen, zum Beispiel nach Bordeaux und natürlich auch der Kontakt zu Fachleuten“, sagt Zechmeister. Inhaltlich haben ihm vor allem die Vorlesungen im Bereich Marketing, aber auch die Präsentationstechniken für seinen Beruf geholfen.

Mittlerweile unterrichtet er selbst an der FH Burgenland und betreut aktuell vier Meisterstücke – das Abschlussprojekt der Weinmarketing-Studierenden. Kontakt hat er heute noch zu zahlreichen StudienkollegInnen und auch Vortragenden als fixer Bestandteil seines Netzwerkes.


Neue Studiengangsleiterin für den Master Angewandtes Wissensmanagement

Der Masterstudiengang Opens internal link in current windowAngewandtes Wissensmanagement im Department Informationstechnologie und Informationsmanagement, Campus Eisenstadt, hat eine neue Studiengangsleiterin. Die dynamische Wissensmanagement-Expertin Opens external link in new windowBarbara Geyer-Hayden aus Mattersburg ist an der FH Burgenland keine Unbekannte. Sie begleitet die Hochschule seit vielen Jahren.

Am 1.10.1997 starteten die ersten 40 Studierenden im damaligen Diplomstudiengang Informationsberufe, ich war eine von ihnen“, sagt Geyer-Hayden. Jahre später kehrt sie nun als Studiengangsleiterin an ihre Hochschule zurück. „Ich schätze es, mit ExpertInnen in einem inspirierenden, innovativen und kollegialen Miteinander zusammenzuarbeiten. Und ich schätze vor allem, dass wir  an der FH Burgenland die Studierenden persönlich und individuell betreuen können.“

Beruflich sammelte Geyer-Hayden in den letzten Jahren vor allem als Projektmanagerin für IT Wissensmanagement-Projekte und selbstständige Beraterin und Trainerin Erfahrungen. Die Liste ihrer Publikationen in Fachzeitschriften, internationalen Journals und Fachbüchern ist lang, ihr reales und web-basiertes soziales Netzwerk im Fachgebiet Wissensmanagement dicht – auf Twitter interagiert sie mit knapp 1.700 Followern.

Im Masterstudium Angewandtes Wissensmanagement sind Personen richtig, die sich für die Themen Wissen und Management interessieren und ihre Kompetenzen um neue Themen erweitern wollen. Der Studiengang ist einzigartig in Österreich und überzeugt neben der hohen praktischen Anwendbarkeit auch durch sein innovatives elearning Konzept.


Internationale Projekte im Zeichen des Klimawandels

Martha Bißmann studierte Opens internal link in current windowEnergie- und Umweltmanagement (EUM) am Studienzentrum Pinkafeld. In diesem Studium sind Menschen richtig, die für eine nachhaltig gesicherte Zukunft forschen und arbeiten wollen. Und das will auch Martha Bißmann. Sie hat sich als Expertin für große internationale Projekte auf dem Gebiet des Klimawandels, der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz einen Namen gemacht. In den letzten 8 Jahren war sie in 11 EU-geförderte Großprojekte involviert, entwickelte und koordinierte 6 davon selbst sehr erfolgreich mit einem Gesamtvolumen von 17 Millionen Euro.

Aktuell arbeitet die charismatische Allrounderin an einem spannenden EU-Projekt namens Opens external link in new windowEE MUSIC – Energy Efficient Music Culture. „Es geht dabei darum, Musik-Events energieeffizienter zu gestalten. Musikclubs, FestivalveranstalterInnen und EnergieexpertInnen in 27 Ländern bekommen zu diesem Thema gratis Workshops.“ So verbindet die Mitbegründerin des Opens external link in new windowElevate Festivals in Graz nun ihre beiden Leidenschaften: Umweltthemen und die Musik. „Wir alle lieben Musik. Weltweit boomen Musikfestivals, diese buchen stets ‘größere Acts’ und verkaufen mehr Tickets. Diese Events brauchen sehr viel Energie – wir bieten Konzepte an, diese ‘grüner’ zu machen.

Das Studieren an der FH Burgenland war für Martha: „ganz toll und besonders. Ich habe meine Studienzeit als sehr unkompliziert, kollegial und persönlich in Erinnerung. Inhaltlich waren die Wahlfächer für mich besonders spannend – alles, wo es um Solar oder Biomasse ging.“ Die Diplomarbeit schrieb sie übrigens während eines Auslandsaufenthalts auf Kap Verde über windbetriebene Meerwasserentsalzung. Ihr Diplomarbeitsbetreuer Univ. Prof. Dr. DI Herbert Braun, Mitglied des Entwicklungsteams des Studiengangs EUM, ist Martha in besonders guter Erinnerung geblieben als erfahrener, engagierter und mitreißender Vortragender der „Königsfächer“ der EUM – Ausbildung, Energietechnik, Energiewirtschaft und Regenerativenergien.


Aller guten Dinge sind drei!

Elisabeth Bauer wählte schon als Schülerin an einer HLW (Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe) den Schwerpunkt Medieninformatik. Den Grundstein für ihre spätere Studienwahl legte sie also schon in der Schule, denn „Kochen hat viel mit Organisation zu tun, im Grunde mit Projektmanagement und das Interesse am Computer war auch schon da." Eine Infomesse weckte ihr Interesse am damaligen Diplomstudiengang Informationsberufe in Eisenstadt – im Endeffekt wurden daraus drei Studien, die Elisabeth an der Opens internal link in current windowFH Burgenland abschloss.

Während des ersten Studiums verbrachte ich ein Jahr über Erasmus in Irland. Dort hatte ich ein Unterrichtsfach zum europäischen Recht" – der Ausgangspunkt für das zweite Studium: Opens internal link in current windowEuropäische Studien – Management von EU Projekten in englischer Sprache. Das dritte Studium Opens internal link in current windowBusiness Process Engineering & Management schloss sie 2012 ab. Der Studienabschluss bescherte ihr auch berufliche Veränderungen. Nach einigen Jahren im Bereich der IT der Opens external link in new windowGenerali Versicherung AG, wechselte sie in den Vertrieb. Dort ist sie für den Bereich Anforderungsmanagement und Prozessanalyse im Bezug auf die Verkaufssoftware sowie für die Betreuung der dazugehörigen Benutzer zuständig.

„Rückblickend haben mir oft die Inhalte, von denen ich dachte, dass ich sie nie brauchen werde, am meisten gebracht", sagt sie. „Die Prozessorientierung meiner Ausbildung kam mir beim Jobwechsel sehr zu Gute und das Englisch brauche ich auch zunehmend."

Mittlerweile betreut die wissbegierige 29-Jährige selbst Masterarbeiten im Studiengang BPM.

Highlight der Studienzeit? „Das berufsbegleitende Studieren war einfach toll. Man hat in seiner Gruppe KollegInnen jeden Alters mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Das ist einfach unersetzbar."​


Doktorwürde der besonderen Art – Promotion sub auspiciis

Vera Roth, Absolventin des StudiengangsOpens internal link in current window Internationale Wirtschaftsbeziehungen (damals Diplomstudiengang), wurde am  1. Dezember die Doktorwürde der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften von Herrn Bundespräsident Dr. Heinz Fischer an der Johannes Kepler Universität Linz verliehen.
 
Seit Bestehen der Johannes Kepler Universität Linz ist dies die erste sub auspiciis Praesidentis Promotion einer Frau an der SOWI Fakultät.  Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung für studentische Leistungen in Österreich. Nur rund 20 von 2.500 Promovenden pro Jahr schaffen es so weit.

Voraussetzung für eine Promotion „sub auspiciis praesidentis rei publicae“ ist, dass alle Oberstufenklassen und die Matura mit Auszeichnung absolviert werden. Sämtliche Prüfungsfächer der Diplom-/Masterprüfung sowie die Beurteilung der Diplom/Masterarbeit müssen mit „Sehr gut“ abgeschlossen werden, die Gesamtnote „Mit Auszeichnung bestanden“ sein. Das Doktorat muss mit „Sehr gut“ abgeschlossen werden. Absolventen einer Fachhochschule müssen außerdem für jedes Studienjahr einen ausgezeichneten Notendurchschnitt vorweisen können.

Frau Dr. Roth wurde außerdem der Würdigungspreis 2014 des Bundesministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung verliehen.

Ihre Doktorarbeit trägt den Titel "Steuerung der Strategieumsetzung in dynamischen Situationen" und beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2008 auf die Management Control Systeme in Großkonzernen. „Die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft ist mir ein großes Anliegen“, weshalb sie ihre wissenschaftliche Arbeit neben voller Berufstätigkeit bei einem technologischen Konzern erstellt hat. 

An ihre Studienzeit an der FH Burgenland erinnert sich Vera Roth noch gerne. „Der Campus in Eisenstadt hat eine sehr familiäre Atmosphäre und vermittelt Fachwissen auf höchstem Niveau. Besonderes Highlight im Studium war mein Auslandsjahr, das ich in Paris und Prag verbringen durfte.“


Dieser internationale Fokus ist einfach großartig

(c) Tanzer

Nach der Matura am Fußballgymnasium Oeversee in Graz war für den damaligen Schulsprecher Florian Groß die Entscheidung, nach Eisenstadt an die FH Burgenland zu gehen, eine leichte: „Die Kombination von Wirtschaft, Ostsprache und Praxisbezug gibt es sonst nirgends – das war genau, was ich wollte.“

Im Opens internal link in current windowBachelorstudium Internationale Wirtschaftsbeziehungen wählte er Russisch. Das Praktikum machte er deshalb bei Opens external link in new windowRUFIL Consulting in Moskau. Danach ging es rasant weiter: er ließ sich für ein Jahr vom Studium karenzieren und arbeitete in Dubai bei Opens external link in new windowSiemens im Corporate Finance Department, danach bei Raiffeisen als Assistenz der Geschäftsleitung und Abteilungsleitung. Nach Wiederaufnahme des Studiums nutzte er die Gelegenheit, ein halbes Jahr über Opens external link in new windowErasmus in Amsterdam zu studieren.

Nach dem Studium arbeitete er in Wien bei ATB, einer Tochter der A-TEC Industries, die zwei Monate nach seinem Arbeitsbeginn insolvent ging. In dieser Zeit entdeckte er sein Talent für Kommunikationsmanagement und Krisenkommunikation. Er setzte einen Master in diesem Bereich drauf, war Berater und dann Senior Consultant bei Opens external link in new windowLang & Tomaschtik Communications. „Dann kam auch schon der Ruf des Opens external link in new windowWirtschaftsbundesOpens external link in new window“, wo er aktuell als Pressesprecher tätig ist.

Was in seinem Studium an der FH Burgenland das besten war? „Die Möglichkeit, ins Ausland zu gehen – sei es über Erasmus oder im Rahmen des Auslandspraktikums. Dieser internationale Fokus ist einfach großartig. Außerdem wurde ich sehr unterstützt – alle waren sehr flexibel.“ Kontakt zu Studienkollegen hat er noch oft!


Einzigartiger Schwerpunkt - einzigartige Karriere

Eigentlich hatte Alexander Pimperl vor, den Offiziersweg einzuschlagen. Einer der Gründe dafür war seine Begeisterung für Sport. Der Sport als Gesundheitsförderungsmaßnahme war es auch, der ihn dann an die FH Burgenland führte, denn der Schwerpunkt „Gesundheitsförderung“ macht das Studium Opens internal link in current windowGesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung in Pinkafeld einzigartig in Österreich. „Während des Studiums habe ich dann bemerkt, dass mich die Themen BWL, Gesundheitsökonomie und Controlling viel mehr interessieren, als die „sportlichen“ Inhalte.

Den breiten Einstieg, den das Studium seinen Studierenden vermittelt, empfand er als überaus positiv – „fokussieren kann man sich dann selbst“.

Das Praktikum wollte Alexander Pimperl unbedingt im Ausland machen. Ein damaliger Professor, zu dem er noch heute Kontakt hat, vermittelte ihn nach Hamburg. „Im Praktikum habe ich erst so richtig gemerkt, was man mit dem Studium machen kann.“ Die Diplomarbeit, in der es um die Entwicklung einer Strategie für die Betreuung von herzinsuffizienten Patienten ging, war der nächste Meilenstein. Gleich danach begann er, bei der Opens external link in new windowOptiMedis AG zu arbeiten. Die OptiMedis AG ist eine Management- und Beteiligungsgesellschaft. Sie betreut eines der deutschlandweit erfolgreichsten und bekanntesten populationsorientierten Integrierten Versorgungsmodelle: „Gesundes Kinzigtal“. Er half dort den Bereich Controlling, Finanzen, IT und Health Data Analytics mit aufzubauen und leitet diesen mittlerweile. Seine Dissertation zum Thema „Performance Management Systeme: Entwicklung einer Soll-Konzeption“ hat er berufsbegleitend verfasst und an der UMIT in Tirol abgeschlossen. Das in der Abhandlung entwickelte Kennzahlensystem wurde in „Gesundes Kinzigtal“ auch implementiert.


Technik hat immer auch etwas mit Spielen zu tun

Werner Stutterecker absolvierte den Studiengang Energie-Umweltmanagement der FH Burgenland in Pinkafeld. Als Mitarbeiter der Forschung Burgenland liegt sein spezielles Interesse momentan im Bereich der Wärmepumpen. „Wie funktionieren sie, wie kann ich sie energieeffizient in Gebäude integrieren, wie mit anderen Energiesystemen koppeln,“ das sind die Fragen, die ihn beschäftigen. Im Projekt Energy4Buildings arbeitet er an der Entwicklung einer neuen Methode, um die Integration von Wärmepumpen ins Gebäude an einem Laborteststand simulieren zu können. „Das Thema Energie betrifft uns alle,“ so der Forscher: „Es stellt eine der großen Herausforderungen unserer Gesellschaft dar."

Werner Stutterecker ist einer der Mitarbeiter, die ihren neuen Arbeitsplatz im Energetikum Pinkafeld beziehen. Es handelt sich dabei um ein Living Lab, also ein hochmodernes Modellgebäude, in dem komplexe Untersuchungen durchgeführt werden, während es auch tatsächlich genutzt wird. Der junge Forscher freut sich besonders auf den tollen Ausblick und die neue Arbeitserfahrung dort: „Technik hat immer auch etwas mit Spielen zu tun – wir freuen uns sehr, im Energetikum Dinge ausprobieren zu können und dann am eigenen Leib zu erfahren, wie sie funktionieren.“ Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.


Karriere in der Außenwirtschaft

Melanie Wagner-Deli studierte von 2003 bis 2007Opens internal link in current window Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland. Ursprünglich zog es sie nicht in Richtung Wirtschaft, doch der Vortrag der FH Burgenland an ihrer Schule – dem Theresianum Eisenstadt – machte ihr Lust auf mehr. Dass sie dann im ersten Jahrgang war, der im neuen, modernen FH Gebäude in Eisenstadt untergebracht wurde, war für die damals 18 -Jährige sehr beeindruckend.

Studierende des Studiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen „müssen“ zu Studienbeginn eine mittel-osteuropäische Sprache wählen. Melanie wählte Ungarisch und verbrachte das Berufspraktikum bei der Österreich Werbung in Budapest – „die absolut beste Zeit in meinem Studium“, die sie auch nachhaltig geprägt hat. Von dieser „Chance, in der Zeit des Berufspraktikums im Ausland das erste Mal so richtig auf eigenen Beinen zu stehen“, schwärmt sie noch heute. Am Studium schätze sie auch den hohen Praxisbezug und die tolle Kollegialität unter den Studenten. Daher engagierte sie sich auch als Studentensprecherin, um für die Anliegen ihrer Mitstudenten einzutreten.

Nach dem Studium nahm sie ein Jobangebot der Wirtschaftskammer Burgenland an. Sie ist nun im Bereich Außenwirtschaft tätig – was perfekt zu ihrem Studium passt. Sie berät Unternehmen, die im Ausland Aktivitäten setzen möchten. Seit 2014 ist sie als Landesgeschäftsführerin der Jungen Wirtschaft Burgenland aktiv. Für ihre Ungarischkenntnisse hat sie als Leiterin des ungarischen Honorarkonsulats auch heute noch häufig Verwendung.

Schönster Moment im Studium war die Sponsion im Schloß Esterházy in Eisenstadt. „Dieses Gefühl: Ich hab da wirklich was geschafft! Das war großartig.


Masterarbeit umgesetzt - Student baut Kleinwasserkraftwerk

Hans Peter Feichtinger ist seit 2008 sozusagen Stammgast am Campus Pinkafeld und aktuell wohl eines der größten „Aushängeschilder“, die das Department Energie-Umweltmanagement zu bieten hat. Aber der Reihe nach: Nach dem Opens internal link in current windowBachelorstudium Energie-und Umweltmanagement („das erste Semester studierte ich berufsbegleitend neben dem Bundesheer, dann habe ich auf die Vollzeit-Variante gewechselt“) und dem Opens internal link in current windowMasterstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement, studiert er aktuell im Opens internal link in current windowMasterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme.

Das gelernte Wissen setzt der engagierte 25-Jährige in sehr beeindruckender Art und Weise um: Für die Region Lafnitz hat er ein Energieprojekt gestartet. Konkret geht es dabei um ein Kleinwasserkraftwerk sowie ein regionales Energiemanagementsystem. Die Basis des Projekts bildet die Potenzialanalyse bestehender Querbauwerke im Rahmen seiner Masterarbeit. Vor rund 15 Jahren wurde in der Gemeinde Lafnitz das beinahe 100 Jahre alte Kleinwasserkraftwerk aufgelassen. Im Bestreben, regionalen Ökostrom an der historischen Wehranlage in Lafnitz zu erzeugen, entschlossen sich Hans Peter Feichtinger und sein Freund Christian Notter im Frühjahr 2012, die Firma ELT OG zu gründen und das Projekt „Regionale Energie Kleinwasserkraftwerk Lafnitz“ in Angriff zu nehmen. Geplant ist eine Wasserkraftanlage, die einerseits dem neuesten Stand der Technik entspricht, ökologisch ist und andererseits das vorhandene energetische Potential zur Produktion von Ökostrom bestmöglich nutzt. Die Inbetriebnahme des 110 kW Kraftwerks, mit dem rund 440.000 Kilowattstunden Ökostrom erzeugt werden können, erfolgte Ende des Jahres 2014. ​

Ein Hauptziel des gesamten Projektes liegt in der Versorgung regionaler Unternehmen und Kommunen mit „grünem“ Strom, welcher durch das Kleinwasserkraftwerk erzeugt wird. Zu potentiellen Abnehmern zählen unter anderem die Gemeinde und das Fernheizwerk Lafnitz.

Eine ganz tolle Sache also! Wir wünschen alles Gute für die nächsten Meilensteine.


Erworbene Kompetenzen im Job direkt umsetzen

Frank Andreas Kösters studierte an der FH Burgenland den zweijährigen Opens internal link in current windowMasterstudiengang Business Process Engineering and Management. Er war während des Studiums  in der Opens external link in new windowEVN - Konzernfunktion IT tätig. „Für mich war das Konzept des berufsbegleitenden Studiums mit Präsentzeiten am Freitag/Samstag optimal in meine internationale berufliche Tätigkeit integrierbar. Das war ein ausschlaggebender Faktor an der FH Burgenland zu studieren, denn die zusätzlichen E-Learning Einheiten konnte ich flexibel einplanen. Weiters waren die Studieninhalte eine unmittelbare Bereicherung, da ich die erworbenen Kompetenzen in meinem Job direkt umsetzen konnte.“

Momentan ist er bei der EVN als IT Projektmanager und im Enterprise Content Management tätig. Besonders gut am Studium an der FH Burgenland war der Mix aus Theorie und Praxis. Highlights waren die Vermittlung von Managementskills und natürlich das Prozessmanagement, das ich beruflich in meiner neuen zusätzlichen Rolle als Prozesscoach einbringen konnte.

Nett war auch unser Empfang als Studenten an der FH – beim Welcome Event mit Weinverkostung. Dass ein berufsbegleitendes Studium eine große Herausforderung darstellt, ist klar. Besonders fordernd war es in den Wochen vor dem Abgabetermin der Masterarbeit, denn auch zu dieser Zeit waren Hausaufgaben und Prüfungen zu erfüllen. Seine Masterarbeit, die er mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss, schrieb er zum Thema: „Einsatz von Dokumentenmanagement bei der Umsetzung von Geschäftsprozessen“.


Die Lehre nicht das Ende der Fahnenstange - Studieren ohne Matura

Peter Gesslbauer ist gelernter Betriebselektriker und war lange Zeit Kundendiensttechniker bei Bösch Heizungstechnik. Seit 11 Jahren lehrt er an der HTL Pinkafeld Elektrotechnik. Durch die Nähe zur FH Burgenland begann bei ihm das Interesse zu wachsen, selbst noch einmal die Schulbank zu drücken. Besonders der Studiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement reizte ihn sehr. Er nahm also das Angebot der FH Burgenland an, einen einjährigen kostenlosen Vorbereitungslehrgang in Pinkafeld zu besuchen.

Für Personen mit einem facheinschlägigen Lehrabschluss oder Schulabschluss an facheinschlägigen berufsbildenden mittleren Schulen (z.B.: Handelsschule, Fachschule etc.) ist der Zugang zu einem Studium an einem Fachhochschulstudiengang mit einer Zusatzqualifikationsprüfung möglich. Eine entsprechende Vorbereitung auf die Zusatzqualifikationsprüfung wird von der Fachhochschule Burgenland angeboten. Durch die Kombination von Präsenz- und Fernlehreteilen ist er besonders gut für Berufstätige geeignet. Ein Beispiel: Auf zwei Wochenenden mit Präsenz am Campus folgt ein Wochenende ohne Anwesenheit zum Selbststudium mit freier Zeiteinteilung.

Ich war vom Vorbereitungslehrgang wirklich sehr positiv überrascht“, sagt Peter Gesslbauer. „Es wurde inhaltlich alles abgedeckt, was man im Bachelorstudium braucht.“ Er studierte nach Erlangen seiner Studienberechtigung denOpens internal link in current window Bachelorstudiengang Energie-Umweltmanagement und studiert aktuell im ersten Semester den Opens internal link in current windowMasterstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement. Zu seinen Studienkollegen zählen viele ehemalige Schüler. „Vor 25 Jahren hätte ich diese Möglichkeit, zu studieren, noch nicht gehabt. Die Lehre war damals das Ende der Fahnenstange“, freut sich Herr Gesslbauer über das tolle Angebot der FH Burgenland.


Studieren neben Job und Familie

Elisabeth Treiber arbeitet als HKLS Technikerin bei einem Installateur-Betrieb im Burgenland und ist dort für die Planung von Heizungs-, Klima- und Sanitäranlagen mitverantwortlich. An der FH Burgenland hat sie zuerst das Opens internal link in current windowBachelorstudium Energie- und Umweltmanagement absolviert und danach das Opens internal link in current windowMasterstudium Gebäudetechnik und Gebäudemanagement angeschlossen.

"Mit Mathematik hab ich mir immer leicht getan“, sagt die engagierte Technikerin und Mutter zweier Kleinkinder. Deshalb wählte sie schon als Schülerin die HTL. Nach der Matura arbeitete sie zuerst im Bereich des technischen Einkaufs in einem Ingenieurbüro für Umwelttechnik und später im Produktmanagement. Nach dem Hausbau war endlich Zeit für das lange angestrebte Studium, das dank der berufsbegleitenden Organisationsform auch neben dem Job und der Familie zu schaffen war. Dass Elisabeth während ihrer Studienzeit zweimal Mutter wurde, hielt sie kaum auf.

Ihre Jobsuche nach der Babypause dauerte nicht lange und das freut sie, denn sie kennt die Probleme, denen vielen Frauen mit kleinen Kindern in ihrer Region gegenüberstehen, wenn sie  nach der Karenz ins Berufsleben zurückkehren möchten. „Ich habe nur wenige Bewerbungen geschrieben und habe dann ganz schnell die ideale Stelle gefunden. Ich kann Beruf und Familie optimal kombinieren – arbeite 24 Stunden nur 20 Autominuten von zu Hause entfernt.“

Momentan schreibt sie Ihre Masterarbeit zum Thema alternative Lüftungskonzepte für Niedrigenergiegebäude mit besonderem Schwerpunkt auf die Integrationsmöglichkeit in Sanierungsobjekten.


Student mit beeindruckendem Engagement

Klaus Dieterstorfer ist gelernter Elektriker. Die Matura hat er nachgemacht und sich dann entschieden, den Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Energie-und Umweltmanagement an der FH Burgenland in Pinkafeld zu studieren. Mittlerweile studiert er im Opens internal link in current windowMasterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme. An der FH Burgenland schätzt er neben den einzigartigen Inhalten die familiäre Atmosphäre und die Flexibilität, die ihm alle in der Studiengangsorganisation entgegen bringen. Denn bei Klaus Dieterstorfer läuft einiges anders.

Aber der Reihe nach: „2006 war ich das erste Mal als Alleinreisender in Indien. Die Erfahrungen dort haben mich langhaltig geprägt – danach wollte ich nur eines – dem Land etwas zurückgeben.“

Seine Energien steckte er zuerst in den organisatorischen Aufbau eines Waisenhauses in Kathmandu Nepal. Danach verbrachte er  14 Monate im Nordwesten Nepals, um ein Krankenhaus auf 3.000m Seehöhe zu sanieren.

Klaus ist ein Idealist. „Ich wollte eigentlich Automatisierungstechnik studieren – habe aber gesehen, wie wichtig der Umgang mit der Ressource Energie in den Entwicklungsländern ist. So führte mich mein Weg zu einem Studium auf der  FH Burgenland.“

Über sein Engagement in der Entwicklungshilfe könnte man viele Seiten füllen. In seinem aktuellen Projekt, arbeitet Klaus mit einer Modedesignerin zusammen. „Sie lässt in Kathmandu fairtrade und Bio produzieren“ – der Umgang der Mitarbeiter dort mit Energie passte nicht zu ihrem Konzept. Hier kommt nun Klaus Dieterstorfer zum Zug: „Anstelle von Dieselgeneratoren soll in der Fabrik nun mit Photovoltaik gearbeitet werden.“ Dieses Projekt wurde auch schon mit Landesumweltpreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Außerdem arbeitet er engagiert am Aufbau der „Ingenieure ohne Grenzen“ Regionalgruppe Oberösterreich und ist seit kurzem im Vorstand vonOpens external link in new window Ingenieure ohne Grenzen Österreich.

Wir finden dieses Engagement großartig. Wer unterstützen möchte, kann dies gerne tun: Opens window for sending emailKlaus Dieterstorfer


Karriere 7.492 Kilometer von Eisenstadt

Snezana Markovic ist in Österreich aufgewachsen und zur Schule gegangen. Im Gymnasium hat sie sich speziell für zwei Dinge zu interessieren begonnen: Sprachen und Wirtschaft. Auf einer Infoveranstaltung erfuhr sie vom Studiengang Opens internal link in current windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Burgenland – genau das Richtige für sie.

Ich wählte die Ostsprache Russisch, dazu Französisch als Freifach – das und die Ausrichtung auf die EU und Business Management haben mir rückblickend am meisten gebracht“, so die weltoffene junge Frau.  Außerdem wollte ich in einer fixen Zeit mit dem Studium fertig sein. Auch die Praxisorientierung gefiel mir sehr gut.“

Das Berufspraktikum absolvierte sie bei der Hypo Alpe Adria Leasing in Mostar. Nach dem Studienabschluss kam gleich das Jobangebot von der Hypo. Acht Jahre lang blieb sie ihrem ersten Unternehmen treu, arbeitete mit Schwerpunkt Außenhandel, in den Bereichen Finanz und Rechnungswesen, im Marketing, als Assistenz der Geschäftsführung und übernahm schließlich die Leitung des Bereichs Credit Processing. 2012 schlug sie dann einen ganz anderen Weg ein, ging aus privaten Gründen nach China, studierte dort ein halbes Jahr sehr intensiv die chinesische Sprache an der Universität Tianjin und nahm eine neue Arbeitsstelle in Peking an.

Snezana arbeitet bei der Firma Opens external link in new windowTLScontact, die im Bereich des Visa Outsourcing spezialisiert ist und Teil der weltweit agierenden Teleperformance Gruppe darstellt. Ihre Kunden sind Schengenländer wie Deutschland, Frankreich, die Schweiz und die Niederlande. Das Unternehmen hat weltweit etwa 1.200 MitarbeiterInnen, 200 davon in Peking und ist an 138 Standorten weltweit vertreten. Beruflich war Snezana als Projektmanagerin zunächst für die Eröffnung neuer Visaantragsannahmezentren in der Ukraine und Russland zuständig. Heute ist sie für das kontinuierliche Prozessmanagement des Visumantragsverfahrens sowie der Kundenpflege zu den diplomatischen Schengen Vertretungen im Festland China und Hong Kong verantwortlich.


Pure Praxis verbunden mit Theorie und nicht umgekehrt.

Nach der Matura an der HAK Eisenstadt kam für Mirel Dakic der erste Job, das erste Geld – und den Plan, zu studieren, den legte er kurzzeitig auf Eis. „Auf der WU gab es nicht die Möglichkeit, berufsbegleitend zu studieren.“ Da fing er an, sich an Fachhochschulen umzuschauen und prompt führte ihn sein Weg an die FH Burgenland.

Mirel Dakic hat den Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen berufsbegleitend absolviert. „Die Organisation war hervorragend und für mich neben dem Job gut machbar“, sagt er.

Nach dem Bachelorstudiengang entschloss er sich deshalb, gleich an der FH Burgenland zu bleiben und den Opens internal link in current windowMasterstudiengang Human Resource Management und Arbeitsrecht MOEL anzuschließen.  Inhaltlich konnte er vor allem das Arbeitsrecht gut brauchen wie auch die Vertiefung Personalentwicklung. „Das war pure Praxis verbunden mit Theorie und nicht umgekehrt.“ Zu vielen LektorInnen hat er nach wie vor Kontakt – „es haben sich echte Freundschaften entwickelt“.

Seit zwei Jahren ist Mirel Dakic bei der Opens external link in new windowWLV GmbH, einer Tochter des Wasserleitungsverbandes, tätig. Seit Jänner 2014 leitet er dort den Bereich Rechnungswesen.


Erfolgsprojekt Akademie Burgenland

Foto: Maria Hollunder

Seit über einem Jahr findet Aus- und Weiterbildung für die MitarbeiterInnen des Landes Burgenland, der Gemeinden und landesnahen Betriebe an der Opens external link in new windowAkademie Burgenland statt. Ein Erfolgsprojekt, für das eine Absolventin der FH Burgenland verantwortlich zeichnet. Geschäftsführerin Bettina Frank hat Opens internal link in current windowInternationale Wirtschaftsbeziehungen studiert und an der FH in Eisenstadt ihre berufliche Heimat gefunden. Nach Tätigkeit in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Studiengangsmanagement hat sie im September 2012 begonnen, die neue Akademie Burgenland zu entwickeln, der sie seit 1.10.2013 als Geschäftsführerin vorsteht.

„Das Tollste an meinem Job ist, dass ich sehe, wie eine Idee zum Leben erweckt wurde und beginnt zu wachsen.  Mein Team und ich leisten sehr viel Aufbauarbeit und haben in der kurzen Zeit schon sehr viel geschafft“, sagt die engagierte Klingenbacherin.Seit März 2014 haben  sich 2.000 SeminarteilnehmerInnen an der Akadmie Burgenland weitergebildet. Ein toller Erfolg für Bettina Frank und ihre drei Mitarbeiterinnen. 


Familiäre Atmosphäre und Ausbildung auf sehr hohem Niveau

Thomas Mohl, ein 28-jähriger Workaholic, startet im Wintersemester 2014/2015 mit dem neuen Opens internal link in current windowInternational Joint Cross-Border PhD Programme der FH Burgenland. „Ich mache, was  für mich interessant klingt und wofür ich mich begeistern kann. Hierbei geht es nicht darum Titel zu sammeln, sondern einfach den Horizont zu erweitern und immer neue Dinge zu lernen,“ sagt er. Nach der Tischlerlehre mit 16 kam die Ausbildung zum Tischlereitechniker. Danach die Matura am Kolleg für Möbeldesign. Die Ausbildung zum Wirtschaftstrainer, ein Bachelor und dann der Opens internal link in current windowMaster European Studies – Management of EU Projects an der FH Burgenland.

Warum gerade den? „Wegen der Unterrichtssprache Englisch, dem einzigartigen Osteuropa-Schwerpunkt, der großartigen Organisation jedes zweite Wochenende, wegen dem Projektmanagement und, weil ich Europäer bin“, sagt Mohl, der mit seiner Design Firma Opens external link in new windowTom Awesome sehr erfolgreich einen Schauraum im ersten Bezirk betreibt.

Nach dem Abschluss des Masterstudiums lockte die nächste Herausforderung: „Wenn ich etwas anfange, dann mache ich es bis zum Ende – man läuft einen Marathon ja auch nicht nur zur Hälfte“, meint er. Also das International Joint Cross-Border PhD Programme in International Economic Relations and Management der FH Burgenland gemeinsam mit drei internationalen Partnerunis. Die Erwartungen sind groß – “Wenn man sich die Vortragenden anschaut, kann man auf eine Ausbildung auf sehr hohem Niveau schließen.” Spannend wird es in jedem Fall. Ein Rat an Studenten von morgen: „Geht an die FH Burgenland. Ich habe mir wirklich viele Institutionen angeschaut, aber die familiäre Atmosphäre hier ist einzigartig!


Forschungscoach an der FH Burgenland

Markus Puchegger ist Forschungscoach an der FH Burgenland und organisiert seit einigen Jahren Burgenlands größte Fachtagung – die enova. Davor konnte er seinen Arbeitsplatz fünf Jahre lang als Student kennenlernen. Nach dem BachelorstudiumOpens internal link in current window Energie-Umweltmanagement schloss er das Masterstudium Opens internal link in current windowNachhaltige Energiesysteme im Studienzentrum Pinkafeld ab. Seit 2010 ist er auch als Mitarbeiter an der FH.

Derzeit sehe ich mich als Forschungscoach als Bindeglied zwischen Betrieben (KMUs) und unseren Forschungsaktivitäten und arbeite auch in einigen Forschungsprojekten im Department Energie- Umweltmanagement aktiv mit“, erklärt Puchegger.     

Das tollste an meinem Job ist, dass ich mein Interesse und meine natürliche Neugier in meinem Beruf als Forscher ausleben kann, viele interessante Projekte und Persönlichkeiten kennen lerne und dabei noch einen Beitrag für einen Umstieg auf ein nachhaltiges Energiesystem leisten kann.“   An der e-nova schätzt er besonders, dass sie der Forschungscommunity eine Plattform bietet, sich über die Thematik auszutauschen und am neuesten Stand der Entwicklungen zu bleiben.  

Demnächst beginnt sein großes Forschungsprojekt „Hybrid Grids Demo“, das drei Jahre dauern wird. Dabei werden energieträgerübergreifende Optimierungen („Smart Grid Ansätze“) entwickelt und im Livebetrieb demonstriert.


Vom Fleck weg eingestellt - Karriere mit IT Infrastruktur Management

(c) Herold Business Data

Schon während seiner Schulzeit an der HLW in Neusiedl – dem Pannoneum – hat sich Matthias Klettner sehr für IT interessiert. Der Weg an die FH Burgenland, wo er den BachelorstudiengangOpens internal link in current window IT Infrastruktur Management in der Vollzeitform studierte, war für ihn logisch. Sein Berufspraktikum absolvierte er bei Opens external link in new windowHerold Business Data in Mödling. Aus den vorgesehenen drei Monaten wurden fünf, denn „ich habe im Praktikum bei Herold ein großes Projekt übernommen.“ „Migration von Novell zu Microsoft“ hieß es.

Matthias machte seine Sache dort so gut, dass Herold ihm unmittelbar nach Abschluss seines Bachelorstudiums einen Job anbot. „Die Anforderungen an dieses Projekt waren hoch gesteckt und dadurch sehr komplex. Durch die Kombination verschiedener Software-Produkte und Skripte habe ich einen fehlerfreien Lösungsweg erstellen und umsetzen können.“ Zu Gute kamen ihm also auch seine kommunikativen Fähigkeiten. „In meinem Job als Systembetreuer hat man mit vielen Leuten aus unterschiedlichen Abteilungen mit unterschiedlichen Zugängen zu tun – das ist nicht immer leicht, die auf den selben Nenner zu bringen“, sagt Klettner.

Am coolsten an seinem Studium an der FH Burgenland fand er: „Die Kompetenzen der Lektoren, die Vielfalt der Inhalte – von Linux bis Windows und dass die Theorie immer in die Praxis umgesetzt wurde.“


Planen, was morgen wichtig ist – Absolventin als Kursentwicklerin für Health Professionals

Nicole Jakob hat sich schon als Schülerin für das Gesundheitswesen interessiert. Nach der HLT für Tourismus am Semmering entschied sich die 26-Jährige deshalb für den Bachelorstudiengang Opens internal link in current windowGesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung an der FH Burgenland, Standort Pinkafeld. „Ich war begeistert vom österreichweit einzigartigen Schwerpunkt Gesundheitsförderung“ so die Gewinnerin des Innovation Award 2014. Über die FH kam sie dann auch an ihren aktuellen Job als Kursentwicklerin im Opens external link in new windowPhysiozentrum für Weiterbildung in Wien. „Direkt nach meiner Sponsion habe ich dort zu arbeiten angefangen und mein Masterstudium Management im Gesundheitswesen berufsbegleitend absolviert.“

Als Kursentwicklerin blickt Nicole nicht nur über die Landesgrenzen sondern weiß auch, was Health Professionals – also Ärzte, Therapeuten etc. – in Zukunft brauchen werden. Sie entwickelt und plant Weiterbildungsmaßnahmen.

Zur FH Burgenland hat sie noch viel Kontakt: „Ob Studienkollegen oder Lektoren, man trifft sich immer wieder bei Kongressen und so weiter.“ Dass die Lektoren direkt aus der Wirtschaft kommen, hat ihr am Studium am besten gefallen.

DenInitiates file download Innovation Award 2014 gewann sie für ihre Untersuchungen zum Zahlenverständnis von Health Professionals. Wir gratulieren.


alumni FH Burgenland: Präsidentin Kathrin Renz

Im Juni 2014 wurde der Verein Opens internal link in current windowalumni FH Burgenland gegründet. Ziel des alumni FH Burgenland Vereins ist eine über den Studienabschluss hinausgehende (Ver-)Bindung zwischen den AbsolventInnen und der FH Burgenland mit ihren Lehr- Forschungs- und ManagementmitarbeiterInnen zu schaffen und ein starkes Netzwerk für die AbsolventInnen aufzubauen und aufrechtzuerhalten.

Kathrin Renz, Absolventin des Studiengangs Opens internal link in current windowEnergie- und Umweltmanagement am Campus Pinkafeld ist die Präsidentin des neuen Netzwerks. „Ein starkes Netzwerk ist nicht nur während des Studiums und im Privatleben essentiell wichtig sondern auch im beruflichen Alltag. Viele AbsolventInnen haben eine Bindung zu ihrer FH, jedoch aus zeitlichen Gründen wird diese nicht gepflegt. Der Verein versteht sich als Netzwerk für die AbsolventInnen aller Studiengänge der FH Burgenland, damit dieser wertvolle Austausch möglich, verbessert und bestehen bleibt,“ so die engagierte 27 Jährige.

Nach ihrer Tätigkeit als Assistenz des Pressesprechers bei der IG Windkraft und einer zwei-monatigen Wanderung durch Spanien ist sie aktuell bei der PKE Facility Management GmbH als Energiemanagerin tätig. Der Beruf bedeutet, sich strukturell mit dem Energieeinsatz des Unternehmens und an den Projektstandorten zu beschäftigen, mit dem Ziel, die Energieeffizienz zu steigern und die erzielten Verbesserungen auch aufrechtzuerhalten. Dies kann durch organisatorische, technische, wirtschaftliche und innovative Maßnahmen erfolgen.

Die Entscheidung das Studium in Pinkafeld zu machen, war für mich genau richtig. Das familiäre Verhältnis während und auch nach dem Studium ist für mich das Kriterium, neben der fachlichen Topkompetenz die vermittelt wird, warum ich meine Zeit gerne in diesen Verein investiere“, sagt Kathrin.  

„Ich freue mich auf die kommende Arbeit für und mit den AbsolventInnen und auf zahlreiche Anmeldungen zum Verein.“ 

Mitglieder des neuen Netzwerks profitieren von branchenübergreifenden Kontakten, von Wissens- und Informations- sowie Service- und Beratungsleistungen.


In Osteuropa erfolgreich

„Burgenländer baute Luxushotel in Polen“ so lautete die Headline im Herbst 2014 (Opens external link in new windowhttp://burgenland.orf.at/news/stories/2671166/). Hinter dem Großprojekt steht FH Burgenland Absolvent Johannes Bauer, der für die Entwicklung des größten Hotels in Warschau verantwortlich ist. Der 29-Jährige Eisenstädter arbeitet schon seit seiner Schulzeit im Familienbetrieb S+B (Opens external link in new windowhttp://www.sb-gruppe.at/) mit, aktuell betreut er alle Projekte in Osteuropa. Von der Projekt-Akquise über die komplette Abwicklung bis zum Betrieb und Verkauf fallen die unterschiedlichsten Aufgaben in seine Verantwortung.

Deshalb hat mir auch das sehr breit angelegte Wirtschaftsstudium an der FH Burgenland sehr viel gebracht. Themen wie Steuern und wirtschaftliches Basiswissen sind genauso dabei wie Ostsprachen. Gerade die Sprachen sind es, die mir beruflich immer wieder etwas bringen – wenn es zum Beispiel um Verträge auf Russisch oder Tschechisch geht“, so Bauer über sein Studium der Opens internal link in current windowInternationalen Wirtschaftsbeziehungen.

Die schönste Erinnerung ans Studium ist für ihn das Berufspraktikum. „Das Team der FH ist mir da sehr entgegengekommen. Ich konnte mein Praktikum bei der S+B Gruppe AG absolvieren und bin dabei viel herumgekommen – Frankreich, Tschechien, Rumänien und so weiter.“

Kontakt hat Johannes Bauer noch mit einigen seiner Studienkollegen – „es sind ja viele von uns in Osteuropa unterwegs – da trifft man sich schon einmal.“


KRAGES Geschäftsführer Student der FH Burgenland

Seit 1.7.2014 ist es amtlich, René Martin Schnedl hat die Geschäftsführung der Burgenländischen Krankenanstalten Ges.m.b.H. übernommen. Der 40-jährige Steirer verfügt über eine fundierte medizinische, technische und wirtschaftliche Ausbildung und 16-jährige Erfahrung in verschiedenen Bereichen im Gesundheitswesen.

Seit Herbst 2012 studiert er an der FH Burgenland am Standort Pinkafeld den berufsbegleitenden Opens internal link in current windowMasterstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement. Derzeit schreibt er an seiner Masterarbeit.

Warum die FH Burgenland? „Weil die Einrichtung einen hervorragenden Ruf hat. Besonders gefällt mir der praxisbezogene Zugang zur Materie.“ Als die größte Herausforderung im Studium beschreibt er das Erlernen einer bis dahin vollkommen unbekannten Materie. „Spannend war auch, sich nach vielen Jahren des Selber-Unterrichtens an Unis und Fachhochschulen wieder selbst als Student zu fühlen.“ Schnedl ist der dritte Geschäftsführer seit Gründung der KRAGES vor 22 Jahren.


Tolle Gemeinschaft, tolle Themen

Sarah Surenjan hat im Juni 2014 den Opens internal link in current windowBachelorstudiengang Information, Medien & Kommunikation an der FH Burgenland abgeschlossen und das mit einer dreiwöchigen Reise durch Kalifornien unter dem Motto "make it bacon" gefeiert. Darüber berichtet hat sie auf ihren Sozialen Medien, in denen Sarah fast schon zu Hause ist. 

Das World Wide Web ist seit  dem Gymnasium ihr zweites Wohnzimmer und mittlerweile bloggt sie auf Opens external link in new windowwww.zwergenprinzessin.com schon seit über 10 Jahren über ihre Erlebnisse in der Küche. Wie erfolgreich sie mit ihrem „Foodblog“ ist, zeigt die Medienresonanz der letzten Zeit. Sarah war sowohl im Magazin "Woman" als auch im Radio Burgenland bei der beliebten Sendung "Mahlzeit Burgenland" mit einem Interview inklusive Rezeptvorschlag zu Gast.

Durch den Blog wurde aber auch das Interesse an einem beruflichen Werdegang in dieser Richtung und einer passenden Ausbildung wach. Nachdem sie in Wien Medieninformatik studiert hat, fiel die Wahl auf das Department Informationstechnologie und Informationsmanagement an der FH Burgenland und ein berufsbegleitendes Studium. Besonders gut haben ihr dabei die Gemeinschaft mit ihren StudienkollegInnen und die aktuellen Themen von Lektoren aus der Wirtschaft bzw. Praxis gefallen. 

"An der FH wurde die Praxis mit der Theorie optimal verknüpft. Ich konnte alles sofort anwenden und ausprobieren. Diese Möglichkeit gab es auf der Uni nicht. Außerdem waren Gruppenarbeiten an der FH um einiges angenehmer, weil man sich viel besser kennt und im Team zusammen rauft." 

Der FH Burgenland bleibt sie weiter erhalten – im Opens internal link in current windowMasterstudiengang Information Medien Kommunikation zu studieren.


Mein Studium gibt es nur einmal in Österreich

Johannes Fink studierte den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung an der FH Burgenland in Pinkafeld.
„Die Gründe, warum ich mich für dieses Studium entschieden habe: Das Studium ist sehr zukunftsorientiert und verbindet außerdem die Bereiche Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement miteinander – und das gibt es nur einmal in Österreich.“

Nach der Tischlerlehre machte Johannes eine Umschulung zum  Masseur und arbeitete 11 Jahre lang als  gewerblicher Masseur, Heilmasseur und Ausbilder. Sein Studium begann er 2011. Der 33-jährige Steirer absolvierte sein Pflichtpraktikum im sechsten Semester bei den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz – einem langjährigen Partner der FH Burgenland. Gleich im Anschluss an sein Praktikum erhielt er die Möglichkeit, dort weiterzuarbeiten und wird ab September im Bereich Personalmanagement tätig sein.Sponsion feierte Johannes mit 21 StudienkollegInnen bei strahlendem Sonnenschein im Juli in Pinkafeld.

Warum er der FH Burgenland nun auch im Masterstudiengang Integriertes Versorgungsmanagement für weitere zwei Jahre treu bleibt? „Die Vorteile eines Studiums an der FH Burgenland liegen klar in der Organisation, im hervorragenden Image und Prestige und in den guten Berufsaussichten.“ Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.


General Manager bei Ford Austria

Danijel Dzihic kam als Kriegsflüchtling 1993 nach Österreich. Nach dem Gymnasium in Eisenstadt war folgendes für den zielstrebigen jungen Mann klar: „Praxisbezug in der Ausbildung war mir sehr wichtig und ich wusste, ich wollte etwas Wirtschaftliches machen. Durch meinen eigenen Mittel-Osteuropa-Hintergrund, war die FH Burgenland und der Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen mehr als naheliegend.“ 

Unmittelbar nach der Sponsionsfeier an der FH machte ein Inserat Dzihic auf Ford aufmerksam – „sie suchten einen Management Trainee und ich startete in der europäischen Zentrale in Köln“. Im Konzern bekam er die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen zu durchlaufen – vom Controlling über Marketing und Verkauf, bis er schließlich den großen Karriereschritt zum Generaldirektor von Ford Austria machte. Im Rahmen seines Studiums spezialisierte er sich auf Controlling und Internationales Marketing.

Sein Rat an Studierende: Die Studienzeit genießen, möglichst viel mitnehmen. Und: Generalist sein – „je breiter du aufgestellt bist, umso besser“, so der 34-Jährige. Mit seiner Zeit an der FH Burgenland verbindet Danijel Dzihic nur Positives. „Wir hatten eine tolle Gemeinschaft unter den Studierenden, die Theorie wurde uns von hervorragenden LektorInnen vermittelt und der Praxisbezug war groß.“

Dass er auch die Frau fürs Leben an der FH Burgenland kennenlernte, bindet ihn noch stärker an seine ehemalige Hochschule.


Einzigartiges Studium – internationale Karriere

Jochen Steindorfer hat zwei spannende Jahre hinter sich. Seit September 2012 studierte er im berufsbegleitenden Masterstudiengang Business Process Engineering and Management an der FH Burgenland am Standort Eisenstadt. Der 33-jährige Burgenländer arbeitet als Consultant bei der 100%igen Siemens Tochter ETM professional control. „Lösungen von ETM findet man besonders in den Bereichen Verkehr, Wasser, Energieversorgung, Öl und Gas, Gebäudeautomation, Industrie und Forschung,“ erklärt Steindorfer. „Aktuell betreue ich ein Projekt für den Flughafen London Heathrow, wo ein neues Gepäckabwicklungssystem mit unserer Software implementiert wird“.

Die Spezialisierungsmöglichkeit im Bereich IT Governance macht das Studium Business Process Engineering and Management einzigartig in Österreich. Besonders geschätzt hat auch Jochen Steindorfer diese Spezialisierung, außerdem die „interessanten Lehrinhalte und die hohe Praxisorientierung im Studium.“ „Die größte Herausforderung in den zwei Jahren war sicherlich die abschließende Masterarbeit, die ich zum Thema ‚IT-Services & Trends – Servicebereiche der nächsten Generation‘ verfasst habe.“ Umso schöner war dann der Moment nach der bestandenen Masterprüfung.


Individuelle Betreuung in familiärer Atmosphäre

Karin Allinger absolvierte den Bachelorstudiengang Information, Medien & Kommunikation an der FH Burgenland in Eisenstadt. Inhaltlich spezialisierte sie sich in den Bereichen Medienwissenschaften und Journalistik, ihre Sponsion feierte sie 2013.

Nachdem sie vor dem Bachelor auch schon Hochschulluft an der Uni Wien geschnuppert hatte, wusste Karin die familiäre Atmosphäre und die individuelle Betreuung an der FH Burgenland nocheinmal besonders zu schätzen. Diese Vorzüge waren es auch, die ihr - zusammen mit der praxisbezogenen Ausbildung - die Entscheidung für ein Studium an der FH Burgenland leicht machten.

Am Studiengang Information, Medien & Kommunikation lobt sie vor allem die sinnvolle Mischung verschiedenster Inhalte aus den Bereichen Wirtschaft, Medien und Technik. „Diese Vielseitigkeit bietet AbsolventInnen wirklich viele Möglichkeiten für den weiteren Karrierepfad, sind aber auch für ein anschließendes Masterstudium von Vorteil.“

Nach einem kurzen Abstecher als Praktikantin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Burgenländischen Landesregierung, kam sie vor kurzem als neue Mitarbeiterin der Abteilung Information und Kommunikation an die FH Burgenland zurück. In der InteressentInnenbetreuung ist sie erste Ansprechperson im Rahmen des Anmeldeprozesses, sie besucht Schulen und Informationsmessen, unterstützt aber auch aktiv in der Pressearbeit.


Aus Interesse für Menschen, Gesundheit und wirtschaftliche Themen

Janine Pomper kam nach der Matura an der BHAK Oberwart an die FH Burgenland. Ihr Ziel war, über den Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung eine Karriere in der Gesundheitsbranche einzuschlagen.

„Für Menschen, Gesundheit und wirtschaftliche Themen habe ich mich schon lange interessiert – warum das also nicht zum Beruf machen?“ so die dynamische 22-Jährige.   „Mein viermonatiges Berufspraktikum habe ich bei den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz absolviert und dabei wahnsinnig viel gelernt.“ Die GGZ Graz zählen zu den Best-Practice-Einrichtungen in Europa, wenn es um die abgestufte, integrierte Versorgung älterer Menschen geht und arbeiten intensiv mit der FH Burgenland zusammen.  

Nach Abschluss ihres Bachelorstudiums hat sie nun vor, im neuen berufsbegleitenden Masterstudiengang Integriertes Versorgungsmanagement an der FH Burgenland weiter zu studieren. Was sie an der FH Burgenland besonders schätzt: „Theorie und Praxis werden im Rahmen der Ausbildung optimal miteinander verknüpft. Außerdem fühlt man sich an der FH wie in einer großen Familie. Man wird persönlich betreut und ist einfach gut aufgehoben.“


IT Infrastruktur Management: Höherqualifikation in der Selbstständigkeit

Oliver Schluga begann 2011 mit dem Bachelorstudiengang "Opens external link in new windowIT Infrastruktur Management" an der FH Burgenland und steht drei Jahre später unmittelbar vor dem Abschluss. Zuvor als Softwareentwickler in namhaften steirischen Betrieben tätig, unter anderem bei Magna Steyr Graz, orientierte sich Oliver Schluga in Richtung Systemadministration und gründete ein Einzelunternehmen mit dem Schwerpunkt IT Consulting und Training.

Oliver Schluga leitet außerdem Trainings für das ETC Wien, unterrichtet am Studiengang "Software Development" an der FH Joanneum und unterstützt Betriebe bei der operativen und strategischen Ausrichtung ihrer IT-Infrastruktur.

Auf Grund seiner vielseitigen Tätigkeiten nennt er das Zeitmanagement als größte Herausforderung im Zuge seines Studiums an der FH Burgenland. Dennoch fiel Oliver Schluga als Selbstständigen die Terminplanung leichter als vielen Kolleginnen und Kollegen im Angestelltenverhältnis.

Inhaltlich ist Oliver Schluga besonders am Sicherheitsmanagement interessiert, welches er als Vertiefung im fünften Semester wählte. Außerdem verweist er immer wieder auf betriebswirtschaftliche Themen, deren Kenntnisse im laufenden Betrieb seines wie jedes  Unternehmens unweigerlich erforderlich sind. Oliver Schluga möchte nach seinem Abschluss den Masterstudiengang „Business Process Management“ an der FH Burgenland absolvieren.

Alles was neu ist sehe ich als Herausforderung. Habe Mut dich der Herausforderung zu stellen!


Weinmarketing als FH-Schwerpunkt

Doris Granabetter absolviert berufsbegleitend das Masterstudium Internationales Weinmarketing an der FH Burgenland. Hauptberuflich ist sie nach Stationen im Tourismus und der Werbung in der Marketingabteilung der Wirtschaftskammer tätig. Dass man Beruf, Familie und Studium unter einen Hut bringen kann, weiß sie aus ihren Erfahrungen.

„Die Familie muss die Entscheidung mittragen“, so die zweifache Mutter, die in der FH auf die Freunde ihrer Kinder trifft. „Wir haben auch das zuhause besprochen. Meine Söhne, die selbst studieren, haben kein Problem damit, dass ich ihren Freunden in den Pausen über den Weg laufe, ganz im Gegenteil.“

In der Familie wurzelt auch die Liebe zum Weinbau. „Die Weingärten sind zwar verpachtet, aber ein Arbeitskollege hat mir durch seine Weinreisen die Vielfalt der Weinwelt eröffnet“, so Granabetter, die gerade von einer Portugal-Weinreise zurückgekommen ist. „Das Studium hilft mir, internationale Trends zu orten und in Beziehung zur burgenländischen Weinwirtschaft zu bringen.“


Mit dem Studium „Nachhaltige Energiesysteme“ zum Erfolg

Christian Oberleitner absolvierte an der FH Burgenland das Bachelorstudium  Energie- und Umweltmanagement und hängte daran gleich seinen Master in Nachhaltige Energiesysteme an. Die Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium war von Anfang an klar. Mit seiner Ausbildung schaffte es der Diplomingenieur über ein österreichweit tätiges Consulting – Unternehmen (KEC) und die Österreichische Energieagentur zur KPC (Kommunalkredit Public Consulting GmbH), wo er als Senior Consultant EE/RES in CEE und SEE tätig ist. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Durchführung von internationalen Projekten im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit sowie Beratungs- und Managementleistungen für Projekte und Programme im Umwelt- und Energieinfrastruktursektor. Diese Tätigkeit führte ihn bisher u.a. nach Serbien, Bulgarien, Moldawien, die Ukraine und Russland.

Bereits während seines Studiums konnte er Erfahrungen im Bereich Consulting und Projektmanagement sammeln, was ihm in seiner jetzigen Position viele Vorteile bringt. Christian Oberleitner konnte einiges aus seiner Studienzeit lernen und vieles für sich selbst  - egal ob beruflich oder Privat –mitnehmen. Vor allem die Selbstorganisation und das Zeitmanagement während des Studiums waren große Herausforderungen für den ehemaligen Studenten. „Trotz straffem Zeitplan habe ich es dank der großartigen Hilfe von KollegInnen und Lehrenden geschafft mein Studium erfolgreich abzuschließen. Besonders gut gefallen haben mir die persönliche Atmosphäre und die individuelle Betreuung“, sagt Christian Oberleitner über die FH Burgenland.


Lebendiger und praxisnaher Controlling-Unterricht

Christian Rotpuller absolvierte an der FH Burgenland das Masterstudium Internationale Wirtschaftsbeziehungen. Er entschied sich für ein berufsbegleitendes Studium, da dieses besser in seinen Lifestyle passte und er dadurch intensiv an seinem Know How arbeiten konnte.

Momentan ist er als Controller bei der Wiener Städtischen Versicherung AG, Landesdirektion Burgenland, beschäftigt. Schon während seines Studiums wusste er, dass er in Zukunft ins Controlling einsteigen möchte und spezialisierte sich in diesem Gebiet. Berufliche Erfahrungen konnte er bei der Siemens AG Österreich sammeln, wo er auch sein Wissen aus dem Studium bestens einsetzen konnte.

„Der großteils praxisnahe Unterricht mit kompetenten Vortragenden und die Gruppendynamik der Arbeitsgruppen an der FH Burgenland haben mir besonders gut gefallen. Trotz der Zeitmanagement-Herausforderung konnte ich viel an Know How für mein Berufsleben mitnehmen und inhaltlich einiges in den Fächern Betriebswirtschaft und Controlling lernen“, sagt Christian Rotpuller.


Gebäudetechniklabor für optimale Studien- und Forschungsbedingungen

Peter Riemer studierte an der FH Burgenland am Standort Pinkafeld den Studiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement. Er entschied sich für dieses Studium, da der Studiengang durch seine langjährige Expertise überzeugte und das technisch sehr gut ausgestattete Gebäudetechniklabor für optimale Studien und Forschungsbedingungen sorgte

Besonders gut gefallen haben dem Absolventen das praxisorientierte Arbeiten und das Berufspraktikum, welches er bei TB Ing. Leo Riebenbauer in Pinggau als HKLS (Heizung - Klima - Lüftung – Sanitär) Planer absolvierte. Aktuell arbeitet der Diplomingenieur bei der Hilti Austria GmbH und übernimmt dort die Leitung für Engineering. Das Engineering bei Hilti umfasst den technischen Service für interne und externe Kunden und Planer zu den Themen Befestigungstechnik (Dübel- und Direktmontag), Befestigungen in der Gebäudetechnik, Brandschutzsysteme sowie Messtechnik. „Auf meinen momentanen Job wurde ich aufmerksam, da ein Studienkollege dort zu arbeiten begann“.

Inhaltlich konnte er viel für seine jetzige Tätigkeit mitnehmen. Vor allem von der praxisorientierten Ausbildung, die an der FH Burgenland gelebt wird, konnte er in seinem Berufsleben profitieren. Aber nicht nur beruflich, auch zwischenmenschlich war das Studium eine Bereicherung. Den Kontakt und die Gespräche mit vielen interessanten Menschen möchte der Gebäudetechnikabsolvent keinesfalls missen.


Nach Österreich pendeln zum Studieren

Absolventin Gabriella Toth studierte an der Fachhochschule Burgenland den Masterstudiengang Europäische Studien - Management von EU-Projekten. Für dieses berufsbegleitende Studium entschied sie sich, wegen der internationalen Ausrichtung mit Unterrichtssprache  Englisch und der einmaligen Mittel Osteuropa-Dimension.

Beruflich verschlug es Gabriella Toth nach Absolvierung ihres Masters nach Bratislava, wo sie nun als Management Support Analyst bei United Nations Developement Programme beschäftigt ist. Während ihres Studiums konnte sie bereits einiges an Erfahrungen im Bereich Projekt und Controlling Management sammeln.

„Während meines Studiums haben mir am besten die vielen Exkursionen gefallen, da ich da am meisten für mich mitnehmen konnte. Aber auch über den Kontakt mit anderen Studenten und über die großartigen Freundschaften, die sich in dieser Zeit entwickelt haben, bin ich sehr dankbar. Mit vielen stehe ich noch heute in Kontakt“, sagt Gabriella Toth.

Ihre größte Herausforderung während ihres Studiums war es das Studium an der FH Burgenland und ihren Job (in der Slowakei)  unter einen Hut zu bringen. Fand sie doch noch eine Lücke in ihrem prallen Terminkalender, verbrachte sie ihre Freizeit liebend gern mit Familie und Freunden.

 

 


Betriebliche Gesundheitsförderung: optimal ausgebildet mit dem Masterstudiengang „Management im Gesundheitswesen“

Karin Krottmayer ist Absolventin des Bachelorstudiengangs „Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung“ und des Masterstudienganges „Management im Gesundheitswesen“ der FH Burgenland. Ihr Masterstudium schloss sie gleich an den Bachelor an, das war im Jahr 2010

An die FH Burgenland, Standort Pinkafeld, führte sie ihr Interesse für Gesundheitsförderung. Zum einen war sie bereits seit jeher sportbegeistert und interessierte sich besonders für den Bereich der Gesundheitsförderung und zum anderen wollte sie mehr über die österreichische Gesundheitsversorgung erfahren. Eine effektive Vorbereitung auf das Berufsleben sieht sie in der Vermittlung von Soft Skills wie Konfliktmanagement, Moderation oder Argumentationstraining im Rahmen des Studiums. An der TU Graz ist sie aktuell für die Betriebliche Gesundheitsförderung zuständig.

„Das Studium Management im Gesundheitswesen bietet den Studierenden viele Besonderheiten, die für den Einstieg ins Berufsleben große Vorteile mit sich bringen“, so Karin Krottmayer. „Renommierte, internationale ExpertInnen in der Lehre ermöglichen einen umfangreichen Praxisbezug. Auch der Austausch von Berufserfahrungen unter den Studierenden bereichert die Ausbildung und vergrößert das berufliche Netzwerk. Die Integration von Fallstudien und internationalen Projekten sowie die Vermittlung neuer und innovativer Versorgungskonzepte im Gesundheits- und Sozialwesen mit internationaler Perspektive stellen weitere „Highlights“ dieses Masterlehrganges dar.“


Mit Wissensmanagement zum Erfolg

Rebecca Ullmer studierte nach Abschluss ihres Bachelorstudiengangs Informationsberufe an der Fachhochschule Burgenland, weiterführend den Masterstudiengang Angewandtes Wissensmanagement und spezialisierte sich auf die Bereiche Information, Medien und Wissensmanagement. Sie entschied sich für ein berufsbegleitendes Studium an der FH Burgenland, da die Organisationsform für die heutige Life-Work-Balance angemessen ist.

Am meisten konnte Rebecca Ullmer von den vielen Beispielen aus der Praxis profitieren. Der praxisnahe Unterricht und die besondere Atmosphäre erleichterten der Bibliotheksangestellten das Studium. Nicht nur die Absolventen der FH Burgenland profitieren von der guten Ausbildung der Fachhochschule. Momentan arbeitet Rebecca Ullmer als Assistentin der Bibliotheksleitung in der Fachhochschule Wiener Neustadt. Ihr Berufspraktikum absolvierte sie in Wien bei Büchereien Wien, wo sie einen umfangreichen Einblick in ihre zukünftigen Aufgaben nehmen konnte.

„Der schönste Moment in meiner Studienzeit war die Abgabe meiner Masterthesis. Dieser besondere Moment wird mir wahrscheinlich immer in Erinnerung bleiben“, so Rebecca Ullmer. Aber auch an die vielen netten Gespräche mit Studienkollegen und die Bereicherung über die Erweiterung ihres Netzwerkes denkt sie gerne zurück. 


IT-Spezialist mit starker Persönlichkeit

Markus Lohr absolvierte an der FH Burgenland den Bachelorstudiengang IT Infrastruktur Management. Nach mehreren Jahren in der Airline-Branche startete er 2002 seine Karriere bei der SAP Österreich GmbH wo er heute im Consulting als fachlicher Teamleiter für den Bereich Innovation & Technologie tätig ist. Seine langjährige berufliche Erfahrung als Berater ebnete ihm den Weg zu seiner Wunschkarriere.

Herr Lohr entschied sich für ein berufsbegleitendes Studium am Standort Eisenstadt, da die Inhalte seinen Vorstellungen entsprachen und die Präsenzzeiten es ihm erlaubten neben seinem Studium noch einem Vollzeitberuf und Hobbies, wie dem Marathon-Training, nachzugehen. Seine Spezialisierung im Bereich „Verteilte Systeme“ bezeichnet er als ideale Ergänzung zu seiner bisherigen schulischen Ausbildung. Er ist davon überzeugt, dass in einem schnelllebigen Umfeld wie der Informationstechnologie der im Studium erworbene Wissensvorsprung manchmal den entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen kann.

Im Jahr 2013 entschied sich Markus Lohr deshalb seine akademische Ausbildung durch ein Masterstudium im Studiengang „Business Process Engineering and Management“ an der FH Burgenland fortzusetzen. Besonders von der Beschäftigung mit aktuellen Themen der IT, sowie von den angebotenen Persönlichkeitsbildungsseminaren in den Bereichen Präsentation, Moderation, Teamwork und Kommunikation konnte Lohr viel für seinen beruflichen Weg mitnehmen.

„An meinen schönsten Moment an der FH Burgenland kann ich mich noch sehr gut erinnern. Das war als ich nach einem Jahr Forschung die Ergebnisse meiner beiden Bachelorarbeiten vor der Prüfungskommission präsentieren und mein Studium mit Auszeichnung  abschließen durfte. Ein unbeschreibliches Gefühl!“, schwärmt der Ingenieur.

Das familiäre Ambiente und der hohe Servicecharakter welcher an der FH Burgenland von allen Ansprechpartnern – egal ob Studiengangsleitung, LektorInnen oder Sekretariatsmitarbeitern – gelebt wird, trägt dazu bei, dass man sich an der FH Burgenland einfach wohlfühlen muss. Als besonders schön beschreibt Markus Lohr es auch, miterlebt zu haben, wie aus einzelnen Studenten ein eingeschworenes Team und Freunde wurden.


Ein besonderer Lebensabschnitt – im Einsatz für die Nachhaltigkeit

Isabella Wagner studierte an der Fachhochschule Burgenland, am Standort Pinkafeld, Energie- und Umweltmanagement im Masterstudiengang. Während ihres Studiums spezialisierte sie sich im Thema Nachhaltigkeitsmanagement und sammelte einige berufliche Erfahrungen in diesem Bereich.

Ihr Berufspraktikum absolvierte die ehrgeizige Absolventin bei Allplan in Wien. Während ihrer Arbeit in einigen Projekten im Bereich Nachhaltigkeitsmanagement wurde ihr bewusst, dass der Wandel hin zu einer Organisation, die Nachhaltigkeit wirklich ernst nimmt, zu allererst in den Köpfen der Eigentümer, Geschäftsführer, Manager und Mitarbeiter stattfinden muss. Sie hat sich deshalb in den letzten Jahren intensiv mit Coaching, Persönlicher Entwicklung und Führung auseinandergesetzt. Aktuell ist Isabella bei LB Coaching als Trainerin beschäftigt. Ihre Aufgabe ist es, Menschen dabei zu unterstützen, klar und sicher zu kommunizieren und ihnen Selbstbewusstsein und Sicherheit gegenüber Anderen zu vermitteln. Ihre Leidenschaft Pferde konnte sie auch gezielt einsetzten, da wir im Bereich Kommunikation und Führung viel von diesen Tieren lernen können.

Sie selbst konnte ihr Selbstbewusstsein bei Auslandsaufenthalten in Frankreich, Spanien, Schweden, Deutschland und Holland stärken. Diese beschreibt Isabella Wagner als Highlights in ihrer Studienzeit. Gerne blickt sie auf diese besonderen Erlebnisse zurück und freut sich, in diesem Lebensabschnitt Freunde fürs Leben gefunden zu haben.

Besonders gut gefallen haben Isabella Wagner an der FH Burgenland der Bezug zur Praxis und die Gemeinschaft der Studierenden. Noch heute pflegt sie ihre Kontakte mit mehreren StudienkollegInnen, LektorInnen aber auch mit Office MitarbeiterInnen. Vor allem ihre ehemalige Lektorin Regina Rowland liegt ihr besonders am Herzen, da sie von ihr inhaltlich viel für ihren weiteren Weg mitnehmen konnte, und Regina heute noch eine wichtige Mentorin ist.


Mit drei Studien zur Wunschkarriere

Patrick Vasitsch schloss nach seinem Bachelorstudiengang gleich zwei Masterstudiengänge an der FH Burgenland ab – nämlich Business Process Engineering & Management und Management im Gesundheitswesen. Er entschied sich damals für ein berufsbegleitendes Studium, da diese Organisationsform an der FH Burgenland auch die Ausübung eines Full-time Jobs ermöglicht.

Besonders geschätzt hat er die Kombinationsmöglichkeit zwischen den Studienrichtungen, von denen er in seinem beruflichen Werdegang bestens profitieren konnte. Am meisten profitiert hat er für seine jetzige Tätigkeit von den „fundierten, wirtschaftswissenschaftlichen und IT-technologischen Lehrveranstaltungen“. Daneben waren es auch die persönlichkeitsbildenden Fächer, deren Inhalt ihn auf viele Aufgaben im Berufsleben vorbereiten konnte. „Neben dem fachlichen Input gab es durch die Lektoren auch immer wieder die eine oder andere Anekdote aus dem beruflichen Alltag – das machte die Theorie immer wieder lebendig und anschaulicher für uns Studierende“, beschreibt er seine Studienzeit.

Momentan arbeitet er als SAP Consultant bei der EVN AG. Durch seinen Mix an Studien hatte er bereits während seines Studiums die Gelegenheit, sich noch vor Abschluss in Form von Praktika und Trainee Programmen auf seine jetzige Tätigkeit vorzubereiten. Neben Firmen wie VAMED und EVN war er auch an einem Projekt mit der Burgenländischen Landesregierung und der BGKK beteiligt. Derzeit betreut er auch Branchenprojekte der FH Burgenland im Rahmen des Studiums Business Process Engineering & Management.

Als seine größte Herausforderung beschreibt Patrick Vasitsch eine gewisse Balance zwischen den Bereichen Beruf, Studium und Privates zu erhalten. Aber auch diese Herausforderung schaffte der Multitasker mit links. „Ich pflege gute Kontakte mit ehemaligen Lektoren und Freundschaften zu vielen Studienkollegen. Ich bin dankbar für sehr viele Interessante und tolle Menschen, die ich im Laufe meines Studiums kennen lernen durfte“, zeigt sich Patrick Vasitsch dankbar über die noch immer bestehenden Kontakte.


Vom Bachelor- direkt ins Masterstudium Energie- und Umweltmanagement

Dipl.-Ing. Domenik Ebner hängte an sein Bachelorstudium Energie-Umweltmanagement, das er 2009 abschloss, gleich das Masterstudium mit dem selben Namen dran. Seit 2011 trägt er nun stolz den Titel Diplomingenieur.

Aktuell leitet er den Bereich Regelungstechnik bei der Firma Euroclima GmbH in Sillian Osttirol und Bruneck Südtirol, einem internationalem Konzern, das Lüftungs- und Klimaanlagen von wenigen 100 m³/h bis zu mehreren 100.000 m³/h produziert und weltweit vertreibt.   An beruflicher Erfahrung hat der Energietechniker einiges aufzuweisen.

Sein Berufspraktikum absolvierte er bei der Planungsgruppe Grünbichler Bereich Planung & Auslegung HLKS. Als einen der schönsten Momente in seinem Studienleben beschreibt er seine Sponsion, bei der er die Laudatio hielt. Zusätzlich von den fachlichen Aspekten, profitierte er aus den im Studium erworbenen Social Skills und der Herangehensweise an wissenschaftliches Arbeiten.

Auch privat hat das Studium sein Leben verändert – er lernte an der Fachhochschule die Liebe seines Lebens kennen - mit welcher er eine gemeinsame Tochter hat.


Jung - Innovativ - Kontaktfreudig

Mag. (FH) M.A. Catrin Trajkovski studierte an der FH Burgenland den Masterstudiengang Human Resource Management und Arbeitsrecht MOEL, welchen sie 2009 mit Auszeichnung abschließen konnte. Bereits während ihrem Studium konnte die engagierte Neunkirchnerin in verschiedenen Unternehmen Erfahrungen sammeln.

Im Studium spezialisierte sie sich auf Arbeitsmarkt und Bildung, womit sie in ihrem jetzigen Aufgabenfeld voll punkten kann. Aktuell arbeitet Catrin Trajkovski bei ZIB-Training, einem jungen innovativen Bildungsinstitut. Als Projektleiterin im Bereich Punktgenaue Qualifizierung ist ihre Hauptaufgabe die Vermittlung von Frauen in handwerkliche und technische Lehrberufe. Sie ist Autorin für Fachartikel im Human Resources Bereich www.hrweb.at.

Mit viel Leidenschaft verfolgt sie ihre Tätigkeit als Obfrau beim Absolventenverband Human Resource Management an der FH Burgenland. Hierbei steht sie mit über 250 HR-Alumnis in Kontakt.


Flexibles Studium mit spannenden Kontakten

Ing. Karl Brindlmayer, MSc MA studierte an der FH Burgenland den berufsbegleitenden Masterstudiengang Internationales Weinmarketing, den er 2011 mit dem Titel Master of Arts in Business abschloss. Aktuell arbeitet er als Universitätsassistent an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Davor sammelte er berufliche Erfahrungen bei Raiffeisen Research und in zahlreichen Weingütern von Südtirol bis in die Wachau und natürlich im Weingut seiner Eltern. Im Studium an der FH Burgenland spezialisierte sich Karl Brindlmayer im Bereich der Preis- und Vertriebspolitik. Besonders gefallen hat ihm die hohe Flexibilität im Studium  aufgrund der geblockten Präsenztermine  - in diesem Studiengang durchschnittlich nur ein Wochenende pro Monat - und die Exkursionen. Als seine schönsten Momente im Studium beschreibt er die Abende mit Studienkollegen, bei denen man gute Gespräche führen und das ein oder Andere Glaserl Wein trinken konnte.  

„Da das Studium viel Raum für Reflexion bot, eröffneten sich mir manch andere Blickwinkel auf bereits bekannte Problemstellungen. Ganz wichtig war mir auch der formelle und informelle Kontakt mit spannenden und kollegialen Menschen und die Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit“, so der Absolvent, der noch Kontakte mit vielen StudienkollegInnen und auch LektorInnen pflegt.


Vom Personalbüro in die Wissenschaft

Barbara Szabo, MA, BA ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH Burgenland.

Nach ihrer Ausbildung zur Personalverrechnerin stieg Barbara Szabo in die Gesundheitsbranche ein. Sie absolvierte den Bachelorstudiengang für „Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung“ und schloss 2013 mit dem Master „Management im Gesundheitswesen ab. Seit 2011 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department Gesundheit tätig.

Am besten gefallen haben ihr im Studium die breitgefächerten, interdisziplinären Studieninhalte, die familiäre Atmosphäre und die innovativen Lernmethoden wie der Einsatz von Fallbeispielen und Gruppenarbeiten. Die erlernten Studieninhalte haben Szabo optimal auf ihre Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Gesundheit vorbereitet: Besonders von den Lehrinhalten rund um die Themen Wissenschaftliches Arbeiten, Empirische Sozialforschung, Gesundheitsförderung und Social Skills wie Präsentationstechniken konnte sie für ihre berufliche Praxis profitieren.


Erfolgreich mit Studium und Beruf

Simon Schumich, MA studierte von 2009 bis 2011 den berufsbegleitenden Masterstudiengang Human Resource Management und Arbeitsrecht MOEL an der FH Burgenland. Momentan ist er als Betriebswirtschaftsreferent bei der Bundesarbeiterkammer in Wien tätig. Davor konnte er berufliche Erfahrungen als Jugendreferent bei der AK Burgenland sammeln.

„Im Studium habe ich mich im Bereich Arbeitsmarkt- und Bildungssysteme spezialisiert“, so Schumich. Ausschlaggebend für die Studienentscheidung an der FH Burgenland war unter anderem das „Finanzielle“, denn an der FH Burgenland zahlen Studierende keine Studiengebühren. Außerdem konnte Simon Schumich sein Studium durch die gute Organisation optimal mit seiner beruflichen Tätigkeit vereinbaren.

Größte Herausforderung war für ihn das Selbstmanagement in prüfungsintensiven Phasen. „Sehr schön war der permanente Austausch mit wertvollen KollegInnen und inhaltlich habe ich sehr  vom enormen Erfahrungsschatz der Vortragenden profitiert.“ In Kontakt steht Herr Schumich noch mit ehemaligen KollegInnen und Lektoren.

„Ein sehr besonderes Erlebnis hatte ich auch, als ich einen Studienkollegen zufällig im Germanistik Museum in Nürnberg traf!“ Die FH Burgenland bringt Besonderes zusammen. Auch besondere Menschen.


Fit für den Job durch viel Praxis im Studium

Bernhard Schodl, BA studierte den Bachelorstudiengang Information, Medien & Kommunikation an der FH Burgenland. 2013 schloss er sein Studium ab und ist momentan E-Commerce Consultant bei der Rakuten Austria GmbH.

Berufliche Erfahrung konnte er schon davor als Marketing Assistent sammeln. Besonders gut gefallen hat ihm an seinem Studium die hohe Praxisorientierung, „vor allem durch das Berufspraktikum im Ausmaß von  15 Wochen, das bei einem Vollzeit-Bachelor Studium ja Teil der Ausbildung ist.“

Das Studium bildet InformationsexpertInnen aus, die benutzerorientierte Lösungen für Unternehmen und Organisationen erarbeiten. Ein Grundstudium der Informatik wird mit sozial-, wirtschaftswissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen kombiniert.

Vertiefungsmöglichkeiten bieten die Module Dokumentations- und Bibliotheksmanagement sowie Medienwissenschaften und Journalistik. Inhaltlich profitiert hat Bernhard Schodl, der sich für Medienwissenschaften und Journalistik entschied, vor allem von den Inhalten Mediendesign und Content Management.

In Kontakt steht er noch mit „den besten StudienkollegInnen der Welt“ – und, dass „Lektoren auch nette Menschen sein können“, hat er an der FH Burgeland auch erfahren. :-)

Der schönste Moment war dennoch, an einem heißen Sommertag nach der Sponsion auf Schloß Esterházy Eisenstadt den warmen Talar abzulegen und den Bachelortitel in der Tasche zu haben.


Nachhaltige Energiesysteme - ich wollte etwas Bodenständiges machen

DDipl.-Ing.in Dr.in Elke Stangl studierte den berufsbegleitenden Masterstudiengang Nachhaltige Energiesysteme im Department Energie-Umweltmanagement der FH Burgenland am Standort Pinkafeld. Momentan ist sie selbstständig mit ihrer Firma punktwissen Proyer & Stangl OG – Ingenieurbüro für Technische Physik und IT-Dienstleistungen.  

„Davor konnte ich bereits berufliche Erfahrungen als Wissenschaftlerin und IT-Beraterin an der Uni Linz, im Forschungszentrum Seibersdorf, bei Microsoft Österreich und meinem eigenen Unternehmen, punktwissen sammeln. Im Studium habe ich mich im Bereich Photovoltaik, Windkraft und Smart Metering spezialisiert.

Besonders gefallen hat mir am Studium die praxisnahen Projekte, die mir ermöglichten meine bisherigen Erfahrungen in der IT mit Anforderungen aus der Energietechnik zu verbinden. Wichtig war mir auch, lokale Kontakte in einer neuen Branche zu knüpfen. Viele Techniker in meinem Alter machen einen MBA – ich wollte etwas Bodenständiges machen ;-)

Inhaltlich hat mir am meisten für meine berufliche Zukunft gebracht: in Projektarbeiten an Simulationen für erneuerbare Energiesysteme zu arbeiten und in meiner Diplomarbeit über Smart Metering und Sicherheit einen interdisziplinären Blick auf meine "alten" und "neuen" Fachgebiete zu werfen."


Von der FH auf die Literaturlisten

Nach Besuch des Gymnasiums in Eisenstadt entschied sich der junge Autor Thomas Sailer, BA für das Studium der Informationsberufe an der Fachhochschule Burgenland in Eisenstadt.

"Ich habe meine schriftstellerische Arbeit bereits während meinem Studium, im Herbst des Jahres 2009, begonnen. Mein Debütroman "Der Freizeitpionier", an dem ich nahezu zwei Jahre lang gearbeitet habe, erschien im Dezember 2011. Das Werk erzählt die Geschichte eines jungen, frustrierten Arbeiters, der seine Kündigung nutzt, um aus seinen gewohnten Bahnen auszubrechen und sein Leben endlich nach seinen tatsächlichen Wünschen zu gestalten. Bereits im September 2012 wurde mein zweiter Roman "Die Wüstenpflanze" veröffentlicht. Der Roman lässt sich dem Genre "Science Fiction" zuordnen; der Hintergrund der Geschichte ist Kritik an der kompromisslosen Vorrangstellung wirtschaftlicher Interessen gegenüber dem Schutz unseres Lebensraums.

Noch im selben Jahr erschien meine Autobiografie "Chronik eines Harry Potter Fans", die mein jahrelanges Engagement in der oberen Liga der weltweiten Fangemeinde rund um das Harry Potter Phänomen beschreibt. Im April 2013 erschien die Autobiografie als englischsprachiges E-Book, unter dem Titel "Chronicles of a Harry Potter Fan"."

Aktuell arbeitet Thomas Sailer an seinem 4. Werk, das voraussichtlich noch in diesem Frühjahr erscheinen wird.


Absolvent als Gastlektor - Expertenwissen für Studierende

DI DI(FH) Georg Brandauer studierte im Department Energie-Umweltmanagement der FH Burgenland den Masterstudiengang Gebäudetechnik und Gebäudemanagement am Studienstandort Pinkafeld.

Aktuell ist er als Geschäftsfeldleiter für Technische Gebäudeausrüstung bei Allplan mit Sitz in St. Pölten tätig. Davor war er in mehreren Planungsbüros beschäftigt, spezialisieren konnte er sich im Rahmen des Studiums im Bereich der Energieoptimierung.  

„Was ich an meinem Studium an der FH Burgenland besonders geschätzt habe, war der Bezug zur Praxis und die Nähe zu Wirtschaft und Industrie.“ Für ein berufsbegleitendes Studium entschied er sich, „weil dies die Möglichkeit gibt, sich neben dem Beruf konzentriert weiterzubilden.“ Kontakt zur FH Burgenland hat er nach wie vor – er unterrichtet als Gastlektor Studierende im Bereich Energie-Umweltmanagement.


Mehr als bloße Theorie: Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung

Mag.a (FH) Verena Krammer MPH, Kindergartenpädagogin und Horterzieherin, studierte den Studiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung an der FH Burgenland in Pinkafeld. Darauf folgte das postgraduale Studium Public Health an der Medizinischen Universität Graz.

Seit 2006 ist sie in der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse im Bereich Gesundheitsförderung tätig (Beratung/ Begleitung von Schulen, Konzeptentwicklung und Aufbau des Arbeitsbereiches)

Seit 2009 leitet sie das Team „Gesundheitsförderung und Public Health“ in der STGKK mit den Schwerpunkten Schulische und Betriebliche Gesundheitsförderung, Tabakentwöhnung sowie Gesundheitsförderung in der frühen Kindheit.

Sie lehrt an der Fachhochschule Burgenland, den Pädagogischen Hochschulen im Burgenland und der Steiermark sowie der Medizinischen Universität Graz.

„Wer im Bereich Gesundheit tätig sein will, braucht mehr als bloße Theorie: durch die Vermittlung von Soft Skills wie Konfliktmanagement, Moderation oder Argumentationstraining fühlte ich mich optimal auf die Berufswelt vorbereitet.“


Nach Wirtschaftsstudium nun in Moskau

Mag. (FH) Christian Gabriel studierte Internationale Wirtschaftsbeziehungen mit Schwerpunkt Mittel-Osteuropa an der FH Burgenland. Die Schwerpunkte in seinem Studium lagen auf Controlling, Wirtschaftsrecht und Russisch.

Seit 2007 ist er für OOO Unger Steel als Managing Director in Russland. Zusätzlich leitet er seit 2009 die Niederlassung in Turkmenistan  und seit 2013 auch die Niederlassung in Belarus.

"Mit diesem Studium bekommt man eine wirklich fundierte Wirtschaftsausbildung. Verbunden mit speziellen Vertiefungsmöglichkeiten und den Sprachen ist man für die berufliche Zukunft sehr gut vorbereitet."


Praxisbezogen und gut organisiert

Dipl. Ing. (FH) Klaus Szep schloss den damaligen Diplomstudiengang Gebäudetechnik im Jahr 2002 ab. Er ist momentan Gruppenleiter Technische Gebäudeausrüstung bei der Strabag, Schweiz.

Zu dem Zeitpunkt als ich mich für den FH-Studiengang Gebäudetechnik entschieden habe, waren FHs in Österreich noch etwas relativ Neues. Letztlich waren es zwei Hauptgründe, die für meine damalige Wahl ausschlaggebend waren: Die Praxisbezogenheit der Ausbildung und die gute Organisation mit dem fix vorgegebenen Zeitrahmen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums begann ich in der TGA-Abteilung der Strabag, wo ich bis heute geblieben bin. Es folgten einige Jahre als TGA-Projektleiter in Österreich, bevor mir seitens der Firma die Möglichkeit eröffnet wurde, auch Erfahrung im Ausland zu sammeln. Diese habe ich ergriffen und danach einige Jahre im Mittleren Osten und in Osteuropa als TGA-Projektleiter auf Großprojekten verbracht. Seit 2012 führe ich nun die TGA-Gruppe der Strabag in der Schweiz.

Die Ausbildung an der FH in Pinkafeld war das richtige Rüstzeug und eine perfekte Basis für meinen Berufseinstieg. Speziell mit den Erfahrungen, die ich im Ausland machen durfte, kann ich sagen, dass wir damit auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen!


Praktischer Bezug zur Wirtschaft: Business Process Engineering and Management

Julia Pausch, MSc absolvierte an der FH Burgenland den Bachelorstudiengang Internettechnologien (Abschluss 2010) und im Anschluss den Masterstudiengang Business Process Engineering & Management (Abschlussjahrgang 2012)

Aktuell ist sie als International Consultantbei ISIS Papyrus Europe tätig.

Für das Studium an der FH Bugenland habe ich mich vor allem wegen des praktischen Bezuges zur Wirtschaft entschieden. Während meines Bachelorstudiums wurde an der FH Burgenland der Studiengang Business Process Engineering & Management entwickelt, der eine ausgezeichnete Management-Ergänzung zu meinem sehr technischen Grundstudium geboten hat. Die im Master erworbenen Kenntnisse des Anforderungs-, Prozess- und auch Projektmanagement sowie die zusätzlich angebotenen Zertifizierungen sind meiner Meinung nach eine ausgezeichnete Ausgangslage um am (akademischen) Arbeitsmarkt einzusteigen bzw. aufzusteigen. Durch die berufsbegleitende Studienform habe ich auch bereits während des Studiums Teilzeit gearbeitet, danach  eine Stelle angestrebt, bei der ich die erworbenen Expertisen nutzen kann. Sofort nach Abschluss des Masterstudiums habe die Möglichkeit bekommen, als Consultant bei ISIS-Papyrus sowohl die Kenntnisse aus dem Bachelorstudium in der Softwareentwicklung als auch das Wissen aus Prozess-, Projekt- und Anforderungsmanagement einzusetzen und dort die praktische Umsetzung der erworbenen Fähigkeiten anzuwenden. Der Masterstudiengang bietet eine sehr gute Mischung aus wirtschaftlich-praktischem Bezug in vielen Bereichen des technischen Managements und ist daher ideal, wenn man sich auf diesem Gebiet spezialisieren und fortbilden möchte, wie es bei mir der Fall war.


Von der FH in den EU-Rechnungshof

Mag.a(FH) Katharina Bryan, LLM hat Internationale Wirtschaftsbeziehungen in Eisenstadt studiert und ist momentan Auditorin (Prüferin) beim Europäischen Rechnungshof in Brüssel.

 „Davor konnte ich bereits berufliche Erfahrungen als Leiterin der Verwaltungsbehörde für das Phasing Out Programm 2007-2013 sowie das Ziel 1 Programm 2000-2006 für die Burgenländische Landesregierung sammeln.“

Im Studium spezialisierte sie sich im Bereich Außenhandel/Marketing. „Besonders gefallen hat mir am Studium die Internationalität und die Möglichkeit in vier Jahren mit Auslandssemster UND  Berufspraktikum zu studieren.“  

„Inhaltlich hat mir die fundierte Wirtschaftsausbildung, die Rechtsvorlesungen und die Lehrveranstaltung „Internationale Organisationen und Programme“ sowie die Sprachen am meisten für meine berufliche Zukunft gebracht. Durch die Rechtsvorlesungen hatte ich auch eine perfekte Basis für mein Postgraduate-Studium an der University of Liverpool - ein Master of Laws in Europarecht.“

Katharina Bryan lehrt mittlerweile selbst am Studiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen und European Studies. „Besonders ist für mich natürlich auch, dass ich seit 2007 selbst den StudentInnen die Europäischen Institutionen als Lektorin und Organisatorin von Luxemburg/Brüsselexkursionen näherbringen kann.