Forschung, Entwicklung, Wissenschaft und Praxis

Der Fachhochschul-Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement besitzt nicht nur den Vorzug, durch seine Schwerpunktqualifikationen im Bereich der Vermittlung einer ganzheitlichen Sichtweise im Zusammenhang mit dem Einsatz von Energie- und Umweltressourcen einzigartig in Österreich zu sein, sondern er bietet den Studierenden auch durch eine Reihe nationaler und internationaler Projekte und Tagungen die Chance auf umfassende Ausbildung, die in ihrer Qualität den Anforderungen der Zukunft entspricht.

Projektmanagement
Der Fachhochschul-Bachelorstudiengang Energie- und Umweltmanagement bietet im Rahmen seiner Ausbildung sowie der F&E-Aktivitäten den Studierenden die Möglichkeit, aktiv an der Erarbeitung von unterschiedlichsten Projekten mitzuwirken, um so die notwendige Praxis für den späteren Berufsalltag zu sammeln. Weiters stellen die F&E-Projekte sowie die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft jenes Zusatzpotential für die zeitgerechte Ausbildung dar, aus dem die Projektverantwortlichen ihre Erkenntnisse in die Lehre einfließen lassen können.

Das Berufspraktikum
Im 6. Semester ist ein facheinschlägiges Berufspraktikum im Ausmaß von 12 Wochen in einem Betrieb im In- oder Ausland zu absolvieren. Die Praktikumsplätze werden durch die Studiengangsleitung auf ihre Eignung entsprechend den Zielen der Ausbildung geprüft. Die zeitliche Anordnung des Berufspraktikums gewährt einen Ausbildungsstand der Studierenden, der einen sinnvollen Einsatz im Betrieb ermöglicht. Durch ein praktikumsbegleitendes Seminar werden die Erfahrungen aus dem Berufspraktikum dokumentiert und unter den Studierenden ausgestauscht. Darüber hinaus erfolgt eine kontinuierliche Überprüfung, die den positiven Verlauf sicherstellt. Sollte die Teilnahme an der das Berufspraktikum begleitenden Lehrveranstaltung auf Grund der geographischen Entfernung zwischen dem Praktikumsort und dem Standort des Studienganges nicht möglich sein, erfolgt die Verlaufskontrolle des Berufspraktikums mittels schriftlichen und fernmündlichen Kontakten bzw. durch ein entsprechendes Berichtswesen.

Internationale Aktivitäten
Internationale Erfahrung ist von großer Bedeutung. Seit dem Jahr 1998 wird Internationalisierung im Bereich Studierenden- und Dozenten-Mobilität betrieben und gefördert. So konnten gute Partnerschaften im internationalen Umfeld geschlossen und Kooperationen laufend erweitert werden.

Durchführung Internationaler Kongresse. Die internationalen Kongresse e-nova 2001, air-nova 2002 und e-nova 2004 setzen sich zum Ziel, den Einsatz und die Trends erneuerbarer Energien in den Bereichen biogene Energieträger, Solar, Geothermie, Photovoltaik, Windkraft und Brennstoffzellen aufzuzeigen und mit einem Fachpublikum zu diskutieren. Die zweitägigen Kongresse mit starker internationaler Ausrichtung finden jährlich im Herbst in Pinkafeld statt. Neben der wissenschaftlichen Information durch Fach-Vortragende aus dem In- und Ausland sowie einer begleitenden Fachausstellung stellen diese Veranstaltungen eine Plattform zur Erweiterung der internationalen Aktivitäten der involvierten Studiengänge dar. Sie bilden einen wertvollen Beitrag zur Weiterbildung der Vortragenden und Studierenden. Weiters sendet man damit ein wichtiges Signal an die Wirtschaft, um die Studiengänge in den Bereichen Energie, Umwelt und Gebäudetechnik bzw. Gebäudemanagement zu positionieren und zeigt die hohen ökologischen und ökonomischen Anforderungen auf, welche die künftigen Absolventen in ihrem Berufsfeld erwarten.

Studentenmobilität. Der Studierendenaustausch in Europa und den assoziierten Ländern erfolgt zum Großteil über die EU Programme Sokrates/Erasmus und Leonardo. Die Nachfrage an Studierenden, die ihr Studium bzw. ihr Praktikum im Ausland absolvieren, ist sehr groß und wird entsprechend gefördert. Das seit Jahren praktizierte ECTS Anrechnungs-System sorgt für die lückenlose Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen und ermöglicht auch ausländischen Studenten ein oder zwei Semester ihres Studiums an unserer Institution zu absolvieren.

Dozentenmobilität. Zahlreiche unserer Vortragenden nützen die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen an einer Partnerinstitution durchzuführen. Erfahrungsaustausch und der enge Kontakt zu den Partnerinstitutionen sind neben der interkulturellen Komponente von großer Bedeutung für die europäischen Kooperationen.

Auslandspraktikum. Die Möglichkeit, das Praktikum im Ausland zu absolvieren, wird seit Jahren von unseren Studierenden mit Erfolg genutzt. Viele Studierende erhalten eine finanzielle Unterstützung durch EU-Mobilitäts-Programme. Diese Aktivitäten sowie die Teilnahme an internationalen Hochschulprogrammen tragen wesentlich zur nachhaltigen Positionierung des Fachhochschul-Bachelorstudiengangs Energie- und Umweltmanagement im internationalen Umfeld bei.

Internationale Partner
FH Braunschweig - Wolfenbüttel (Deutschland), FH Trier (Deutschland), FH München (Deutschland), FH Biberach (Deutschland), Universidad Politecnica de Valencia (Spanien), TU Budapest (Ungarn), Szechenyi Istvan College (Ungarn), Isfahan University of Technology (Iran), Vilniaus Gedimino Technikos Universitetas (VGTU), Akademie St. Petersburg (Russland), Espoo - Vataan teknillinen ammattikorkeakoulu (Finnland), Mikkeli Polytechnic (Finnland), Baufakultät der STU Bratislava (Slowakei), Institut "Jozef Stefan" - IJS. Dept. of Inorganic Chemistry and Technology (Slowenien), Rovaniemen Ammatti Korkea Koulu (Finnland) ... weitere Kooperationen sind in Planung.

 
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