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Studienablauf Vollzeit
Die Ausbildung stützt sich im energetischen Bereich auf die Säulen thermische,
hydraulische, elektrische und mechanische Energie. Die Umweltkompetenz
wird durch die Säulen Wasser, Luft, Boden und Stoffe/Abfall
charakterisiert.
Darüber hinaus werden rechtliche, biologische sowie hygienische
Ausbildungsschwerpunkte im Hinblick auf die Umwelt vermittelt (integratives
Umweltmanagement). Neben der erforderlichen Wirtschaftskompetenz
werden im Rahmen der Ausbildung entsprechende ingenieurtechnische
Grundlagen sowie Fachwissen im Bereich der Energieversorgung und
der Sicherheitstechnik erarbeitet und gefestigt. Um den Absolventen
auch international den Berufseinstieg zu erleichtern, wird neben
der Fremdsprache Englisch eine weitere Fremdsprache verpflichtend
gelehrt.
Das Studium besteht aus insgesamt 15 Modulen und dem integrierten
Berufspraktikum. Die einzelnen Module umfassen im Interesse der
organisatorischen Studierbarkeit und der internationalen Mobilität
maximal zwei Semester.
In den ersten beiden Semestern werden fünf Module abgeschlossen.
Nach Absolvierung dieser Module besitzen die Studierenden wirtschaftliche
und ingenieurwissenschaftliche Grundkenntnisse. Ebenso verfügen
sie über grundlegendes Wissen des modernen Energie- und Umweltmanagements
sowie linguistische und kommunikative Kompetenz in Englisch. Im
dritten Semester beginnt die sprachliche Ausbildung in einer zweiten
Fremdsprache (Wahlpflicht: Spanisch, Italienisch,
Ungarisch oder Russisch).
Im dritten und vierten Semester werden vier Module abgeschlossen.
In diesen Modulen erwerben die Studierenden die Fähigkeit
zur gesamtheitlichen vergleichenden Betrachtungsweise der verschiedenen
technisch anwendbaren Energieformen und beherrschen deren kombinierten
Einsatz (Modul "Elektrische und thermische Energetik").
Weiters werden die Kenntnisse im Bereich Umwelttechnik, -recht
und -management (Modul "Umwelt-Vertiefung") vertieft
und fächerübergreifende Qualifikationen in Bezug auf
Organisation und Management (Modul "Organisation und Management")
vermittelt.
Zu Beginn des dritten Semesters wählen die Studierenden eines
von drei Wahlpflichtmodulen (Gebäudetechnik, Energietechnik und Energiewirtschaft oder Ökologie und Umweltmanagement) und eignen sich weiterführende Kenntnisse
und Kompetenzen in diesem Bereich an. Im fünften Semester
vertiefen Studierende ihre Kenntnisse in Energietechnik, -wirtschaft
und -management (Modul "Energie-Vertiefung"). Ebenso
beginnt im fünften Semester eine anwendungsbezogene Vertiefung
der Kenntnisse (Modul "Anwendung-Vertiefung").
Im sechsten Semester ist ein Berufspraktikum im Ausmaß von
12 Wochen im Studienprogramm integriert. Durch Absolvierung alle
Module erlangen die Studierenden die Fähigkeit, die Aufgaben
des späteren beruflichen Tätigkeitsfeldes dem Stand der
Wissenschaften und den Anforderungen der beruflichen Praxis entsprechend
zu lösen.
Den Abschluss des Studiums bilden zwei eigenständige wissenschaftliche
Arbeiten (Bachelorarbeiten), die im Rahmen von Lehrveranstaltungen
(Projektstudie und praktikumsbegleitendes Seminar) abzufassen sind
und einer kommissionellen mündlichen Prüfung (Bachelorprüfung).
Einen hohen Stellenwert nimmt die Sprachausbildung ein. Die Sprache
Englisch wird vom ersten bis zum dritten Studienjahr gelehrt.
Neben der englischen Sprache entscheiden sich die Studierenden
zu Beginn des dritten Semesters für eine weitere Fremdsprache
(z.B. Spanisch, Italienisch, Ungarisch, Russisch). Dadurch erwerben die Studierenden eine gefragte Zusatzkompetenz
am zukünftigen Arbeitsmarkt.
Das Berufspraktikum im Ausmaß von 12 Wochen wird im sechsten Semester
absolviert. Praxiserfahrung
und
selbstständiges
Handeln stärken die Persönlichkeit der Studierenden und
sind wegweisend für den Berufseinstieg. In einem praktikumsbegleitenden
Seminar werden die Erkenntnisse aus dem Praxissemester vor dem
Hintergrund der am Studiengang erworbenen Kenntnisse reflektiert
und schriftlich abgefasst (1. Bachelorarbeit). Ebenfalls im
sechsten Semester wird eine interdisziplinäre, anwendungsorientierte
Projektstudie aus dem Bereich Energie- und Umweltmanagement durchgeführt
(2. Bachelorarbeit). Ziel dieser Arbeit ist es, dass die Studierenden
die erworbenen theoretischen und praktischen Kenntnisse durch selbstständige
Beschäftigung mit einer konkreten Aufgabe vertiefen und reflektieren.
Den Abschluss des Studiums bildet eine vernetzte kommissionelle
mündliche Bachelorprüfung. Diese Prüfung setzt sich
aus einer Präsentation der Bachelorarbeiten und einem Prüfungsgespräch
zusammen.
Eine Vertiefung und Spezialisierung der erworbenen Kenntnisse
können sich Bachelorabsolventen in den zweijährigen
weiterführenden Masterstudiengängen (z.B. Fachhochschul-Masterstudiengang
Energie- und Umweltmanagement, Fachhochschul-Masterstudiengang
Gebäudetechnik und Gebäudemanagement oder Fachhochschul-Masterstudiengang
Nachhaltige Energiesysteme) aneignen.
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